Archiv für Dezember 2011

200 auf Kundgebung gegen Rassismus

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Zeitweise bis zu 200 Menschen haben in Bremen am Samstag an einer Kundgebung gegen Rassismus teilgenommen.
Aufgerufen zur Kundgebung hatte das Bündnis „rechte Gewalt stoppen“ das schon in der jüngsten Vergangenheit zu zwei Demos in Bremen gegen Nazigewalt gegen Fußballfans und gegen ein Konzert der Rechtsrockgruppe „KC“ eingeladen hatte. Etwas unaufällig gelegen in der Bremer Innenstadt in mitten des völlig überlaufenen Weihnachtsmarktes viel die Beteiligung mit bis 200 Teilnehmer*innen eher entäuschend aus. Den Auftakt bildete die Hip-Hop Gruppe Microphone Mafia , eine Gruppe die ansonsten vor allem im Spektrum orthodoxer Linker wie SDAJ und co. sonst zu finden ist. (mehr…)

Oldenburger Nazi eingemauert

In der letzten Nacht haben Antifaschist_innen die Haustür des im Oldenburger Stadtrat sitzenden NPD-Funktionärs Ulrich Eigenfeld zugemauert. In einer auf Indymedia veröffentlichten Mitteilung sollte so die Teilnahme des Nazis an der heutigen Stadtratssitzung symbolisch verhindert werden.

Werder Bremen: Pühse endgültig rausgeschmissen

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NPD-Funktionär Jens Pühse ist endgültig aus dem Sport-Verein “Werder” von 1899 e.V. ausgeschlossen worden. Nach einer mündlichen Anhörung durch den Ehrenrat des Sport-Verein “Werder” von 1899 e.V. am 22.11.2011 wurde entschieden, dass der von Pühse eingelegte Widerspruch gegen die Ausschlussentscheidung des Präsidiums zurückgewiesen wird. Über diese Entscheidung sei Pühse in dieser Woche schriftlich informiert worden, teilte Werder mit. (mehr…)

Silvester zum Knast!

Knäste – Mittel zur Aufrechterhaltung der herrschenden Verhältnisse

Wir wollen mit einer Kundgebung am 31.12.2011 vor der JVA Oslebshausen ein viel zu stark vergessenes Instrument institutionalisierter Unterdrückung und sozialer Ausgrenzung wieder in unser aller Bewusstsein heben. Gemeint sind die Gefängnisse.

Die Funktion
Uns wird gesagt, der Knast wäre ein absolut notwendiges Mittel, um diejenigen, die die Gesetze verletzen, zu bestrafen. Diese Gesetzte aber sind nicht etwa Vereinbarungen die zwischen den Individuen getroffen werden, um das Zusammenleben zu gestalten, sie dienen zur Aufrechterhaltung der herrschenden Verhältnisse. Wenn wir uns nun anschauen wie dieses Zusammenleben funktioniert, können wir uns lediglich entscheiden, wie wir uns den Gesetzen gegenüber verhalten wollen. (mehr…)

Baguettes a la Sportsfreund

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Viele Lilienthaler befürchten, dass „Kategorie C“-Sänger Ostendorf aus seinem Baguette-Imbiss ein Nazi-Zentrum macht. Sein Gewerbe will er auf Kleidung und CDs ausdehnen


Der Imbiss „Baguette de France“ in Lilienthal bei Bremen, in dem demächst offenbar Nazi-Klamotten verkauft werden sollen

Als das letzte Mal in Lilienthal antifaschistischer Protest laut wurde, waren die Bewohner des Bremer Vorortes noch selbst das Ziel der Kritik: 2000 sollte der kurdische Jugendliche Hakki Yildirim abgeschoben werden, statt ihn zu unterstützen, sammelte man in Lilienthal Unterschriften, um seine Abschiebung zu beschleunigen. Auch elf Jahre später werden wieder Unterschriften gesammelt, diesmal aber antifaschistisch motiviert: Lilienthaler befürchten, ein Neonazi-Zentrum könnte an der Hauptstraße mitten im Ort entstehen. (mehr…)

Kurzkritik zum Kollegah-Auftritt

kopiert aus der taz

Goldkette im Gymnasium

Rappern wie „Kollegah“ ihre penetrante Großmäuligkeit vorzuhalten, ist ungefähr so sinnvoll wie Volksmusikanten vorzuwerfen, ihre Musik sei so unerträglich weichgespült. Beides ist Programm. Die Frage ist nur: Will man das mit anhören?

