Resolution gegen „Gewalt“ (-auch gegen Polizeigewalt?)

Guckt man sich die Medienlandschaft an, so scheint, dass die Verantwortlichen, aber anscheinend auch die Cops, angesichts des zu erwartenden Protests immer kältere Füße kriegen. Der Bremer Senat schickt sich inzwischen sogar dazu an, eine Resolution gegen Randale zu verabschieden.
Die komplette Stadt ist auch schon mit Bullen, teilweise auch schon mit Cops aus anderen Bundesländern, zugeschissen, welche an zentralen Orten (Hauptbahnhof, Marktplatz, Viertel) in nicht geringer Anzahl anzutreffen sind. Diese Tatsache KÖNNTE man den Bullen durchaus als Schwäche auslgegen…

Auszug aus dem besagten Antrag der Bürgerschaft:

Die Bürgerschaft (Landtag) möge beschließen:
Die Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen verurteilt den Aufruf „Hauptsache es knallt! – 20 Jahre Wiedervereinigung: es wächst zusammen, was zerstört gehört!“ linker Autonomer in scharfer Form. In einem demokratischen Rechtsstaat darf Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Insbesondere die von den Autoren des Aufrufs ausgesprochenen Drohungen gegen Menschen sind inakzeptabel. Die Bremische Bürgerschaft fordert Kritiker der Einheitsfeier dazu auf, ihren Protest friedlich zu artikulieren und bei ihren Aktionen die geltenden Gesetze zu respektieren.


3 Antworten auf „Resolution gegen „Gewalt“ (-auch gegen Polizeigewalt?)“


  1. 1 noferrer 30. September 2010 um 23:38 Uhr

    Da ist der Bulle ja noch entspannter als der Fernsehtyp

  2. 2 gg 01. Oktober 2010 um 10:53 Uhr

    Die resolution wurde ja van BiW (Bürger in Wut) verfasst. Is ja geil.

  3. 3 Anonym 01. Oktober 2010 um 18:26 Uhr

    zur polizeigewalt in bremen gibts noch dieses tolle bild ausm letzten jahr: http://anzeigenzeitungen.blogsport.de/images/Einsatzzug_Bullen.JPG

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