Archiv für Februar 2011

Cafe Karoshi

Diese Karoshi-Veranstaltung ist die beim letzten Mal ersehnte Fortsetzung:
Wir wollen uns ein zweites Mal mit dem Thema Globale Erwärmung und Klimapolitik auseinandersetzen.
Dieses Mal wollen wir uns aber von den Partei- und Länderforderungen sowie Interessen abwenden und uns Alternativen widmen. Wie kann man sich für unser Klima einsetzen? Welche Aktionsformen sind wirksam? Wie weit muss mensch sich in das System eingliedern, um überhaupt etwas bewirken zu können? Oder sollte man nur das System bekämpfen, um seine Nebenwirkungen (wie den Klimawandel) zu beseitigen? Diese Fragen versuchen wir am Freitag den 25.02. in der Friese mit euch zu beantworten und in einer Diskussion zufriedenstellende Lösungen zu finden.

Am 25.02. ab 18:00 Uhr in der Friese
(Friesenstrasse 110-124, 28203 Bremen)

Flyer zur Infoveranstaltung über Tostedt

flyertostedt

OL: Brand in Verpflegungsdepot

In der Nacht auf heute brannte in Oldenburg eine Lagerhalle der Bundeswehr komplett aus. Es gerieten zwei Bundeswehr-LKW gleichzeitig in Brand. Das Feuer griff dabei schnell auf die Halle über. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz.

Pressespiegel:

  • Hoher Schaden bei Brand einer Bundeswehr-Lagerhalle, T-Online/dapd
  • Brandstiftung bei Bundeswehr in Oldenburg?, NDR
  • Spekulationen um Anschlag, Radio Bremen
  • Großfeuer in der Nacht in Oldenburg, Radio Bremen
  • Feuer im Verpflegungslager: Polizei schließt Brandstiftung nicht aus, NWZ
  • Fotostrecke in der NWZ
  • Brandanschlag auf Bundeswehr-Depot, BILD
  • feuer bei der bundeswehr, bei [regentied]
  • Bundeswehr-Depot in Flammen, bei buten un binnen
  • Bericht: Lubmin-Soli vor einer Woche

    Anmerkung der Redaktion: Es bringt kaum etwas, wenn Berichte, etc. auf irgendwelche unbekannten Websites gestellt werden, die keine_r kennt und deshalb auch keine_r beachtet. Deshalb sendet uns doch schnellstmöglich eure Berichte zu, damit wir diese möglichst vielen Leuten zugänglich machen können!

    kopiert von flashmob.blogsport.de:

    Heute, am 17.02.11 versammelten sich circa 60 Demonstranten_innen um ca. 15:45 am Neptunbrunnen am Bremer Domplatz, um an der Solidaritätsdemo für die Menschen in Lubmin und ihrem Kampf gegen den Atomstaat teilzunehmen. Trotz vorhergegangener Polizeischikane, verlief die Demonstration friedlich. Die Aktivistinnen_en beteiligten sich an den Aktionen mit viel Spaß und Elan, wie zum Beispiel dem Massensterben vor dem SWB Gebäude, dem Verteilen von Atommüll, durch unsere ABC Einheit, an die Verantwortlichen der ganzen Miserie, und der Massenpanik mit GAU-Alarm vor dem CDU-Parteibüro. Wir haben es geschafft, dank unserer tollen Redebeiträge, unserer Lautstärke, den bunten Transpis, und den vielen verschieden Demonstrantinnen_en, die aus allen Ecken kamen, nicht nur den Betrieb in der Innenstadt lahmzulegen, sondern auch die Menschen erneut auf das Thema Castor/Atomenergie, aufmerksam zu machen. (mehr…)

    DEMO: Nie wieder Lager!

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    Eineinhalb Jahre Knast für Tostedter Nazi

    Wie HAN-online berichtet, wurde der Nazi Stefan Silar, Betreiber des Naziladens „Streetwear Tostedt“ zu 18 Monaten Knast verurteilt.
    Während einer Antifa-Aktion vor dem Naziladen „Streetwear Tostedt“ ging Silar mit einem Messer auf Antifaschisten los. Er konnte anscheinend nur knapp davon abgehalten werden, das Messer gegen Menschen einzusetzen. Später wurde Silar von den Bullen mit vorgehaltener Waffe gestoppt und festgenommen. Neben dem Messer wurde auch eine geladene Schreckschusspistole bei ihm gefunden.
    Es folgte ein Prozess und nun die Verurteilung wegen schweren Landfriedensbruch.

    Wo wir gerade über Tostedt berichten:

  • „Was ist los in Tostedt?“ am 3. März im Sielwallhaus
    Infoveranstaltung zu den Naziaktivitäten und Strukturen in Tostedt, wie diese sich dort etablieren konnten und was dagegen getan werden kann. Mit Antifaschist_innen aus Tostedt und der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.
  • Demo der Kampagne „Land­frie­dens­bruch – Tostedt hat kein Pro­blem mit Nazis. Wir schon.“ in Tostedt am 19.3. [Info]
  • Wenn Wahlen etwas ändern würden…

    … wären sie verboten!

