Archiv für Oktober 2009

GW3 soll Campus-Park weichen

GW3 an der Uni

Nachdem das GW3 wegen der Baustelle beim MZH auf die Wiese vor dem Mensasee versetzt wurde, steht die Holzhütte der Uni-Verwaltung schon wieder im Weg. Der Campus-Park soll für eine Standortaufwertung des Technologieparks sorgen. Die Nutzer wollen sich dagegen wehren. Bereits Montag berichtete die taz darüber.
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mache Dinge…

… lösen sich dann wohl doch von selbst!

zum Indy-Artikel

Atomtransporte durch Bremen

an dieser Stelle ein unkommentierter Artikel aus der taz…

Tausende Tonnen Atom-Fracht

Die bremischen Häfen sind Drehscheibe für die Atomindustrie: Seit 2004 wurde dort etwa 300 Mal radioaktives Material umgeschlagen, so eine Senatsantwort. VON CHRISTIAN JAKOB

In den letzten fünf Jahren sind über 2.700 Tonnen spaltbares Material in Bremen umgeschlagen worden. Der Großteil der strahlenden Uran-Fracht ging dabei über die Häfen des Landes, kleinere Teile davon ausschließlich über Straßen oder Schienen. Außerdem wurden mehrere tausend Tonnen weiteren radioaktiven Materials sowie nicht spaltbaren Atommülls durch Bremen verschoben. Das geht aus dem Entwurf der Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor. Der Senat soll die Antwort am kommenden Dienstag beschließen.

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Klimagipfel Kopenhagen

Der Klimagipfel in Kopenhagen steht kurz bevor. Dass der Zug schon längst abgefahren ist, dürfte wohl so ziemlich allen bewusst sein. Dennoch ist es momentan überhaupt fraglich, ob sich die Regierenden beim Klimagipfel überhaupt auf etwas einigen werden. Falls es dennnoch zu einer Einigung kommen sollte, wird diese wohl so ausfallen, dass sie das Handel der großen Industriestaaten nicht wirklich beschneidet.
Deshalb ist es wichtig, im Dezember in den Straßen Kopenhagens deutlich zu machen, dass klimatechnisch sofort gehandelt werden muss und dass dabei keine Kompromisse eingegangen werden dürfen!
Auch aus Bremen werden im Dezember Menschen in die dänische Hauptstadt fahren. Damit das möglichst viele werden, wird es in den nächsten Wochen mehrere Informationsangebote geben.
Einen Terminüberblick über die Aktivitäten in und um Kopenhagen findet ihr hier

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Alptraum Atommüll


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Solidarität mit den Verurteilten im mg-Prozess

Gestern solidarisierten sich circa 100 Menschen in Bremen mit Axel, Florian und Oliver, den drei Angeklagten im Berliner mg-Prozess.
why not?
Obwohl das Wetter gestern nicht richtig mitspielte, trafen sich immerhin circa 100 Leute am Bremer Ziegenmarkt im Viertel, um sich mit den Angeklagten im Berliner mg-Prozess zu solidariseren. Nachdem Uneinigkeit über die Uhrzeit der Spontandemonstration herrschte, da es zwei Demotermine gab, und schon zahlreiche Leute um 17 Uhr am Ziegenmarkt erschienen, beschloss man, sich um 20 Uhr dort wiederzutreffen, um eine größere Teilnehmerzahl zu erreichen.
Die Polizei bekam von der ganzen Aktion erst im Verlauf der Demonstration etwas mit, sodass man durch das ganze Bremer Viertel ohne Polizeibegleitung laufen konnte. Erst am Polizeirevier Innenstadt bemerkten die Bullen die Soli-Demo und somit wurde sie ab dem Wall die Demo von erst einem und im weiteren Verlauf von bis zu drei Polizeiautos begleitet. Warum die Polizei nicht mehr Einsatzkräfte auffuhr, bleibt ungewiss. Vielleicht hatte die Bremer Polizei alle Verfügbaren Einsatzkräfte für den Freimarkt abgestellt, weil dort ja mit Terorranschlägen zu rechnen sei oder weil die Geldmittel der Polizei nicht mehr für Einsätze reichen [INFO]. Wie dem auch sei, den Demonstrierenden kann dieser Umstand nur recht gewesen sein.
Vom Wall ging die Demonstration dann über die Domsheide in die Bremer Innenstadt weiter, vorbei an einem abseits gelegenem Teil des Freimarkts. Auch hier machte die Polizei keinerlei Anstalten, sich den DemonstrantInnen in den Weg zu stellen. Durch die Sögestraße ging es zurück auf den Wall und von dort aus wieder zurück ins Viertel.
Durch Parolen, ein sehr schickes Transpi und auffallende Pyrotechnik kam es zu einigen Interessensbekundungen am Rande der Demo. Leider war das szenetypische Mackerverhalten einiger TeinehmerInnen der Teilnehmerzahl nicht angemessen.
Trotz allem ist die Demo als voller Erfolg für die Bremer Szene zu werten und es ist sehr schön zu sehen, dass sich trotz befürchteter Repression so viele Menschen mit den drei Angeklagten im mg-Prozess solidarisierten.

Wir sind alle militante gruppe!

