Bahnhofsplatz wird verkauft

Nun ist es beschlossen: Der noch unbebaute Vorplatz des Bremer Bahnhofs soll verkauft und bebaut werden. Dem Verkauf des Grundstücks hat der Haushaltsausschuss der Bürgerschaft am Mittwoch zugestimmt.
Damit verschwindet nicht nur die Skaterbahn vor dem Bahnhof, sondern auch ein Platz, der von vielen Menschen sehr vielfältig genutzt wird.
Auf dem Platz sollen zwei Hochhäuser mit jeweils 7 Stockwerken entstehen, in denen u.a. ein Hotel, Geschäfte, Restaurants, Arztpraxen und Büros Platz finden sollen.
Dies wird sich vermutlich auch auf die Mieten in der umliegenden Gegend auswirken.


4 Antworten auf „Bahnhofsplatz wird verkauft“


  1. 1 Rocco 03. Juni 2011 um 10:01 Uhr

    Bleiben wir doch realistisch: so bitter und schade dieser Verkauf auch ist, wenn Bremen eine freie Hansestadt bleiben möchte, sind derartige Verkäufe leider notwendig! :(

  2. 2 Fuck Hansestadt 03. Juni 2011 um 13:57 Uhr

    Wer spricht denn von einer „freien“ Hansestadt??? Interessiert doch Niemanden! So ein Quatsch!
    Das Rathaus abzureißen und dort einen riesigen Scheißehaufen errichten, das ist notwendig!

  3. 3 brian brain 03. Juni 2011 um 15:48 Uhr

    Die Partei die LINKE hat es geschafft, dass grade mal ein paar Hundert leute diese wirklich easy zu unterstützende online-petition bei der bürgerschaft (da musste mensch sich nicht mal anmelden für o.ä.) unterzeichnet habe. dabei habe die – keine ahnung – vermutlich 15000 wähler_innen. und der radikalen linken war das thema (wie bislang der gesamte bereich stadtumbau/gentrifizierung) herzlich egal. also ist das thema jetzt durch – und wir alle starren dann bald auf einen betonklotz, in dem vermutlich noch ein viertel der läden leersteht, siehe haven höövt oder ähnliches.

  4. 4 Rocco 04. Juni 2011 um 18:26 Uhr

    Wenn du aus Bremen kommst solltest du wissen, dass der Verlust der Selbstständigkeit Bremens in Form der Eingliederung in das Bundesland Niedersachsen sowohl politisch als auch für die Stadt und ihre Bewohner_innen nichts als negative Konsequenzen haben würde! Und das Rathaus abreißen?! Ständig für freie Lebensräume und Kulturhäuser werben – und im Gegenzug UNESCO-Weltkulturerbe vernichten wollen?! Kopf an machen – oder ist gerade „Urlaub fürs Gehirn“? ;)

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