Archiv für Februar 2012

„Wer nur Eins sieht, übersieht unendlich viel“

kopiert von linksunten.indymedia.org

Eins ist die Summe unendlich vieler kleinerer Zahlen
Wer nur Eins sieht, übersieht unendlich viel
Gegen jeden Antisemitismus! – Gegen jeden Staat! – Gegen jeden Krieg!

Vor dem Hintergrund einer immer wahrscheinlicher werdenden kriegerischen Eskalation des Konfliktes zwischen Israel, den USA, der EU und dem Iran befürchten wir eine weitere Zuspitzung innerlinker Konflikte als Folge eines Bedürfnisses nach einfachen Antworten und einer Positionierung „auf der richtigen Seite“.

Wie sollen wir bloß anfangen, einen Beitrag zu einer Debatte zu schreiben, zu der zwar schon viel geschrieben wurde, innerhalb derer viele Akteur_innen aber anderen als ihren eigenen Sichtweisen und Argumenten gar nicht zugänglich scheinen? Wir tun uns schwer damit, Positionen auszuformulieren. Denn wir befürchten, dass unser Anliegen von denjenigen, die sich auf beiden Seiten um einfache Antworten und Positionierungen bemühen, denunziert werden wird. Wir wollen uns jedoch nicht einem der vereinfachten Weltbilder anschließen bzw. innerhalb einer kriegerischen/bipolaren Ordnung einsortieren. Deshalb halten wir es für nötig, uns um eine differenzierte Positionierung zu bemühen. (mehr…)

„Handelskammer will gegen Verbot vorgehen “

kopiert von radiobremen.de

Die Handelskammern in Bremen und Bremerhaven wollen gegen das Verbot von Atomtransporten über die Landeshäfen vorgehen. „Das Plenum hat einstimmig beschlossen, dass etwas unternommen werden muss – politisch und rechtlich“, sagte der Sprecher der Bremer Handelskammer, Stefan Offenhäuser, am Dienstag.

Welchen Weg die Kammern dabei wählen, ist noch offen. Sie wollen zunächst das Ergebnis eines von der CDU-Fraktion in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens abwarten. Dieses will die Fraktion am Donnerstag vorstellen. Im Vorfeld der Vollversammlung am Montagabend war spekuliert worden, ob es zu einer Entscheidung über eine Klage gegen die Landesregierung kommt. (mehr…)

Anti ACTA Protest II

Demo ab 14 Uhr
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siehe auch:

Solidarität mit den Menschen in Griechenland

Solidarität mit der griechischen Bevölkerung!
Ungefähr fünfunddreißig Bremerinnen und Bremer folgten gestern dem Freitag kurzfristig erfolgten Aufruf von „echte demokratie jetzt bremen“ zu einer Soldaritätskundgebung mit der griechischen Bevölkerung bei den Stradtmusikanten. Die UnterstützerInnen entrollten ein Transparent und riefen angelehnt an Occupy Wallstreet Parolen: „no justice no peace – solidarity with greece“. „Rücken krumm. Taschen leer – Rettungsschirm. danke sehr“, „Sozialabbau in jedem Land – unsere Antwort Widerstand“ und andere. (mehr…)

whatever! still loving feminism …

…zieht eure lila latzhosen an, packt euer strickzeug ein und schwoft mit uns so gut ihr könnt!
la.ok lädt ein zur großen sause am 3. märz ab 22 uhr im sielwallhaus (sielwall 38).

kommt vorbei! und bringt alle eure freund_innen mit …

bis zum besten aller feste
*la.ok

3.3.12 Nazis angreifen!

checkt nazisangreifenms.blogsport.de

Neue intros-Veranstaltungen

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intros: Kritik am Verschwörungsdenken
2. März 2012 | 20 Uhr | Infoladen

Von Nazi-Ufos zum 11. September – Zur Kritik am Verschwörungsdenken

Diskussionsveranstaltung am Freitag, 2.3.12 / 20 Uhr / Infoladen / St. Pauli-Str. 10-12 / 28203 Bremen

Verschwörungsmythen sind wirkungsmächtige Konstrukte, von denen eine wachsende Minderheit der Menschen überzeugt ist. Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland glaubt zum Beispiel, dass die Anschläge des 11. Septembers 2001 durch geheimnisvolle Institutionen verübt wurden. Einige Menschen meinen, eine geheime Gruppe ausgemacht zu haben, die hinter den sichtbaren Ereignissen die Fäden zieht. Sie entwerfen eine hunderte Jahre andauernde Weltverschwörung, mit der sämtliche historischen Ereignisse umgedeutet werden. (mehr…)

