buy-nothing-day

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18 Antworten auf „buy-nothing-day“


  1. 1 Kai? 25. November 2010 um 1:14 Uhr

    Was hat das bitte für einen Sinn wenn man einen Tag nichts kauft? Es werden sich höchstens 100 Leute daran beteiligen. Das ist genauso ein schwachsinn wie MCDonalds-Boykott. Ihr habt keine richtige Kapitalismuskritik!!!

  2. 2 endofroad 25. November 2010 um 1:18 Uhr

    Du weißt doch gar nicht, wer WIR sind und was WIR für eine Kapitalismuskritik haben.
    Wir sind nur der Bitte um Veröffentlichung nachgekommen. Ist doch schön, wenn sich Leute zum Konsum Gedanken machen.
    Mach du doch auch mal etwas und biete diesen Leuten ein Theoretisches-Hilfe-Seminar in Sachen Kapitalismuskritik an. Oder schreib eine Stellungnahme. Die veröffentlichen wir dann genau so, wie den Aufruf zum „buy-nothing-day“.

  3. 3 egal 25. November 2010 um 2:01 Uhr

    was ist denn nun das problem? die menge der leute die sich beteiligen oder die tatsache das es keinen ’sinn‘ hat eine tag nix zu kaufen? dann wäre ja jede linke demo auch unsinn – die beteiligung ist im vergleich zu der Menge an Menschen hier sehr gering und um den Block laufen hat ebenso viel ’sinn‘ wie nix kaufen.
    wenn du schon irgendwas als schwachsinn bezeichnest solltest du zumindest andeutungsweise begründen können warum und was für eine falsch kapitalismuskritik dahinter steckt und warum diese falsch ist. (ich halte überhaupt nix vom buy-nothing-das aber noch viel weniger von vermeintlichem linken radikalismus der sich auf blöde phrasen beschränkt)

  4. 4 chefeinkäufer 25. November 2010 um 13:07 Uhr

    da warte ich mal gespannt auf die „richtige“ kapitalismuskritik (ne leseempfehlung?)und die patentlösung aller anderen probleme.

  5. 5 @ Kai 25. November 2010 um 13:34 Uhr

    Kannst du nicht konstruktiv kritisieren, statt hier rumzupöbeln? Das bringt doch niemandem etwas. Lass die Menschen doch ihren Boykott machen. Ist halt eine andere Aktionsform, als du befürwortest. Aber muss ja nicht jede_r so cool sein, wie du mit den Aktionen.
    Ist auf jeden Fall gut, dass soetwas hier auf deb Blog gepostet wird!
    Weiter so
    danke

  6. 6 Anonymous 25. November 2010 um 16:50 Uhr

    geil, da hol ich gleich meine familie und alle anderen Menschen in meinen Bekanntentenkreis die von Hartz 4 leben müssen ran, und erzähl ihnen das ein paar ganz gewitzte Leute auf die Idee einfach mal einen Tag nix zu konsumieren.

    denn bekanntemaßen ist das ja das grundproblem unser gesellschaft

    jetzt mal ohne Ironie, wer immer noch denkt das Verzicht und Lustfeindliche Antikonsumhaltungen in irgendeiner Weise die geeignete Art sind kapitalistische Unzumutbarkeiten anzuprangern und darüber hinaus zu kritisieren, der wird es nie begreifen.

    ich plädiere dafür einen Konsumiere-alles tag auszurufen, bei dem kollektiv versucht wird sich ohne zu bezahlen Güter unter den Nagel zu reissen, an die viele Menschen mangels benötigter Kohle sonst nicht rankommen.
    Ich find die Idee zu plündern viel sinnvoller als beispielsweise einen MC Donalds zu versstören.

    Denn Fakt ist, dass der Kapitalismus vielen Menschen ihre Bedürfnisbefriedigung verweigert, die Wirtschaft sich nur an Markt und Kapitalakkumulation orientiert und auch die Menschen und ihre Wünsche scheißt.
    Umweltzerstörungen liengen auch daran, nämlich an der schonungslosen Ignoranz des Kapitals gegenüber langfristigen Nachhaltigen Wegen des Wirtschaftens die die Grundlage der menschlichen Existenz, die Natur berücksichtigen auf dass auch zukünftige Gesellschaften leben können.
    Auch im Kommunismus werden wir nicht ohne Natur und Ressourcen auskommen.

