Fahrrad-Demo: Der Atommafia auf der Spur – Die Profiteure des Wahnsinns

Die Fahrrad-Demo führt u.a. über den Stern

8.10. 2011, 11 Uhr: Bahnhofsvorplatz

Der sogenannte Atomausstieg soll die Anti-Atom-Bewegung befrieden, nicht den Ausstieg aus der Atomkraft organisieren. Nicht nur über die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen ist die BRD weiterhin weltweit in die Destruktivktaft Amtomenergie eingebunden. Die Transporte über Bremen / Bremerhaven werden deshalb trotz Ausstieg möglicherweise ansteigen, da der mit dem sogenannten rot-grünen Atomkonsens abgesegnete Ausbau der UAA Gronau noch nicht abgeschlossen ist. Gronau und Lingen sind Ziel- oder Ausgangsort der allermeisten Transporte.
Deshalb sind Klimaplenum und Bremer Anti Atom Forum „Der Atommafia auf der Spur“. Auf der ersten Demo ging es zu den Firmen / Konzernen der Atommafia, die die Atomtransporte durchführen. Auf der zweiten Demo am 9.10. geht es zu den Profiteuren
- Betreibern von AKW (zum Sitz / zur Niederlassung in Bremen von: swb, RWE, Deutsche Bahn)
- Bau von Atomanlagen (zur Niederlassung in Bremen von: Rheinmetall, ALSTOM)
- Finanzierung von Atomkonzernen (zur Niederlassung in Bremen von: Deutsche Bank, Comerzbank, Allianz Versicherung)
- außerdem gibt es eine Station bei den erfolgreichsten Spaltern der Anti-Atombewegung, den Grünen

Viel Spaß auf der Fahrrad-Demo und: Seid kreativ in eurem widerständigen Handeln!


4 Antworten auf „Fahrrad-Demo: Der Atommafia auf der Spur – Die Profiteure des Wahnsinns“


  1. 1 hansel 01. Oktober 2011 um 16:09 Uhr

    Da macht doch eh niemand mit. Die Bremer Polit-Fahrrad-Szene ist tot. Da kommen doch noch nicht mal Leute zu den Critical Masses.
    Schade eigentlich, in Hamburg läuft das nämlich inzwischen hervorragend! (siehste: http://www.youtube.com/watch?v=_p8BTmjyEK4&feature=player_embedded#! )

  2. 2 hinterseher 02. Oktober 2011 um 1:10 Uhr

    Das ist wirklich ein sehr beeindruckendes Video aus Hamburg. Aber deine Einstellung „da macht doch eh niemand mit“ ist vielleicht AUCH ein Grund warum das hier nichts wird. Bei der letzten Anti Atom Fahrraddemo anfang des Jahres waren knapp 1000 (Eintausend) Menschen dabei. Also wie wäre es, wenn du einfach mitmachst und noch 2 Freund_innen mitbringst. Dann sind wir schonmal mindestens zu viert ;-)

  3. 3 Fahrradtourist_in 03. Oktober 2011 um 15:56 Uhr

    Kurzbericht:
    Auf der Spur der Atommafia in Bremen Teil 1 (to be continued)

    Am 17. September fand bereits die erste der beiden Anti-Atom-Fahrraddemos statt. Leider radelte nur ein recht kleines Grüppchen von knapp 30 Menschen auf der Spur der Atommafia in Bremen. Als Verantwortliche für die Atomtransporte durch das Land Bremen (allein 2010 115 Transporte!) wurden u.a. die Spedition Kieserling und die BLG besucht. An jedem Anlaufpunkt
    gab es ausführliche Redebeiträge zur jeweiligen Verwicklung in das Transportgeschäft. Der Lauti war mit schicken Tranpis geschmückt, flotte Musik gab es auch, aber die Zahl der TeilnehmerInnen war schon enttäuschend. Nun gilt es erst recht zu zeigen, dass es noch viel mehr Menschen hier gibt, die die Transporte unmöglich machen wollen – nächste Gelegenheit dazu ist bekanntermaßen der zweite Teil der Fahrradtour auf der Spur der Atommafia am 8. Oktober, wenn es zu den Profiteuren geht!

  4. 4 Pia 07. Oktober 2011 um 11:54 Uhr

    Da muss ich Hansel Recht geben. es gibt einige Vorzeigestädte udn daran sollte man sich ein Beispiel nehmen.

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