    Da das Ungültig machen des Stimmzettels in der Linksradikalen eine beliebte Methode ist, mit Wahlen umzugehen, dokumentieren wir an dieser Stelle einen taz-Bericht zur vergangenen Landtagswahl in Hamburg:

    Bis fünf zählen

    WAHLRECHT Bei der Landtagswahl in Hamburg gab es 20.000 ungültige Stimmen. Das Zählverfahren wurde aus Bremen übernommen

    Die Bayern und Baden-Württemberger sind schlauer als die Bremer, das wissen wir dank Pisa. Aber muss es deshalb schon eine Überforderung für Nordlichter sind sein, wenn sie mit fünf Stimmen Einfluss auf die Zusammensetzung der Volksvertretungen nehmen können und nicht nur wie bisher die Parteiliste ankreuzen können?

    Tim Weber von der Bürgerinitiative „Mehr Demokratie e.V.“ ist „enttäuscht“ über die sich abzeichnende hohe Zahl der ungültigen Stimmen in Hamburg und ist gleichzeitig guter Hoffnung, dass es in Bremen weniger werden.

    Wie viele Stimmen in Hamburg wirklich am Ende für „ungültig“ erklärt werden, wird dabei erst in einigen Tagen entschieden. Drei Prozent der Stimmzettel wurden bei der ersten Auszählung der Landeslisten beiseite gelegt. Bei den letzten Wahlen in Hamburg im Jahre 2008 gab es bei den Wahlkreis-Listen sogar 3,4 Prozent ungültiger Stimmen, bei den bayerischen Kommunalwahlen waren es auch rund drei Prozent, diese Größenordnung ist für einen Wahlrechtsexperten also nicht sensationell. (mehr…)

    VA: „Wozu Gedenkstätten? “

  • am Dienstag, 1.3. 2011 im Infoladen um 19.00 Uhr
  • Wozu Gedenkstätten?

    Gedenkstätten für die Verfolgten und Ermordeten des Nationalsozialismus wurden von Überlebenden der NS-Verbrechen, ihren Angehörigen und von Antifaschist_innen unterschiedlicher Ausrichtung eingerichtet und oft über Jahrzehnte erkämpft. Diese Orte erfüllten verschiedene Funktionen als symbolische Friedhöfe, als ‚Beweisstätte‘, als Mahnmal, als Ort der Begegnung und der privaten wie politischen Auseinandersetzung.

    Seit der Wiedervereinigung, seit der deutschen Beteiligung am Krieg gegen Jugoslawien 1999 und der Errichtung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas (eröffnet 2005) stellen Gedenkstätten und mit ihnen verbundene Lern- oder DenkOrte jedoch auch Symbole der wiedergutgemachten deutschen Nation dar, die aus ihren Verbrechen gelernt habe und diese unter dem Diktum der ‚Aufarbeitung‘ gerne ausführlich dokumentiert. In den erinnerungskulturellen und gedenkpolitischen Praktiken wird die nationalsozialistische Vergangenheit als abgeschlossen und bewältigt dargestellt, an die man sich lediglich immer wieder ‚erinnern‘ müsse. ‚Entschädigungs‘zahlungen an die Opfer und die Verfolgung der Täter_innen blieben und bleiben weit hinter erinnerungskulturellen und gedenkpolitischen Praktiken zurück – Geld wird in Museen gesteckt, statt an Menschen ausgezahlt zu werden: „Aus Beweismitteln wurden Exponate“ (Günther Jacob). So kann Auschwitz zu einem konstituierenden Teil eines geläuterten Nationalismus gewendet werden. (mehr…)

    Terminhinweis: Stammtisch gegen den Reproduktionsstreß

    Das bisschen Haushalt… Stammtisch gegen den Reproduktionsstress des Alltags – Diesmal: „Kinder“

    am Freitag, 4.3.2011, um 9 Uhr (morgens!!)mit Frühstück! – bitte bringt Frühstücksutensilien mit- im Kurzschluss, Lahnstraße 16

    Das nächste Stammtisch-Treffen wird noch einmal das Schwerpunkt-Thema „Kinder“ haben.

    Wir organisieren bei Bedarf auch Kinderbetreuung, bitte vorher bei uns melden!

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    Bremen prüft Verbot von Atomtransporten

    gefunden bei radio bremen

    Mit einem Gutachten will der Bremer Senat noch einmal klären, ob der Umschlag von Atom-Brennstoffen in den Bremer Häfen verboten werden kann. Das Land ist zwar zuständig für die Häfen, darf auf der anderen Seiten aber gegen das Bundesatomgesetz nicht verstoßen. Das geht aus einem Bericht für die Senatssitzung am kommenden Dienstag hervor.

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