Archiv für November 2011

Zuhälterrap im Modernes

Liebe Leute,
am 14.12. soll der Rapper Kollegah im „Modernes“ auftreten. In den Texten von Kollegah lassen sich kaum Passagen finden, die nicht sexistisch, homophob oder anders menschenverachtend sind. Wir bitten Euch daher, Euch unserem Protest dagegen anzuschließen und eine eigene oder die anhängige Protestnote an das „Modernes“ zu schicken.
Wer also den schnellen Weg bevorzugt und keinen eigenen Text schreiben möchte, klickt auf modernes.de: (mehr…)

VA: Zionismus = Rassismus? ergo Antizionismus = Antirassismus?

05. Dezember 2012 19:30 Infoladen Bremen St-Paulistr. 10-12 „Zionismus = Rassismus“? Antizionismus also gleich Antirassismus?

Antisemiten wollen heute die wenigsten sein, aber gegen Israel gäbe es doch eine Menge einzuwenden… Die richtige Kritik an diesem Staat sei der Antizionismus, so die Antizionisten. Was Antizionismus ist, wie Antisemitismus bei Antizionisten auftaucht und warum für Linke überhaupt ein ganz bestimmtes Land am Mittelmeer so hoch auf der Agenda steht. Mit all dem wollen wir uns in der Veranstaltung am 5.12 auseinandersetzen. Als Referentin haben wir hierzu Ilka Schröder eingeladen.

Ilka Schröder arbeitet seit Jahren zur EU und Antisemitismus und gibt Veranstaltungen zu diesem Themen. 2004 veröffentlichte sie als Herausgeberin das Buch „Weltmacht Europa – Hauptstadt Berlin“ im Konkret Literaturverlag. Ilka Schröder veröffentlicht unregelmäßig in Jungle World, Konkret und Phase 2.

Zur Referentin siehe auch ilka.org

checkt arbeitskreisaufloesen.blogsport.eu

Zirkus? Aber bitte ohne (Wild-) Tiere!

Ein „fulminantes, circensisches Feuerwerk mit allem, was zu einem klassischen Circusprogramm dazugehört“ verspricht der Bremer Weihnachtszirkus auf seiner Homepage. Leider gehören für die Veranstalter_innen des Bremer Weihnachtszirkus, der vom 22. Dezember 11 bis zum 8. Januar 12 im Überseehafen gastiert, auch die Zurschaustellung von (Wild-) Tieren dazu.
Die Haltung von Tieren (u.a. Elefanten, Seelöwen und Alligatoren) in Gefangenschaft und der Zwang zur Darbietung von albernen Kunststücken in einer Ma­ne­ge vor johlendem Publikum bereitet den Tieren nicht hinnehmbare Qualen.

Darum bereits wie im Sommer: Holt die Tiere raus! Keine Zir­kus­se mit Tie­ren!

Anmerkung: Der Bunderat hat bereits im November 2011 von der Bundesregierung gefordert, eine Verordnung zum Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben vorzulegen [Info].

Geschäftstüchtige Hooligan-Crew

checkt bremer-schattenbericht.com

Die Bremer Kultband „Kategorie C – Hung­ri­ge Wölfe“ geriert sich wegen mehrerer Konzertverhinderungen durch die Behörden als vermeintlich unpolitisches Opfer des Rechtsstaats – ihr Label vermarktet sie erfolgreich auch im Internet-Shop.

Im Hintergrund ist die Melodie aus den Pink Panther-Filmen zu hören. Die jungen Leute im selbstgedrehten Video auf YouTube stammen aus dem Nordwesten Niedersachsens und sind auf dem Weg zum „Kategorie C“-Konzert im Raum Bremen, als sie sich filmen. Eine bewusste Provokation. Sie nennen ihr Video „Die lustigen Staatsfeinde Nr. 1 auf Tour zu Kategorie C Hungrige Wölfe“. Sie trinken Bier, albern im Auto herum und telefonieren andere herbei, Freunde und Kameraden. (mehr…)

