Frischer Wind aus Delmenhorst

Die Antifa Delmenhorst hat eine komplett neue Website inklusive Selbstverständnis und einem lesenswerten Artikel der über die letzten Monate aufklärt erarbeitet.
Zusätzlich ist eine Chronik der Naziaktivitäten in Arbeit.

Antifa Delmenhorst – Never Again

Aktuell befinden sich neonazistische Strukturen in einem Wandel: Durch Veränderung der personellen Konstellation, politische und persönliche Konflikte, und nicht zuletzt Dank einer offensiven antifaschistischen Politik, bedeutet Neonazisein in Delmenhorst Probleme zu kriegen! Zudem scheint relevanten Akteur_innen der Szene durch die juristische Ahndung verübter Straftaten der Spaß am “Politikmachen” genommen worden zu sein.


12 Antworten auf „Frischer Wind aus Delmenhorst“


  1. 1 Adornokids 14. Dezember 2010 um 22:09 Uhr

    Interessante Analsyse der Umstrukturierungsprozesse in Delmenhorst. Das Selbstverständnis allerdings muss aus linksradikaler und antifaschistischer Perspektive heraus jedoch eindeutig abgelehnt werden. Eine Absage an gesellschaftliche Utopien und das offene Bekenntnis zu imperialistischen Nationalstaaten, DAS ist eine Zäsur, eine Zäsur nämlich mit jedem Anspruch, die die antifaschistische Linke je an eine revolutionäre Politik geknüpft hat, bricht. Bitter! Wird Zeit, dass sich auch die Antifa in Delmenhorst mal umstrukturiert. Wie wär’s mal mit weiter weg ziehen, zum Beispiel nach Magdeburg? […] Solange das so bleibt, können wir uns weiter auf die Dialektik der Aufklärung und ähnliche tollte Reproduktionen freuen.

    Hoffentlich hört diese Scheiße mal auf.

  2. 2 endofroad 14. Dezember 2010 um 22:10 Uhr

    Wir haben den obigen Kommentar an einer Stelle zensiert, da hier eine Anspielung auf eine Einzelperson gemacht wurde.
    Die Moderationskriterien können [hier] eingesehen werden. Wir bitten um Einhaltung der Kriterien!

  3. 3 ...drum bin ich rot geworden 15. Dezember 2010 um 0:08 Uhr

    „Angeblich sollen “Flugblätter” bei einer Weihnachtsveranstaltung der “Cola-Company” verteilt worden sein. In der üblichen völkisch-, latent antisemitisch-, antiamerikanistischen-, verschwörungstheoretischen- und verkürzten Kapitalismuskritik propagierten die “Nationaldemokraten” eine unfreiwillige Persiflage realer Kapitalismuskritik.“.

    Seht ihr auch die antiimperialistische, linke Bewegung als Feindbild? Zu dem Thema sollte eine angeblich linke (was bedeutet das überhaupt für euch?) Jugendgruppe eindeutig Stellung beziehen.

  4. 4 adornokid 15. Dezember 2010 um 13:03 Uhr

    Du und deine Crew müssen aus emanzipatorischer Sicht abgelehnt werden. Mit deiner Rhetorik, die direkt den antisemitischen Pamphleten der 1980er entsprungen sein könnte, passt du doch gut dahin, wo du dir die „Adornokids“ aus Delmenhorst wünscht – nach Magdeburg, dort wo „linksradikale“ Organisationen mal spontan Informationsveranstaltungen gegen Antisemitismus attackieren. Eine Zäsur ist das vielleicht in deiner heilen Welt, aber nicht in linksradikaler und kommunistischer Praxis. Deine Bildungsfeindschaft und Bildungsferne passt dann aber auch gut, lieber ein paar Intelektuelle, als deine „antiimperialistischen“ Terrorbrüder und eure antisemitischen Freunde.

    Ich geh zu McDonalds!

    Abkehr von deiner revolutionären Praxis – ja, bitte!

