Bundeswehr wirbt wieder in Arbeitsagentur

Bremer Erwerbslosenverband fordert Absage von Bundeswehrwerbeveranstaltung

Am 11. Februar wird um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur erneut eine Werbeveranstaltung der Bundeswehr durchgeführt.
Angesichts der Tatsache, dass sich die Bundeswehr seit Jahren (Jugoslawien) und aktuell in Afghanistan an Kriegseinsätzen beteiligt, ist die Anwerbung von Menschen für die Bundeswehr eine Unterstützung von Tötung unschuldiger Menschen.
Dass gerade im Arbeitsamt eine solche Veranstaltung stattfindet, deutet darauf hin, dass gezielt die Arbeits- und Perspektivlosigkeit junger Menschen ausgenutzt wird, um Soldaten für Auslandseinsätze zu gewinnen. Der enorme Druck auf junge erwerbslose Menschen, insbesondere der BAgIS treibt sie in die scheinbar sichere Laufbahn bei
der Bundeswehr.
Der Umbau der Bundeswehr zu einer Interventionsarmee steht im Widerspruch zum Grundgesetz und bedient die Interessen des deutschen Kapitals, Einflusssphären durch militärische Einsätze zu sichern.
Das Interesse junger Menschen an einem gesicherten Einkommen und einer beruflichen Perspektive darf nicht für den Dienst in einem militärischen Tötungsapparat missbraucht werden.
Der Bremer Erwerbslosenverband hat in einem Brief, den Leiter der Agentur, Herrn Stern, aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen. Darauf ist bisher keine Reaktion erfolgt.
Der Bremer Erwerbslosenverband ruft daher für den 11. Februar um 15,30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem BIZ, Doventorsteinweg 48 auf.
Die Bundeswehr gehört nicht in Schulen und Arbeitsagenturen.

Bremer Erwerbslosen Verband