Weservertiefung vorerst gestoppt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Baggerarbeiten für die Vertiefung der Außenweser vorerst aufgeschoben. Diese sollten eigentlich im Oktober starten und nach Beendigung gewährleisten, dass Seeschiffe bis zu 13,5 Meter statt bisher knapp 13 Meter Tiefgang unabhängig von der Tide Bremerhaven erreichen können.
Gegen die Vertiefung haben der BUND, die Gemeinde Stadtland, zwei Unternehmen aus der Wesermarsch und drei Landwirte geklagt. Diese halten die geplante Weservertiefung u.a. für einen nicht hinnehmbaren Eingriff in das Ökosystem Weser. Die Baggerarbeiten sind nun so lange aufgeschoben, bis das Bundesverwaltungsgericht ein entgültiges Urteil gefällt hat.