Glasbruch am Weserhaus

Die Polizeipresse Bremen berichtet, dass es heute Nacht zu einem Anschlag auf das Weserhaus gekommen ist. Dabei wurde die Fensterfront des Hauses mit Pflastersteinen beworfen. „Ein Anwohner hatte kurz vor 02.00 Uhr laute Knallgeräusche vernommen und war in Richtung des Weserhauses gegangen. Er sah dann eine dunkel gekleidete Person, die mit einem Gegenstand gegen die Scheiben schlug und anschließend in Richtung Weserpromenade flüchtete. Eine genaue Personenbeschreibung konnte nicht abgegeben werden. Auf dem Platz vor dem Weserhaus lagen ca. zehn Pflastersteine verteilt, die offensichtlich als Wurfgegenstände verwendet worden waren. An einer Scheibe wurde als Graffiti das Datum 03.10. geschmiert.“


8 Antworten auf „Glasbruch am Weserhaus“


  1. 1 Anonym 15. September 2010 um 16:29 Uhr

    Es währe schön wenn mal jemand ein Foto macht (oder eines aus der Presse Morgen hier verlinkt) damit mensch sehen kann was „betroffen“ war, „Radio-Bremen-Eventstudio“(Radiobremen-Website: „Heute Abend nimmt Arne Dahl den Radio-Bremen-Krimipreis 2010 im Weserhaus entgegen“), Café oder …?

  2. 2 Anonym ists nochmal 15. September 2010 um 16:35 Uhr

    Ich schaltete gerade deswegen (ausnahmsweise) bremen4 ein und gleich begrüßt mich Werbung für die Einheitsfeierlichkeiten. (16:30)

    „Kommen sie nach Bremen und feiern sie ganz Deutschland“, „spaß für groß und klein“ und „mehr Infos auf bremen.de“ ….

  3. 3 blubb 15. September 2010 um 16:44 Uhr

    dafür gibts mittlerweile Werbung?

    ich dreh ab

  4. 4 nicht inhaltlich 15. September 2010 um 17:04 Uhr

    Inzwischen fährt auch die Bremer Straßenbahn mit Bundeswehr-werbung rum… da könnte ich kotzen!

  5. 5 Radio Bremen? Selbst Schuld für kaputte Fensterchen! 15. September 2010 um 19:20 Uhr

    weeeeeil….

    Der Schritt von Deutsch zu Dummdeutsch ist schon immer klein gewesen. Und ihn zu tun ist der Nationalfeiertag ein prima Anlass. Als Avantgarde betätigt sich in da gerne der identitätsstiftende Heimatfunk Radio Bremen.

    Bei der Anstalt im Faulenquartier kann man vor Vorfreude kaum noch an sich halten geschweige denn denken und produziert beispielsweise Jingles, die das Ereignis bewerben: Ein Fest „für kleine und große Bundesbürger“ wird darin versprochen.

    Für BUNDESBÜRGERRR, um’s noch einmal zu buchstabieren, also eines, an dem jeder kleine und jeder große Junge teilnehmen kann, sofern er einen deutschen Pass hat – ein Fest für deutsche Männer. Klar wäre eine Party für alle, egal welcher Herkunft auch schön. Aber das Ding heißt nun mal National- und nicht Internationalfeiertag. Da kann ja Radio Bremen nix für.

    Und überhaupt: 2006 waren sie ja noch weiter gegangen. Da hatte Bremen Vier zur Feier der Einheit alle undeutschen Töne aus seinem Programm verbannt und von morgens früh 6 Uhr an nur Musik gespielt, die aus Deutschland stammt. Bislang scheint so etwas diesmal nicht geplant. Aber das bedeutet nicht, dass der Freudentaumel diesmal kleiner, sondern nur, dass der Spardruck größer ist als damals. Die sind nämlich sauteuer, diese Ariernachweise.

    taz.de/1/nord/bremen/artikel/?dig=2010%2F09%2F15%2Fa0003&cHash=b64762c2a7

  6. 6 nicht inhaltlich 15. September 2010 um 22:42 Uhr

    jetzt mobilisiert bereits die Antifaschistische Linke International zur Demo:

    http://www.inventati.org/ali/index.php?option=com_content&view=article&id=1868:bremen2010&catid=5:ticker

  7. 7 Weser Kurier 16. September 2010 um 11:22 Uhr
  1. 1 Kunst? « end of road Pingback am 22. September 2010 um 18:02 Uhr
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