    Aber im Kapitalismus zum allgemeinen Verzicht auszurufen ist mehr als zynisch.
    Die Idee fände die FDP bestimmt auch gut, so könnte man Hartz SChmarotzer (Neoliberaler-Jargon) dazu bewegen noch weniger Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse zu leben.

    SChließt euch doch ner puritanischen SEkte an!

    Bitte lesen:
    „Kritik der Konsumkritik“
    http://marx.blogsport.de/texte/sonstiges/kritik-der-konsumkritik/

  7. 7 Name 25. November 2010 um 18:21 Uhr

    „egal“: Agree.

    „@Kai“: Aber es gibt halt Sinnvolle und weniger Sinnvolle Aktionsformen. Allein diese Vielfalt zu loben ist etwas das DemokratInnen gerne machen, weil es ihnen egal ist, was genau der Inhalt der Aktionsform überhaupt ist. Insofern ist das eben auch keine konstruktive Kritik.

    „chefeinkäufer“: Ja, ne Theorie sollte eben doch schon nimmer Grundlage für die Praxis sein. Deswegen wäre ein Leseempfehlung sicher nicht Falsch.

    „endofroad“: Ich verstehe halt nicht, wieso ihr wirklich alles völlig Kritiklos hier veröffentlichen könnt. Dann darunter befindet sich ja offentsichtlich ziemlich viel (linke) Ideologie.

  8. 8 Spiri? Nein Danke. 25. November 2010 um 20:12 Uhr

    `Die Konsumgesellschaft verneint unsere politischen, kulturellen, philosophischen, poetischen und spirituellen Dimensionen…´ [aus dem Aufruf]
    Spirituelle Dimensionen? Was bewerbt Ihr denn hier für einen Mist? Ich glaube es hackt. So etwas hat in linker Theorie nichts verloren (neben der schon genannten verkürzten Kapitalismuskritik).

  9. 9 pöbel ahoi 25. November 2010 um 20:22 Uhr

    wenn die kommis schon moderiert werden könnt ihr euch das ruhig gönnen so nen mist wie den ersten kommentar einfach nicht zu veröffentlichen. ist doch eure seite die unter sonem scheiss leidet und zur lonstruktiven diskussion trägt keiner von den leuten bei die nur rumbölken.
    macht weiter ihr seid klasse ;)

  10. 10 Anonymous 25. November 2010 um 20:24 Uhr

    Jaja, ist ja echt wieder sehr amüsant hier. Wäre mal wieder etwas für die La Rage! Lustiger Aufhänger! Ihr seid einfach so bescheuert spitze! Vielen Dank!

  11. 11 Lustige Wandersfrau 25. November 2010 um 20:37 Uhr

    Haha, ihr seid alle so geil! Regt euch über solche Aktionen auf. Haha. Immer wieder ein Lacher wert, hier die Komments!

  12. 12 Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! 25. November 2010 um 21:24 Uhr

    Also, wenn ihr euch zurück erinnert ist Endofroad ja dazu gedacht Geschehnisse in Bremen und direkter Umgebung zu DOKUMENTIEREN und EINGESENDETES ZU VERÖFFENTLICHEN, somit ist EoR kein Blog den Menschen betreiben um zu jedem Scheiß ihre persönliche Meinung abzugeben sondern eher eine Art INFOBLOG!!!!

    Und ich persönlich finde es gut, dass sie versuchen einen vollständigen Überblick über die „linken“ Geschehnisse zu geben!
    (Man kann zu diesen Dingen stehen wie man will!)

    Und die Kommentare werden nur dann gelöscht wenn sie die Kriterien erfüllen die oben unter „Diskussion“ einzusehen sind!

    Und achja, ich finde „pöbel ahoi“ hat recht, die Kommentare schaden euch eher als das sie helfen ;)

  13. 13 endofroad 26. November 2010 um 0:38 Uhr

    Vielen Dank für den letzten Kommentar. Genau so sehen wir das.