Solidarische Grüße aus Bremen

Gewalteskalation in DEL

Nachdem in der letzten Woche einige regional bekannte Neonazis erfolgreich geoutet wurden [Info] , rächten sich die Neonazis am Wochendende bzw. gestern für diese Aktion.
Innerhalb von 15 Stunden kam es zu mehreren Gewaltexzessen, bei denen alternative Jugendliche angegriffen und verletzt wurden.
So fand am Freitag, 09.10.09, ein Übergriff auf einen Jugendlichen in einer Harpstedter Gaststätte statt, bei dem der Jugendliche vom altbekannten Neonazi Mario Müller wiederholt ins Gesicht geschlagen wurde. Leider konnte Müller ungehindert flüchten.
Am gestrigen Montag, 12.10.09, fanden die Eltern eines alternativen Jugendlichen ihr Auto völlig zertrümmert in ihrer häuslichen Einfahrt wieder. Die Nazis zertrümmerten fast alle Scheiben und übergossen es anschließend mit Farbe.
Im Verlauf des Montags gipfelte die Gewalt der Neonazis dann im Angriff auf einen von alternativen Jugendlichen besuchten Jugendclub. Eine vermummte Gruppe von bis zu 30 Nazis versuchte zeitweilig, mit abgebrochenen Flaschen, Teleskopschlagstöcken, Quarzsandhandschuhen und Reigas bewaffnet, in den Jugendtreff mittels Türaufbruch einzudringen. Durch geschicktes Handeln gelang es einem Großteil der Nazis, sich zwei Mal der herbeigeeilten Polizei zu entziehen, wobei immerhin sieben Neonazis (laut Polizeibericht) festgenommen wurden.

Diese traurigen Ereignisse zeigen wieder einmal, dass sich Delmenhorst allmählich zum verlorenen Pflaster entwickelt, wenn nicht langsam mehr von antifaschistischer Seite unternommen wird und solange sich die Delmenhorster Antifa alleine gegen neonazistische Strukturen zur Wehr setzen muss.

Ausführlichere Infos gibt es bei der Antifa Delmenhorst

Hausbesetzung in Oldenburg


Coole Aktion! Grüße aus Bremen!

weitere Infos auf regentied

Outingaktion DEL + Umgebung

Am Abend des 8. Oktober unternahmen mehrere AntifaschistInnen aus der Region eine groß angelegte Outingaktion, bei der Neonazis in Delmenhorst, Hude und Wardenburg geoutet wurden.
Dabei verteilten die 35 AntifaschistInnen Flugblätter, in denen über die Neonazistrukturen in der Region um Delmenhorst informiert wurde.


bekannte Neonazis bei einem Infostand der NPD in Delmenhorst

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Mayday-Protest vor Schlecker XL-Markt

kopiert von indymedia

Vor kurzem hat die Drogeriemarktkette Schlecker ihren ersten Schlecker XL-Markt auch in Bremen eröffnet. AktivistInnen des Bremer Mayday-Bündnisses waren mit Flugblättern, Transparenten und Schildern vor Ort, die Resonanz war einmal mehr bemerkenswert…

Hintergrund ist, dass Schlecker bereits seit längerem gegenüber Konkurrenten wie Rossmann, dm & Co. ins Hintertreffen geraten ist. Schlecker hat deshalb begonnen, bundesweit viele seiner kleinen Filialen zu schließen und stattdessen größere und besser ausgestattete Schlecker XL-Märkte zu eröffnen. Das klingt zunächst einmal harmlos, ist es aber nicht. Denn für die Beschäftigten geht dieser Wechsel mit einer massiven Verschlechterung der Arbeitsbedingungen einher. Konkret ist es sogar so, dass die Beschäftigten der alten bzw. geschlossenen Filialen entlassen oder (so denn sie sich juristisch wehren) versetzt werden. Umgekehrt werden für die XL-Märkte neue Beschäftigte angeheuert – allerdings erhalten diese pro Stunde nur noch 6,50 Euro/brutto die Stunde und nicht mehr wie in den anderen Schlecker-Filialen ca. 12 Euro Euro/brutto. Das ist der Grund, weshalb das Bremer Mayday-Bündnis bereits im Rahmen der Krisendemo am 17.09. die von ver.di lancierte Rote-Karten-Aktion unterstützt und zudem ein Interview mit einer Schlecker-Angestellten vor einer Schlecker-Filiale vorgetragen hat: [hier] Wer mehr zu Schlecker wissen möchte, findet ansonsten auch viele und gute Infos auf der Webseite von Labournet: [hier]

Mittlerweile wurde auch in Bremen der erste Schlecker-XL-Markt eröffnet, und zwar in Gröppelingen, einem der ärmsten Stadteile Bremens. Leute aus dem Bremer Mayday-Bündnis waren ebenfalls vor Ort – einerseits um Flublätter zu verteilen (mit besagtem Interview von der 17.09.-Demo), andererseits um mit KundInnen und Angestellten ins Gespräch zu kommen. Doch bevor es losgehen konnte, rief die ohnehin reichlich gestresste Marktleitung zunächst einmal die Polizei. Diese kam auch, sah jedoch keine Veranlassung, irgendetwas zu unternehmen. Im Gegenteil: sie billigte die (nicht angemeldete) Aktion ausdrücklich, was die Marktleitung einigermaßen entgeisterte, vor allem deshalb, weil die Cops unverhohlen ihre Sympathie für die Aktion zum Ausdruck brachten – so wie noch viele weitere Leute an diesem Tag… (mehr…)