Demoankündigung

Das überbetriebliche Bündnis Bremen, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen, Vertrauensleuten und Betriebsräten verschiedener Bremer Betriebe, ruft auf zum Kampf…

GEGEN:
➢ die Abwälzung der Krisenlasten auf die Werktätigen
➢ Lohndrückerei und Entlassungen auf der einen und
➢ verschärfte Rationalisierung und Arbeitshetze auf der anderen Seite
➢ den Raub unserer Sozialkassen

FÜR:
➢ Abschaffung der Leiharbeit
➢ Aufhebung der Hartz-Gesetze
➢ Aufhebung der Rente mit 67
➢ Eine Zukunft unserer Jugend
➢ Gleichen Lohn und gleiche Rechte für gleiche Arbeit
➢ Arbeitszeitverkürzung nur mit vollem Lohnausgleich
➢ Den Erhalt des GHB (Gesamthafenbetriebsverein)

Wir müssen endlich gemeinsam aktiv werden gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf uns, auf die Millionen ohne Arbeit, auf die Rentner, auf unsere Kinder! Das ist Verpflichtung für uns und unsere Gewerkschaften. Wir wollen und wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Teile von uns, wie Einzelne von uns in Arbeitslosigkeit und Elend getrieben werden.
Die weltweite Krise ist für uns noch lange nicht überstanden, auch wenn Börsenkurse und Profite wieder aufwärts gehen. Die Rechnung werden sie uns noch präsentieren. Keine Belegschaft, ob klein oder groß, kann dies allein überstehen. Da helfen auch keine „Beschäftigungssicherungsverträge“, keine Kurzarbeit, keine Arbeitszeitabsenkung ohne Lohnausgleich, etc., wenn wir nicht gemeinsam als Arbeiter und Gewerkschaften dagegen den Kampf aufnehmen. Und genau dies war und ist der Grund, warum wir uns in Gewerkschaften zusammengeschlossen haben.
Dafür wollen wir in der Öffentlichkeit Flagge zeigen gegen die „Krisenlösungen“ von Kapital und Regierung, die nur in Vernichtung, Elend und Not bestehen.

DEMO MIT ANSCHLIESSENDER KUNDGEBUNG
am Sonnabend, den 27. März, um 11 Uhr
Bürgermeister-Smidt.Brücke/Ecke Am Deich
Abschlußkundgebung Maktplatz


16 Antworten auf „Demoankündigung“


  1. 1 Lübeck! 25. März 2010 um 15:40 Uhr

    Am gleichen Tag gilt es auch den Nazi-aufmarsch in Lübeck zu stoppen! Gemeinsam werden wir das Geheule der Faschos unterbinden, mit allen Mitteln, auf allen ebenen!

  2. 2 Planer 25. März 2010 um 15:52 Uhr

    genau, wer nicht nach Lübeck fährt der sollte dann zumindest an der oben genannten Demo teilnehmen. Ist sogar in Bremen, also könnt ihr auch mal aufstehen ihr faulen Säcke! Pflichtprogramm am abend bleibt aber die Infoladenparty im SWH ab 22 Uhr.

  3. 3 Anti-Stalin 25. März 2010 um 19:12 Uhr

    Hinter dieser Demo steckt der „Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD“ – übelste Stalin-Fans… :O

  4. 4 mega hardcore Stalinist 25. März 2010 um 21:12 Uhr

    hoch lebe Stalin!

  5. 5 Communism suxx 25. März 2010 um 21:35 Uhr

    Drecks-Kommunisten!
    Für den Freiheitlichen Kommunismus!

    Naja, hingehen kann man trotzdem.

  6. 6 Kommunist_in 26. März 2010 um 11:58 Uhr

    Genau, eine Demo mit sozialdemokratischen Aufruf, die von Stalinist_innen gemacht wird. Aber hier wird vollkommen unkritisch dazu aufgerufen dahin zu gehen… Wer „undogmatisch“ mit „inhaltslos“ und „beliebig“ übersetzt, der sollte es doch bitte gleich lassen, mit dem Politik spielen…

  7. 7 @ Kommunist_in 26. März 2010 um 12:20 Uhr

    „hier wird vollkommen unkritisch dazu aufgerufen dahin zu gehen“

    schreib doch nen kritischen aufruf!