  5. 5 adornokid 15. Dezember 2010 um 13:16 Uhr

    achja. mal abgesehen davon, finde ich, geht es überhaupt nicht klar, dass die moderation kommentare mit konkreten anspielungen auf antifaschistisch-engagierte menschen freischaltet, damit demontiert endofroad auch weiterhin das eigene image. in organisierten kreisen, werdet ihr damit sicher nicht beliebt.

    vielleicht lieber löschen?

  6. 6 endofroad 15. Dezember 2010 um 13:20 Uhr

    Du kannst nicht davon ausgehen, dass wir uns besodners mit der delmenhorster Szene bzw. den Lebensumständen der Delmenhorster_innen auskennen. Wir haben gar nicht erkannt, dass es sich um eine Anspielung handelt.
    Sei doch ein wenig nachsichtiger! Ein netter Hinweis auf die Anspielung bzw. konstruktive Kritik hätte auch gereicht!

    Die betreffende Stelle ist nun gelöscht.

  7. 7 Adornokid, so what? 15. Dezember 2010 um 13:55 Uhr

    @Adornokids,
    lies das Selbstverständnis doch noch einmal, „eine Absage an gesellschaftliche Utopien“, findet sich da nirgends. Im Gegenteil: Spätestens der Satz „Zielführend ist jedoch stets der Wunsch nach einem anderen Ganzen.“ wirkt recht eindeutig.
    Deine revolutionsromantischen Floskeln kannst du dir genauso sparen wie deine persönlichen Anspielungen. Die sind im Übrigen auch ganz schön „bitter“.

  8. 8 adornokid 15. Dezember 2010 um 14:11 Uhr

    Seht ihr auch die antiimperialistische, linke Bewegung als Feindbild?

    Ich möchte keine Illusionen zerstören. Aber ich glaube nicht nur die delmenhorster sehen eure antisemitische Querfront als Feindbild, sondern auch viele Bremer Gruppen.

  9. 9 @kommentar 15.12. 14:11 15. Dezember 2010 um 14:44 Uhr

    Wer ist denn mit „EURE antisemitische Querfront“ gemeint?
    „Die Delmenhorster“ könnens ja schonmal nicht sein, meins du die Leute von endofroad?
    Wenn ja ist das ziemlich daneben und überhaupt in keinster Weise belegbar!

  10. 10 anti 15. Dezember 2010 um 16:02 Uhr

    Die Menschen von „EndofRoad“ kriegen es ja immerhin hin, einen antisemitischen Aufmarsch, wie den am 05.​06.​2010 zu bewerben. Die antisemitischer Transpis, auf der Israel als größter Teufel bezeichnet wurde und Parolen, wie zum Beispiel „Tod, Tod Israel“, scheinen für die Verantwortlichen dieses Blogs kein Grund gewesen zu sein, sich von diesem Aufmarsch zu distanzieren: Ganz im Gegenteil war es euch wichtig darauf hinzuweisen, dass „nicht alle Teilnehmerinnen der Demo (…) antisemitische Ambitionen“ hatten. Der Aufruf zum Aufmarsch und die anschließende Relativierung dieses antisemitischen Spektakels ist bis heute in diesem Blog zu finden…

  11. 11 Kommunistin 15. Dezember 2010 um 16:33 Uhr

    oohhh, schon wieder haben die zionistische-antideutschen Strippenzieher zugeschlagen!
    Jetzt wurde sogar das gute alte ENDOFROAD von der imperialistischen Verschwörung übernommen xD

    Schluss mit der Polemik, aber die „Kritik“ (euphemistische das
    Gekrächze hier so einzuordnen) ist wieder einmal der bringer.

    naja, außerhalb des Internets halten sich solche gedanklichen Exkremente in Bremen glücklicherweise zurück.

    großes Log an die Delmenhorster Antifas, die Änderungen bringen hoffentlich nun endlich auch mal Glück mit sich für zukünftige Aktionen!

  12. 12 p.c. as fuck 18. Dezember 2010 um 17:13 Uhr

    ey leute…habt ihr kein wirkliches leben? weniger schreiben…mehr machen!!!

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