  14. 14 egal 26. November 2010 um 14:12 Uhr

    statt nix zu kaufen, mit geld, dass mensch sowieso nicht hat, vielleicht lieber dies hier: http://www.fr-online.de/panorama/-ric--der-bankbezwinger/-/1472782/4870670/-/index.html

  15. 15 Bla 26. November 2010 um 14:36 Uhr

    Das Problem heißt aber immernoch Kapitalismus und NICHT „die Banken“ ……………

  16. 16 shè 26. November 2010 um 17:55 Uhr

    „Lasst uns eine symbolische Geste zeigen“ (Zitat: Aufruf)
    Das ganze soll in keinster Weise als verkürzte Kapitalismuskritik enden, sondern nur ein Denkanstoß in die Richtung sein, dass die Gesellschaft in der wir uns befinden durch die Individuen reproduziert wird, was bedeutet, dass dieses ganze System nur funktioniert, wenn die Menschen die Normen befolgen und repoduzieren.
    Stellt euch vor es Krieg und keine/r geht hin…
    Stellt euch vor es ist Montag und keine/r geht hin…
    Stellt euch vor, am ersten großen Weihnachtsverkaufwochenende kauft niemand…
    Selbst wenn die Einkäufe nur verschoben sind und dass alles ja auch nichts ändert… Es dreht sich um die Geste, dass die Leute sich mal Gedanken machen über ihre Konsumgewohnheiten! Das am Ende der Problemkette der Kapitalismus steht ist ganz klar und im Aufruf leider nicht wiedergegeben…
    Und auch oder gerade ich/du/ihr/wir/sie, die jeden Tag gegen Staat, Kapitalismus und Kapital kämpfen, sollten unseren Konsum reflektieren. Denn auch in der linken bis linksradikalen Szene gibt es viele Tendenzen nach dem Motto:“ Kapitalismus ist das Problem, deshalb muss ich kein FairTrade kaufen und auch Ökostrom schon garnicht!“ Natürlich riecht scheiße, wenn man sie grün anmahlt immernoch nach Scheiße und ein grüner Kapitalismus ist auch zu bekämpfen. Aber er ist dennoch, solange es den Kapitalismus noch gibt, die bessere Alternative – und es wird vermutlich leider nicht in nächster Zeit zur Revolution kommen…
    Im Text wurde zumindest an einer stelle kurz, zu kurz, auf die strukturellen Probleme der Kapitalistischen Gesellschaft verwiesen!
    Kapitalismus abschaffen!
    Für eine freie Gesellschaft, fernab von Staat, Konsum, Kapital und Nation!
    Und bis dahin: Für die Revolution auch im Kleinen!

  17. 17 Freya 26. November 2010 um 20:04 Uhr

    Danke für den Kommentar! Der bringts auf den Punkt!

    Verbalradikalismus und ausschließliche Theorie-Radikale sind scheiße!

  18. 18 @ shè 27. November 2010 um 3:26 Uhr

    Ich sehe das auch wie „she“! Klar, dass ist kein linksradikales Thesenpapier mit dem du Agitation betreibst, aber ohne die einzelne Handlung der Individuen in einer Gesellschaft würde der Kapitalismus garnicht existieren. Und eine dieser ganzen Handlungen ist nunmal der Konsum der Menschen und damit verbunden die Produktionsbedingen (Damit meine ich in welchem Verhältnis ArbeiterInnen zum Produkt und zu den Produktionsmitteln stehen). Ich glaube, dass es absolut notwendig ist den Kapitalismus als großes, ganzen anzugreifen, aber dass es dabei ebenso wenig verkehrt ist im kleinen, bei jedem Individuum anzusetzen. Und zwar nicht, in dem keiner mehr etwas kauft, sondern in dem die Menschen sich über ihren Konsum Gedanken machen, sprich: „Wo kommt das Zeug her, wofür brauche ich es, was bewirkt mein Handeln?“ Und somit sich die Frage stellen: „Kann ich in so einem System eigentlich leben?“
    Ich sehe darin keine verkürzte Kapitalismuskritik, sondern eine in kurzen Sätzen, sehr knapp und nicht deutlich genug geäußerte Kritik am kapitalistischen System! Das ganze wird leider missverstanden und dass sollte auch die Kritik an diesem Flyer sein.
    Ich denke, dass es eine Lobenswerte Aktion ist, die definitiv in die richtige Richtung geht und hier überhaupt nicht von irgendwelchen Theorie-Spezis ohne Argumentation schlecht gemacht werden muss (damit beziehe ich mich unter Anderem auf den esten Post, Konstruktive Kritik ist natürlich berechtigt)

    Ein großes Augenmerkt sollte meiner Meinung nach auch auf den kleinen Verweis auf den ständigen erzwungenen Wachstum legen, der systembedingt vorhanden ist…
    weg diskutieren

    Kapitalismus war als Kind schon scheiße!

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