Um die Penisgrößenwitzchen von „Kollegah“, selbsternanntem Zuhälter-Rapper, halbfertigem Jurastudent und stolz auf ein Strafverfahren wegen Besitzes von etwas Speed anzuhören, waren jedenfalls rund 1.000 Leute ins Modernes gekommen. Die von verschiedener Seite erhobenen Forderungen, „Kollegah“ wegen seiner frauen- und schwulenfeindlichen Texte nicht auftreten zu lassen, dürfte diese Zahl nach oben getrieben haben.

Zu hören war eine missratene Mischung aus Mike Krüger und Eminem. Konsequent variationsfrei mit „also Freunde“ eingeleitet, gab es zwischen den Tracks über sein „Boss-Leben“ („Anabolika, ich hab breite Schultern, Geld auf den Tisch, ich will weißes Pulver“) die immer gleichen Zoten über die sexuelle Misshandlung eines anderen Rappers mit Gemüse.

Als der aus dem Hunsrück-Dorf Simmern stammende Kollegah ihnen verriet, wie man es am besten anstellt, ein ordentlicher „Gangbanger“ zu werden, da jubelten die Neuntklässler und Azubis, die Mädchen filmten mit offenen Mündern, das Smartphone in der Hand, wie er sie als Schlampen beschimpfte, alle zusammen streckten die Mittelfinger hoch und schrien „Du bist der Sohn einer Hure“ als Kollegah die Namen anderer Rapper seiner Sorte fallen ließ. Zum Dank gab’s praktische Lebenshilfe: „Wenn ihr morgen in der Schule seid, und der Lehrer will was, dann sagt einfach: ,Guck‘ auf die Goldkette!“

kopiert aus der taz

Handelskammer für Atomhafen

kopiert aus dem Weser Kurier

Wirtschaft kritisiert Atom-Verbot

Gegenwind für die Bremer Anti-Atom-Pläne: SPD und Grüne wollen in der Januar-Sitzung der Bürgerschaft ein Umschlagverbot für Atombrennstoffe über bremische Häfen beschließen. Mit Handelskammer, BLG, dem Bundesumweltministerium und den Nordländern hat sich inzwischen ein breites Bündnis an Gegnern gefunden. Kammer-Präses Otto Lamotte fordert: Es darf keine politische Einflussnahme auf den Warenumschlag geben. (mehr…)

Tierversuche in HB-Nord

gefunden im Weser Kurier

Lerchl sieht keine Alternative zu Tierversuchen

Die aktuelle Debatte über die Affenversuche des Bremer Hirnforschers Andreas Kreiter hat die politische Diskussion auf den generellen Einsatz von Lebewesen an Hochschulen und Instituten gelenkt. 1358 Tiere wurden Senatspapieren zufolge 2010 in Forschung und Lehre verwendet und anschließend getötet. Auch in der Privatuniversität in Grohn wird an Tieren geforscht. Was genau passiert, erklärt Biologie-Professor Alexander Lerchl. Er untersucht seit Anfang 2000 potenziell schädliche Effekte von Hochspannungsleitungen, Mobilfunk und Haushaltsgeräten. (mehr…)

Sächsische Demokratie // §129 Verfahren in Sachsen

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„Kategorie C“ mit neuer Geschäftsidee

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„Hungrige Wölfe“ im Schafspelz?


H.E.R.M. Logo

Die Bre­mer RechtsRock-Band „Kate­go­rie C – Hung­ri­ge Wölfe“ (KC) will im kom­men­den Jahr offen­bar unter dem Namen „H.E.R.M.” auf­tre­ten. Die Bal­la­den­abende der „Knei­pen­tour 2012″ sol­len „ohne gro­ßen Wir­bel und ohne große Wer­bung ange­kün­digt” wer­den. Damit will die bei Neo­na­zis beliebte Hooligan-Band ver­mut­lich auf die zuneh­men­den Behin­de­run­gen durch Poli­zei­ein­sätze und Kon­zert­ver­bote, wie im Novem­ber in Bre­mer­ha­ven, rea­gie­ren. Zuletzt hatte sich die Band auf ihrer Inter­net­seite dar­über beschwert, dass man „mit der Zwi­ckauer Zelle in einem Atem­zug genannt” wird sowie dass die Presse sie „in den letz­ten Wochen mit Unwahr­hei­ten, Halb­wahr­hei­ten und sons­ti­gem geis­ti­gen Dünn­schüss über­schüt­tet” habe. (mehr…)