Lasst uns die Totalisolation Öcalans durchbrechen!

Montag, 23. Oktober 2017 | 16 Uhr | Ziegenmarkt

Seit vor über einer Woche in türkischen Zeitungen Gerüchte verbreitet wurden, dass Abdullah Öcalan in Isolationshaft auf der Gefängnisinsel Imrali verstorben sei, gehen in Deutschland und anderen europäischen Ländern täglich Tausende KurdInnen auf die Straße.
Sie fordern von der türkischen Regierung, die seit zweieinhalb Jahren anhaltende Totalisolation von Abdullah Öcalan zu beenden und Beweise für seine körperliche Unversehrtheit zu präsentieren.
Die Bundesrepublik fordern sie auf, sich von der türkischen Anti-Kurden-Politik zu lösen.

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„Unverbesserliche Holocaust-Leugnerin“

kopiert von blick nach rechts

Zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten die Rechtsextremistin Ursula Haverbeck-Wetzel (Jg. 1928) wegen Volksverhetzung verurteilt.

In einer Verhandlungspause platzt es wieder aus ihr heraus: In Auschwitz hätten „keine Vergasungen stattgefunden“ , sagt Ursula Haverbeck-Wetzel einem Fernsehreporter, „Sie brauchen doch nur die Literatur zu lesen“ , schiebt sie hinterher. Kurz zuvor sagte die 88-Jährige noch im Gerichtssaal, dass sie den Holocaust gar nicht leugnen würde, sondern nur Fragen stelle.

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Ende Gelände: Infos, Vernetzung und Film

Mittwoch, 25. Oktober 2017 | ab 17 Uhr | Lagerhaus

System Change, not Climate Change!

Unter diesem Motto gibt es seit 3 Jahren regelmäßige Massenaktionen gegen den klimaschädlichen Braunkohleabbau in Deutschland. Mittlerweile gibt es in vielen Städten in Europa lokale Aktionsgruppen, die Fahrten zu Aktionsorten organisieren und zum Klimawiderstand arbeiten. Seid mit dabei!

17:00 Film und Diskussion: „Beyond the red lines“
19:00 Input-Vortrag von der Ortsgruppe Oldenburg
20:00 Offenes Klima-Vernetzungstreffen

17:00 „Beyond the red lines“
Zum Film: Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels, die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Beyond the red lines (Jenseits der roten Linien) ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt. (mehr…)

„Mit Schlagstock und Pfefferspray“

kopiert aus dem Weser Kurier

Weniger Müll, weniger Lärm, weniger aggressives Betteln, weniger nicht angeleinte Hunde… Um eine Vielzahl von Aufgaben soll sich künftig in Bremen ein kommunaler Ordnungsdienst kümmern.

Was darf der städtische Ordnungsdienst, der im kommenden Jahr in Bremen auf Streife gehen soll? Wie soll er ausgestattet sein? Das wird allmählich klarer. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird der Senat eine Änderung des Polizeigesetzes auf den Weg bringen, damit das Projekt im Frühjahr 2018 starten kann.

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ResisDance-Party

Freitag, 20. Oktober 2017 | ab 23 Uhr | Schwankhalle

Party im Rahmen des Utopia Film Festivals – Start nach der Diskussionsrunde, die sich an den Film „The Antifacists“ anschließt!

Ein Abend mit Songs voller Empörung, Protest, Wut, aber auch Lebensfreude und Zuversicht – zum Feiern, Tanzen, drüber austauschen aufgelegt vom Trötenmönch
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München: Für alle zur Info – GDP, DPolG und AfD Hand in Hand

Es begann am Montag, 16. Oktober 2017. Die ultrarechte Webseite „Journalistenwatch.com“ veröffentlichte den Artikel „‘Antifa-Kongress‘ im DGB-Haus München“, ereiferte sich darin nach Kräften und gespickt mit Diffamierungen von Referent_innen über die geplante Veranstaltung. Unterzeichnet war der Text mit der Buchstabenfolge „SB“, was auf die desöfteren für „Jouwatch“ tätige Anti-Antifa-Autorin Birgit Stöger hindeuten könnte. Es war schließlich Stöger, die frühere Aktivistin der radikal rechten Partei „Die Freiheit“, die vor der Veröffentlichung im DGB-Haus angerufen hatte. Die „Journalistenwatch.com“-Leser_innen waren elektrisiert und posteten sofort massiv antisemitische Kommentare, die die rechte Webseite bis heute nicht gelöscht hat:

„Schickt die Antifanten nebst Soros, Kahane und Gewerkschaftsbossen heim ins rassenreine Israel! Und tretet aus hochfinanzfaschistisch verschissenen Gewerkschaften aus!“

Der Artikel wurde auf facebook geteilt und kommentiert; unter anderem von der AfD Bayern und dem Account „Patriotisch deutsche Kraft“, der früher die Plattform des neonazistischen „Bündnis Deutscher Patrioten“ (BDP) gewesen ist. Auch hier schrieben die User_innen neonazistische Kommentare und massive Drohungen unter den Post: (mehr…)

Dokumentation: BKA sucht Zeugen von Brandanschlag auf Bahngleise

kopiert aus dem Weser Kurier

Wenige Tage vor dem G20-Gipfel in Hamburg verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf Kabelschächte im Güterbahnhof Grolland. Die Täter sollen sich zeitweise in Woltmershausen aufgehalten haben

Die Bundesanwaltschaft und das Bundeskriminalamt (BKA) haben am Mittwoch in Woltmershausen nach Zeugen gesucht, die Hinweise zum Brandanschlag auf Bahngleise in Grolland am 19. Juni 2017 geben können. Die Behörden vermuten, dass der oder die Täter zwischenzeitlich beim Kleingärtnerverein Wardamm-Woltmershausen aufgehalten haben, teilte die Polizei Bremen mit. Daher wollten Beamte des BKA und der Kriminalpolizei Bremen dort am Mittwochnachmittag die Menschen befragen. Mit Fahndungsplakaten (siehe Foto) und Flugblättern will das BKA die Anwohner auf den Fall ausmerksam machen.
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a-kino: im Oktober

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Einladung zum Transnational Gathering for G20 Prisoners Support

3. bis 5. November 2017 | Hamburg, Rote Flora

Die Kampagne „UNITED WE STAND“ besteht aus einem Zusammenschluss verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen zur Unterstützung der von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg. Unser Schwerpunkt ist die Unterstützung der G20-Gefangenen im Knast und während ihrer Prozesse.

Wir laden insbesondere alle Gruppen und Zusammenhänge ein, deren Genoss*innen, Freund*innen und Angehörige wegen des G20-Gipfels im Knast sitzen – zum Austausch, Kennenlernen, Ideen und Strategien entwickeln und voneinander Lernen. Ziel des Treffens ist, im Umgang mit Repressionen nach dem G20-Gipfel gemeinsame Stärke zu entwickeln. Dies ist also kein Nachbereitungstreffen, sondern es dient der Entwicklung von konkreten Handlungsstrategien.

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Bremerhavener rechte Band Loichtfeuer will in Ronjas Räubereck auftreten

Jubiäum in Ronjas Räubereck
Im Dezember soll in Ronjas Räubereck in Lehe ein Konzert der Grauzonen Band „Loichtfeuer“ stattfinden. Die Bremerhavener Oi-Skinhead Band betrachtet sich selbst als unpolitisch. Sie behauptet von sich, weder links noch rechts zu sein.

Unpolitische Band mit rechten Mitgliedern?
Aus unserer Sicht ist diese Selbsteinschätzung jedoch nicht glaubwürdig. Die Bandmitglieder Michael Schäfer und Lasse Krüger sind bekannt für ihre Neonazivergangenheit. Beide behaupten zwar aus der Neonazi-Szene ausgestiegen zu sein, halten aber dennoch Kontakte zur Szene hin aufrecht und treten immer wieder mit anderen Grauzonen und rechten Szene-Bands vor rechtsextremem Publikum auf. (mehr…)



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