Wir haben es satt!

kopiert von de.indymedia.org

Heute demonstrierten in Bremen gut 100 Menschen gegen die Missstände der kapitalistischen und industriellen Nahrungsmittelproduktion und zeigten sich mit den Forderungen der bundesweiten Großdemonstration solidarisch.

Die DemonstrantInnen trafen sich um 12.00 Uhr auf dem Vorplatz des Bremer HBF zu einer Auftaktkundgebung. Von dort zog die Demonstration über die Bürgermeister-Smidt-Str. zum Brill. Von hier ging es dann durch die Obernstraße auf den Marktplatz vor dem Bremer Rathaus und der Bürgerschaft. Hier wurde eine weitere Zwischenkundgebung abgehalten. Danach gingen die DemonstrantInnen weiter zum Theater am Goetheplatz, auf dem die Abschlußkundgebung abgehalten wurde und die Demonstration sich auflöste.

Während der Demonstration wurden Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat!“ gerufen und mit „Kücheninstrumenten“ für Aufmerksamkeit bei den PassantInnen gesorgt. Die Texte der Fronttransparente waren

Kapitalistische Verhältnisse abschaffen! Eine Welt erkämpfen, in der der Mensch im Mittelpunkt von Denken & Handeln steht, gemeinsam, jetzt & überall

und

Nein zu Gentechnik, Dumping-Exporten, Tierfabriken, Kapitalismus – Wir haben es satt

Leider war die Beteiligung an der Demonstration sehr schwach. Auch konnte keine größere Solidarisierung der „NormalbürgerInnen“ erreicht werden, obwohl am Rande der Demonstration eher zustimmende als ablehnende Kommentare von PassantInnen zu hören waren.

Die Bremer Polizei ließ es sich nicht nehmen und begleitete die Demonstration mit einem fast obzön wirkenden Aufgebot. Zum Glück waren die BeamtInnen so demotiviert, dass der größte Teil von ihnen in ihren Wannen hocken blieb und sich der Rest um die Sicherung der Demonstration vor dem Straßenverkehr kümmerte

Der Aufruf zu der Demonstration ist auf end of road nachzulesen.

Quelle: de.indymedia.org

Bericht bei buten un binnen [hier]