Castor 2011: 126 Stunden Protest und Widerstand

checkt linksunten.indymedia.org

„vier Rechtsextreme leicht verletzt“

kopiert von radiobremen.de

Auseinandersetzung nach Konzertverbot

In der Bremer Innenstadt ist es am späten Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwanzig vermutlich Linksautonomen und mehreren Anhängern der rechten Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ gekommen. Laut Polizei wurden vier Rechtsextreme leicht verletzt. Alle Beteiligten konnten flüchten, bevor die Beamten eintrafen. (mehr…)

Polizei verhindert KC-Konzert

Nachdem Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht das für vergangenen Samstag geplante Kategorie C – Konzert verboten hatten und die Nazis dennoch in Bremerhaven auftreten wollten, löste die Polizei die Veranstaltung kurzerhand auf.

siehe auch:

VA: Agitare Bene

Agitare Bene Cafe am 1. Dezember: Occupy – what the fuck?!
Angestoßen und inspiriert von “Occupy Wall Street” gehen zur Zeit weltweit Menschen auf die Straße um sich gegen die gesellschaftlichen Zustände zu “empören” und sich – so jedenfalls in Bremen – für “echte Demokratie jetzt” einzusetzen. Dabei erfährt die “Occupy Bewegung” überraschend großen Zuspruch, nicht nur von linker Seite, sondern auch in den Medien und durch die Bundeskanzlerin. Wir nehmen dies als Anlass uns mit dieser “Bewegung” auseinanderzusetzen und auch die inzwischen vermehrte linksradikale und feministische Kritik an den selbsternannten “99%” nicht unbeachtet zu lassen. Deswegen laden wir zusammen mit der mit der Gruppe Kritik im Handgemenge am 1. Dezember um 19.30 Uhr wieder zum Agitare Bene Cafe ein. Agitare Bene ist ein offener Diskussionstermin, für den keine Vorbereitung nötig ist und bei dem das Thema des Folgetermins gemeinsam entschieden wird.Er findet jeden ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im „Kurzschluss“ in der Lahnstraße 16 statt.

Demonstration: Kein Heimspiel für Kategorie C!

Am Dienstag, 22. November 2011, demonstrierten rund 500 Menschen (die Bullen sprechen sogar von 650) gegen die Bremer Nazihooligan-Band Kategorie C – Hungrige Wölfe. Diese kündigt für den 26. November ein Konzert in Bremen an.
Die Demo startete am Brill und zog mit viertelstündiger Verspätung durch die Obernstraße über die Domsheide, wo es eine Zwischenkundgebung gab, ins Viertel, wo die Demonstration nach zwei Redebeiträgen dann aufgelöst wurde. Während der Demonstration wurden Shoppingwütige mit zahlreichen Flyern und Redebeiträgen über das Anliegen der Demonstrierenden aufgeklärt.
Auffallend war die geringe Polizeipräsenz im Verlauf der ganzen Demonstration. Entsprechend konnten die Bullen auch nicht verhindern, dass 6 vermeintliche Nazis, die der Aufforderung von Hannes Ostendorf, dem Sänger der Naziband, nachkamen, sich „das Elend anschauen“ zu wollen, von Demonstrierenden mit Nachdruck des Sielwallecks verwiesen wurden.

Pressespiegel:

weiterführende Links:

Gedenken an Milos – Die Demonstration

Trotz massiver Mobilisierung durch Infotische, dem Verteilen von 3000 Flugblättern und Mailkontakt bis hin zu Parteien ließen sich zur angekündigten Demonstration an diesem Samstag nicht viel mehr als 50 Leute mobilisieren, was bei diesem brisantem Thema auf großes Unverständnis der Demonstranten_innen stieß. Die Polizei als Hüter der rassistischen kleinbürgerlichen Syker Ordnung war nicht gewillt eine reibungslose Demonstration geschehen zu lassen, sondern versuchte alle Möglichkeiten auszuschöpfen um die Demo zu behindern. So versuchte die Staatsgewalt ein Verbot des Lautsprecherwagens durchzusetzen, da laut Demoauflagen dieser erst bei einer Personenanzahl von 50 erlaubt sei.
Nach penibelem Zählen und Feilschen, Auf-, Ab- und Aufbau des Lautsprecherwagens und dem ersten Redebeitrag via Megafon wurde eine neue Hürde aufgebaut. (mehr…)