37 Gefahrenorte in Bremen (Stadt)

Die Partei Die Linke hat im Januar eine Anfrage an die Innenbehörde gestellt, um die Lage der so genannten „Gefahrenorte“ in Erfahrung zu bekommen. „Aus er­mitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den“ waren diese Orte der Öffentlichkeit nicht bekannt und somit für Nicht-​Ex­per­t_in­nen äu­ßer­lich nicht als sol­che er­kenn­bar.
Durch das Po­li­zei­ge­setz le­gi­ti­miert und von den Po­li­zei­in­spek­tio­nen fest­ge­legt, er­mög­licht ein sol­cher „Ge­fah­ren­ort“ den Bul­len mehr Hand­lungs­op­tio­nen (bei­spiels­wei­se die Durch­set­zung von Platz­ver­wei­sen oder die Aus­wei­tung der Iden­ti­täts­fest­stel­lung), als an nicht als „Ge­fah­ren­ort“ ein­ge­stuf­ten Orten.

Gefahrenorte in Bremen (Stadt) im Zeitraum von 06.02.2012 bis 29.02.2012: (mehr…)

„11.02.2012, Bremen: „Fuck ACTA!“ Demonstration“

kopiert von antifasabotage.blogsport.de

In mehr als 50 Städ­ten gin­gen am 11. Fe­bru­ar 2012 Leute gegen ver­schärf­te Über­wa­chung, Zen­sur und das Ende jeg­li­cher frei­en Nut­zung des In­ter­nets auf die Stra­ße.
Das „Han­dels­über­ein­kom­men zur Be­kämp­fung von Pro­dukt-​ und Mar­ken­pi­ra­te­rie“, kurz ACTA (An­ti-​Coun­ter­feit­ing Trade Agree­ment) soll­te ei­gent­lich genau so heim­lich wie es ge­schrie­ben wurde, ohne gro­ßes öf­fent­li­ches Auf­se­hen durch­ge­setzt wer­den und hätte zur Folge, dass die Pri­vat­sphä­re und Men­schen­rech­te mas­siv ver­letzt wer­den.

Die Bre­mer De­mons­tra­ti­on lief mit reger Be­tei­li­gung von ca. 2500 Teil­neh­mer_in­nen vom Bahn­hof, mit ei­ni­ger Ver­spä­tung den kur­zen Weg durch die In­nen­stadt zum Dom und zu­rück zum Bahn­hof. Free Speech war lei­der nicht an­ge­sagt, denn im Vor­feld schon wurde Ko­ope­ra­ti­on mit der Po­li­zei gegen so­ge­nann­te „Ex­tre­mis­t_in­nen“ an­ge­droht und ein sys­tem­kri­ti­schen Block wurde nicht ge­bil­det. Außer der neu ge­grün­de­ten ASJ Bre­men und der FAU gab es keine er­kenn­ba­re links­ra­di­ka­le Po­si­ti­on in der Demo. Viele „Linke“ blie­ben der Ak­ti­on al­ler­dings auch wegen der, von ihnen als an­ti­se­mi­tisch in­ter­pre­tier­ten, Da­ten­kra­ke fern und lie­ßen dabei das ei­gent­li­che Thema völ­lig außer Acht. In­halt­lich kam mensch an die­sem Tag lei­der kaum über „Fuck ACTA!“ hin­aus, was unter an­de­rem an dem zu lei­sem Laut­spre­cher­wa­gen lag. (mehr…)

Gegen den Pelzverkauf bei Kaufhof! – Aktionstage 24. und 25. Februar!

24./25. Februar | 15 Uhr | Kundgebungen vor Kaufhof
3. März | 15 Uhr | Demonstration ab dem Marktplatz

Die Warenhauskette KAUFHOF hatte 2006 bekannt gegeben, auf die Verwendung von Echtfellprodukten zu verzichten. Während sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren an diese Selbstverpflichtungen hielt, wurden in diesem Winter Kaninchenfelle in den Filialen angeboten. Es handelte sich hierbei nicht um Fehlorderungen oder ähnliches, sondern um die anscheinend bewusste Entscheidung wieder Pelz ins Sortiment mit aufzunehmen. Der Konzern macht sich damit erneut zum Erfüllungsgehilfen der Pelzindustrie. Das werden wir nicht akzeptieren! (mehr…)