Geldengpässe bei Bremer Polizei

Die Bremer Polizei ist zur Zeit sehr knapp bei Kasse. So steht der Polizei im Haushalt 2010/2011 nur der Lohn für 2400 PolizeibeamtInnen zur Verfügung. Dumm nur, dass in Bremen 2453 Bullen beschäftigt werden. Dies führt unter anderem dazu, dass die BeamtInnen, die zum 01. Oktober hin befördert werden, ihr höheres Gehalt erst ab Januar bekommen. Bis dahin müssen sie sich mit ihrer Beförderungsurkunde zufrieden geben.
Nun soll unter anderem, eine Umstellung bei Veranstaltungen stattfinden. So sollen, laut Weser-Kurier, OrganisatorInnen von Skater-Nächten zur Kasse gebeten werden oder die Polizeipräsenz bei Sportveranstaltungen, wie Werder Spielen, der Präsenz von privaten Securities weichen, also der Verein SV Werder Bremen in diesem Falle zum Fianzierer der „Sicherheit“ gemacht werden.

Interessant wäre dabei die Frage, in wie fern sich diese Geldengpässe auf das sonstige Tagesgeschehen auswirken. Müssen wir nun mit privaten Sicherheitsfirmen auf Demos rechnen? Oder damit, dass die Bullen statt mit Tonfas wieder mit abgesägten Besenstielen rumlaufen? Den Cops das Geld für Benzin ausgeht? Man wird sehen… Bullen auf Fahrrädern gibt es ja jetzt schon.


3 Antworten auf „Geldengpässe bei Bremer Polizei“


  1. 1 Heiße Nacht im 1/4 « end of road Pingback am 27. September 2009 um 13:03 Uhr
  2. 2 Solidarität mit den Verurteilten im mg-Prozess « end of road Pingback am 17. Oktober 2009 um 16:55 Uhr
  3. 3 Polizei-Privatisierung « end of road Pingback am 13. November 2009 um 13:10 Uhr
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