Urteil im Brechmittelprozess kassiert

Das Urteil des Langerichts Bremen im Fall des durch einen Polizeiarzt im Jahr 2004 getöteten Laye Alama Condé wurde vom Bundesgerichtshof aufgehoben. Die Bremer Richter hatten den Polizeiarzt im Dezember 2008 vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen, weil er „unzureichend ausgebildet“ gewesen sei. Er hatte Condé, der ein mutmaßlicher Drogendealer gewesen sein sollte, zwangsweise ein Brechmittel eingeflößt, woraufhin Condé einige Tage später wegen Ertrinkens starb [INFO]. Gegen das Urteil hatte die Bremer Anwältin der Angehörigen des Opfers Revision eingelegt.
Die obersten Bundesrichter in Leipzig gaben der Revision nun statt und verwiesen den Fall zurück an das Landgericht Bremen. Der Polizeiarzt steht nun also wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge wieder vor Gericht.


Bericht auf buten un binnen [hier]


1 Antwort auf „Urteil im Brechmittelprozess kassiert“


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