2. Bremer Umsonstfahrtag (Bericht)

Am letzten Samstag, den 21. November 09, fand der zweite Bremer Umsonstfahrtag statt, bei dem die Initiatoren folgende Ziele verfolgten:
„Erstens sollte auf die klimapolitische Notwendigkeit hingewiesen werden, den individuellen Autoverkehr (als einer der größten C02-Emittenten) drastisch runterzufahren – bei gleichzeitigem Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs. Zweitens ist dies mit der aneignungsorientierten Forderung einhergegangen, dass Mobilität genauso wie Bildung, Gesundheit oder Energie ein Grundrecht darstelle und deshalb umsonst zur Verfügung gestellt werden müsste (ob direkt oder vermittelt über ein bedingungsloses Grundeinkommen). Drittens wollte das Bremer Klimaplenum mit dem Umsonstfahrtag einen konkreten Beitrag zur Mobilisierung nach Kopenhagen leisten – in diesem Zusammenhang ist uns insbesondere die internationalistische Perspektive wichtig gewesen, also der Umstand, dass der Klimawandel bislang vor allem auf Kosten der ohnehin armen bzw. ärmsten Menschen in der Peripherie bzw. im globalen Süden geht.“
Was diesen Samstag anders war, als beim ersten Umsonstfahrtag im Mai, war eine zusätzliche Demonstration.
Ab 11 Uhr gab es am Bremer Hauptbahnhof einen Infopunkt, an dem sich UmsonstfahrerInnen treffen konnten, um in Gruppen kostenlos Busse und Bahnen benutzen zu können und Infomaterial in den Verkehrsmitteln zu verteilen. Laut einem Indymedia Bericht erklärten die FahrzeugführerInnen sogar, „dass es sich beim Bremer Umsonstfahrtag um Schwarzfahrerei handeln würde“.
Um 13 Uhr begann dann auch wieder am Bremer Hauptbahnhof die angemeldete Demonstration mit einer Kundgebung. Anschließend machten sich die knapp 130 AktivistInnen auf den Weg in die Bremer Innenstadt.

Foto von Indymedia

Bericht in buten un binnen
weitere Infos beim Klimaplenum Bremen


1 Antwort auf „2. Bremer Umsonstfahrtag (Bericht)“


  1. 1 21.11.: 2. Bremer Umsonstfahrtag « Zeitungsvergleich Bremen Pingback am 08. Dezember 2009 um 23:05 Uhr
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