Niedersachsens Eifer bei Abschiebungen

Die taz hat heute einen Artikel sowie einen Kommentar veröffentlicht, welche sich mit der Abschiebepolitik Niedersachsens am Beispiel von dem Suizidopfer Shambhu Lama aus dem Kreis Gifhorn beschäftigen.

Artikel hier:

Die Chancen, dass noch geklärt wird, was in den letzten Tagen des Lebens von Shambhu Lama geschah, stehen schlecht. In diesen Tagen hat das niedersächsische Innenministerium die zweite Anfrage der Linkspartei zum Freitod des nepalesischen Asylbewerbers aus dem Landkreis Gifhorn beantwortet. Der 40-jährige Vater eines deutschen Kindes hatte sich im März offenbar aus Verzweiflung über seine angekündigte Abschiebung von einem Zug überrollen lassen. Und wie schon nach der ersten Stellungnahme von Innenminister Uwe Schünemann im April widerspricht die Ex-Freundin des Toten, Nadine Tannenberg, erneut der offiziellen Darstellung.

Kommentar hier:

Es steht Aussage gegen Aussage. Und der einzige, der noch etwas darüber sagen könnte, wie sich die Ausländerbehörde wirklich gegenüber Shambhu Lama verhalten hat, ist er selbst. Doch er ist tot.

Aktuell ist im direkten Umfeld von Bremen ein Fall aus Delmenhorst, dort haben mehrere Aktionen, unter anderem eine Blockade von rund 100 Menschen am angekündigten „Abholzeitpunkt“, eine Abschiebung von Fitim verhindert.
Die Abschiebung ist aber laut Polizei nur „aufgeschoben“!
Alle Infos sind auf dem extra eingerichteten Blog ein zu sehen, dieser wird regelmäßig aktualisiert.