Bad Nenndorf 2014: Mobiveranstaltung

Dienstag, 29. Juli 2014 | 19 Uhr | Infoladen

Irgendwann im Jahr fallen Geburtstage an, jedesmal am selbem Tag. Oft kommt es vor, dass obwohl man sich dem Tag bewusst ist, Geschenke erst in letzter Sekunde gefunden werden. So treffen sich die Nazis jedes Jahr in Bad Nenndorf. Damit wir aus Bremen gut vorbereitet und sicher mit einem ganzen Sack voll „Geschenkideen“ dies verhindern können, ist es an der Zeit sich vorzubereiten.

Wir laden deshalb ein für eine Mobilisierungs-Veranstaltung am Dienstag, den 29.7.2014 um 19 Uhr im Infoladen. Den findet ihr in der St.Pauli-Str. 10-12 im Ostertor-Viertel. Kommt vorbei, holt letzte Infos ab und findet evtl. noch weitere Leute für eine Bezugsgruppe.

Antifaschistische Grüße,
Avanti Bremen (IL)

checkt badnenndorf-blockieren.mobi

Ob Naziaufmarsch, Castor oder Blockupy…

Blockieren? Klar! Aber gewusst wie!

… alte Hasen, junge Hüpfa, Kurzentschlossene und Rigorose … Einzelne oder in der Bezugsgruppe (*)

Wir wollen gemeinsam: – uns austauschen – ausprobieren – Strategien finden – etc.

Darum macht Euch auf die Socken und kommt zum Blockadetraining am Sonntag, 27.7.14 um 15:00 Uhr im Alten Sportamt Bremen

Eure Projektwerkstatt

(*) Ausgeschlossen sind, na klar, Nazis, Bullen, Rassisten, Sexisten und bellizismusfröhnende Ars.

Mafalda-Nachlass

Liebe Leute,
mit der aktuellen Abwicklung des Mafalda übernimmt das Archiv der sozialen Bewegungen Bremen große Teile aus dem Nachlaß des Bremer FrauenLesbenTransInfoladens. Wir arbeiten bereits seit einem Monat daran, ca. 100 Stehsammler mit Zeitschriften und anderen Materialien der feministischen Bewegung und der radikalen Linken zu dokumentieren und in unseren Archivbestand einfließen zu lassen. Was schon vorhanden ist wird von uns an andere Bewegungsarchive (z. B. in Hamburg, Kassel, Bochum, Berlin und Wien) weitergegeben.

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„Friedlich gegen Gazakrieg“

kopiert aus der taz

5.000 demonstrieren für Rechte der Palästinenser

Weitgehend friedlich demonstrierten rund 5.000 Menschen am Donnerstag unter dem Motto „Frieden und Gerechtigkeit für Palästina“ in der Innenstadt. Aufgerufen hatten neben anderen das „Bremer Friedensforum“ und die „Deutsch-Palästinensische Gesellschaft“.

Angesichts antisemitischer Ausschreitungen auf Anti-Israel-Demos in den vergangenen Wochen, legten die Bremer Veranstalter großen Wert auf eine friedliche Demonstration. Mit 130 OrdnerInnen waren sie sichtbar bemüht, entsprechende Äußerungen zu unterbinden: Aus dem Lautsprecherwagen wurde das Rufen der Parole „Kindermörder Israel“ kritisiert, ein Schild mit der Formulierung „Holocaust im KZ Gaza“ durfte auf Ordner-Anweisung nicht weiter gezeigt werden. (mehr…)

Freiheit und Glück für Bernhard

Kopiert aus Indymedia linksunten

Wie verschiedene Medien, darunter auch der Spiegel, heute berichten, ist unser Genosse Bernhard in Venezuela festgenommen worden. Offensichtlich war es einem Zielfahndungskommando des Bundeskriminalamtes gelungen, Bernhard im venezolanischen Mérida aufzuspüren. Die Festnahme unseres Genossen erfolgte durch eine Bullensondereinheit des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“.

Wir haben viele Jahre die Strassen und Versammlungen und manchmal auch den Tisch mit Bernhard geteilt. Umso froher waren wir, dass es den Bullen 1995 nach dem gescheiterten Versuch, den neuumgebauten Abschiebeknast in Berlin Grünau in die Luft zu jagen, nicht gelungen ist, Bernard und seine/unsere Freunde und Genossen Peter und Thomas hinter Knastmauern zu bringen. (mehr…)

„support your local infoshop“

sommer-soli-sause für den infoladen bremen

Freitag, 25.07.2014 | 22 Uhr | Altes Sportamt

Bad Nenndorf: Naziaufmarsch? Läuft nicht.