  8. 8 Kommunist_in 26. März 2010 um 13:02 Uhr

    Geht klar, kritisch dazu aufrufen, auf ne Stalinisten-Demo zu gehen. Was kommt dann: Kritisch ins Gulag, oder was?

  9. 9 @ Kommi 26. März 2010 um 20:10 Uhr

    leider kann man nicht herausbekommen, dass das eine stalinistInnen demo ist. das stand hier auch nicht.
    also vermute ich mal, dass die verfasserInnen davon nichts wussten.
    verfass nen artikel drüber, der kann hier hochgeladen werden und piss dich nicht an!

  10. 10 @@kommi 27. März 2010 um 19:28 Uhr

    das problem ist doch nicht, dass nicht herausfindbar war von wem diese demo kommt. (es mag ja trotzdem sinnvoll sein darauf hinzuweisen, dort mit eigenen inhalten präsent zu sein, whatever) sondern dass in diesem blog völlig beliebig und kritiklos irgendwie über alles berichtet wird was irgendwie (vermeintlich) links ist. und das vermutlich noch unter dem label undogmatisch.

    und was kommt auf diese kritik für eine replik: 1) runterziehen auf die ebene dieser einen demo: „man habe ja nicht wissen können“ und 2) rumgedisse: „piss dich nicht an“

  11. 11 endofroad 28. März 2010 um 12:29 Uhr

    völlig beliebig und kritiklos irgendwie über alles berichtet wird was irgendwie (vermeintlich) links ist.

    Das mag stimmen. Es steht dir aber auch frei, Artikel an uns zu senden oder sogar langfristig gesehen, einen eigenen Account zu bekommen. Der Blog soll eigentlich davon leben, dass nicht nur wir Sachen verfassen, was sehr zeitaufwändig ist, sondern auch andere Menschen uns Kram zusenden. Und wenn dann ein Demoaufruf reinkommt, wie der obrige, dann wollen wir diesen nicht bewerten oder zensieren. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.
    Aber wenn dich das unkommentierte hier stört, dann sei so fair und ändere das, indem du hier kommentierte Artikel schreibst!
    mfg

  12. 12 olli 28. März 2010 um 15:58 Uhr

    „Das ‚Überbetriebliche Bündnis Bremen‘, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen, Vertrauensleuten und Betriebsräten verschiedener Bremer Betriebe, ruft auf zum…“

    anwesend waren u.a. leute von:
    igm
    div. betriebsräten (beck´s, daimler, gesamthafen)
    scharf links
    sav
    friedensforum
    montagsdemo
    sowie ein paar antifas, hippies und punks

    material gab´s u.a. von:
    rote hilfe
    igm
    sav
    uz

    der „kurier am sonntag“ schreibt von 100 teilnehmenden leuten.
    ich schätzte 150 auf der abschlußkundgebung.

    unangenehm fand ich das bestehen auf klassenkampf und die vom lauti wiederholte phrase: kein pakt mit dem pack,
    sowie das vorgeben von parolen durch den lauti und fehlende mugge.

    ansonsten hatte ich gute gespräche mit mir fremden menschen, gerade auch über das mir unangenehme verwenden vom schlagwort „klasse“.

  13. 13 ich find den blog super! 28. März 2010 um 18:34 Uhr

    Meinst du, du kannst nicht einfach darauf verzichten, diese Seite hier aufzurufen, wenn du die Berichterstattung hier eh scheisze findest?

  14. 14 question 31. März 2010 um 21:04 Uhr

    „unangenehm fand ich das bestehen auf klassenkampf“
    Warum?

  15. 15 olli 03. April 2010 um 8:21 Uhr

    „klasse“ ist für mich eine zu stark ausgrenzende definition, die einen dialog zwischen den „klassen“ erschwert und zu starre „fronten“ bildet.

  1. 1 Demo gegen Abwälzung der Krisenlasten « end of road Pingback am 28. März 2010 um 21:49 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.