Farbanschlag in OL

Als Reaktion auf den Farbanschlag auf den jüdischen Friedhof laden antifaschistische Gruppen zu einem Spaziergang ein.

»In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Farbanschlag auf den
Jüdischen Friedhof (Dedestraße, Ecke Dragoner Straße) verübt. Während
die Polizei sagt, ein politischer Hintergrund könne nicht
ausgeschlossen werden, sagen wir: ein Angriff auf eine jüdische
Einrichtung ist immer eine politische Positionierung. Sie zeugt vom
offensichtlichen Antisemitismus der Täter_innen.
Antisemitismus war und ist Element neonazistischer Denkmuster und
wieder einmal wird klar, dass diese Denkmuster Bestandteil unserer
Gesellschaft sind – auch in Oldenburg. Ein weiteres aktuelles Beispiel
ist der Einzug der NPD in den Stadtrat.
Wir werden es nicht hinnehmen, dass Neonazis in Oldenburg weiterhin
Fuß fassen! Deshalb kommt alle zum antifaschistischen Spaziergang:
Mittwoch, 23. November um 18 Uhr am Osternburger Markt.«

Quelle: oldenburgnazifrei.blogsport.de


6 Antworten auf „Farbanschlag in OL“


  1. 1 koo 23. November 2011 um 2:37 Uhr

    Bin gespannt wie wilkommen Israelflaggen in Oldenburg sind – einen reichlich absurden Antisemitismusbegriff haben die Menschen dort ja bereits mehrfach bewiesen..

    „An­ti­se­mi­tis­mus war und ist Ele­ment neo­na­zis­ti­scher Denk­mus­ter […]“ – damit wurde der Antisemitismus fein auf die Nestbeschmutzer_innen reduziert, auch Linke sind partiell antisemitisch, die Mehrheitsgesellschaft sowieso.

  2. 2 koo 23. November 2011 um 11:59 Uhr

    Besser kann man einen Satz nicht aus dem Zusammenhang reißen. Inhaltlich geht es in dem Satz zunächst darum, den antisemitischen Anschlag auf die (aktiver werdende) Naziszene zurückzuführen. Antisemitismus ist Kern der nationalsozialistischen Ideologie, das lässt sich nicht leugnen. Dass diese abder den Antisemitismus nicht exklusiv innehaben, sagt dann der folgende Satz aus: „und
    wie­der ein­mal wird klar, dass diese Denk­mus­ter Be­stand­teil un­se­rer
    Ge­sell­schaft sind “.
    Also nix mit „Nestbeschmutzer_innen“.
    Dass es von einigen reflexartig zu Pöbeleien kommt, wenn Aufrufe aus Oldenburg kommen, ist traurig, zumal es bei diesem Thema echt unangebracht ist.

  3. 3 classwar 23. November 2011 um 13:04 Uhr

    nationalflaggen egal vom welchen land haben bei demos nichts zu suchen ! NO BORDER – NO NATION!

  4. 4 classwar 23. November 2011 um 21:56 Uhr

    warum veröffentlicht ihr mein kommentar nicht??? ich habe nichts schlimmes geschrieben…meinungsfreiheit?!

  5. 5 classwar 24. November 2011 um 14:44 Uhr

    @koo israel-flagge war gestern am start!

  6. 6 @koo 24. November 2011 um 15:45 Uhr

    Übrigens: Es waren israelsolidarische Transparente und eine Israelfahne vor Ort – völlig problemlos.

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