Naziaufmarsch? Läuft nicht.

Das Nenndorfer Wincklerbad soll den Neonazis auch 2014 wieder als Symbol ihres geschichtsverdrehenden Opfermythos dienen. Dort hatten die Alliierten ein Internierungslager eingerichtet. Bereits seit 2006 inszenieren Neonazis in Bad Nenndorf einen sogenannten „Trauermarsch“. Indem die Neonazis historische Zusammenhänge und Tatsachen leugnen oder aus dem Kontext reißen und deutsche Täter_innen zu Opfern erklären, relativieren sie den Nationalsozialismus. In ihren Redebeiträgen verbreiten sie nationalistische und völkische Hetze. Diese findet nicht nur verbal statt, sondern stellt eine reelle Gefahr für viele Menschen dar, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Neonazis und ihrer Unterstützer_innen passen. (mehr…)

Soliabend für Josef

26. Juli 2014 | 18 Uhr | Sielwallhaus

Infoveranstaltung und Cocktailbar:
Solidarität mit Josef

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„Nicht-Bereitschaft, eine emanzipatorische Position zur Situation in Israel/Palästina zu beziehen“

Einmal mehr umtreibt die aktuelle Situation in Israel/Palästina verschiedenste Menschen hierzulande. Das ist zum einen nachvollziehbar, denn die Konfliktdynamiken sind nicht nur für die betroffenen Menschen in Israel/Palästina verdammt bitter, sie sind auch extrem komplex. Zum anderen ist die Art und Weise, wie der Konflikt in Deutschland seitens der Linken bearbeitet wird, einigermaßen verstörend – auch in Bremen, wie die Aufrufe und Begleittexte zu den Demonstrationen in den kommenden Tagen zeigen:

Konkreter: Mit Blick auf einige der bereits erfolgten Pro-Palästina-Demos findet morgen in Bremen eine „Kundgebung gegen Antisemitismus“ statt. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn natürlich hat es antisemitische Ausfälle auf den diversen Demos der jüngsten Zeit gegeben, auch am Wochenende – ganz zu schweigen von den dramatischen Verletzungen, die eine Person im Zuge einer nächtlichen Pro-Palästina-Demo in Bremen erlitten hat. Nicht nachvollziehbar ist indessen die Selbst-Beschränkung auf „Antisemitismus“, d.h. die Nicht-Bereitschaft, eine linke, mithin emanzipatorische Position zur Situation in Israel/Palästina zu beziehen (nicht zuletzt in Anlehnung an undogmatisch-linke Positionen, wie sie von entsprechenden Gruppen und Netzwerken in Israel/Palästina offensiv vertreten werden): Erstens, weil die aktuellen Demos ohne das Geschehen im Nahen Osten nicht zu verstehen sind, wie ja aus dem Aufruf zur Kundgebung in Bremen (ungewollterweise?) deutlich wird. Zweitens, weil Antisemitismus nur eine von vielen Facetten der Konfliktdynamik darstellt und drittens, weil in Parolen, oder auf Transparenten artikulierter Hass auf Israel nur bei bestimmten Gruppen bzw. Personen Ausdruck von Antisemitismus ist. (mehr…)

VA: International Week of Solidarity with Anarchist Prisoners

3. August 2014 | 15 Uhr | Sielwallhaus

Für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse – Bausteine für eine Knastkritik aus libertärer Perspektive

Welche Funktion haben Knäste? Was wären Grundzüge einer anarchistischen Knastkritik? Ist eine auf den Knast fokussierte Kritik staatlicher Disziplinierung überhaupt sinnvoll? Diesen und weiteren Fragen wollen wir nach einem Input in einer gemeinsamen Diskussion nachgehen. Dabei geht es nicht darum, „Mißstände“ anzuprangern, sondern die scheinbare Normalität der Abstrafung „regelwidrigen Verhaltens“ grundsätzlich abzulehnen. Denn die Gefängnislogik steht jeder Vorstellung einer herrschaftsfreie(re)n Gesellschaft entgegen – wie aber könnte eine nicht-ausgrenzende Zukunft aussehen?

organisiert im Rahmen des A-Cafes



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