>> the same procedure as everywhere

Der Bremer Wohnungsmarkt ist laut einer Studie, die das Hamburger Forschungsinstitut Gewos im Auftrag des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen-Bremen (vdw) erarbeitet hat, angespannt.

Aktuell fehlen rund 7000 Wohnungen, bis 2025 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Es geht in erster Linie um kleinere Wohnungen im günstigen Preissegment, dementsprechend sind besonders ältere Menschen, Personen mit prekären Arbeitsverhältnissen und Transferleistungsbeziehende die Leidtragenden. Zudem verschärft sich die Situation durch Mietsteigerungen kontinuierlich. Siehe auch: Weser Kurier
Die innenstadtnahen Stadtteile Viertel und Neustadt sowie der an die Überseestadt angrenzende Stadtteil Walle sind besonders betroffen, weil u.a. durch Gentrifizierungsprozesse und/oder bewusst getroffene Maßnahmen zur „Standortsicherung“ eine stetig wachsende „Wertsteigerung“ zu verzeichnen ist.

Da freuen wir uns doch darüber, dass Bürgermeister Jens Böhrnsen der Meinung ist, dass die Überseestadt keine „Yuppie Oase“ werden darf. Siehe auch: Bild Bremen

Wir gehen folglich davon aus, dass die Wohnungen des städtischen Immobilienunternehmens GEWOBA an der Hafenkante nicht wie geplant Quadratmeterpreise im deutlich zweistelligen Bereich kosten werden, bzw. die Bagis die Finanzierung übernimmt. Jetzt können wir die Fertigstellung unserer neuen Luxuswohnungen mit Weserblick kaum noch erwarten.

Wir sagen an dieser Stelle Danke Böhrnsen und: In diesem Sinne auf eine gute Nachbarschaft.


3 Antworten auf „>> the same procedure as everywhere“


  1. 1 Häh? 14. März 2012 um 11:41 Uhr

    Warum steht in dem Artikel auf endofroad das es einen Anstieg der Mieten in Walle gibt wenn im Weser Kurier steht das dort die Mieten niedrig geblieben sind?

  2. 2 Bildleser 14. März 2012 um 16:58 Uhr

    Gut dass Böhrnsen und BILD der Gentrifizierung den Kampf angesagt haben: „Die Überseestadt darf keine Yuppie-Oase werden!”
    http://www.bild.de/regional/bremen/jens-boehrnsen/ueberseestadt-darf-keine-yuppi-oase-werden-23095480.bild.html

  3. 3 ... 16. März 2012 um 11:28 Uhr

    @häh?
    Weil der Mietspiegel in Walle bei ca. 6 Euro pro quadratmeter liegt, in den direkt an die Überseestadt angrenzenden Bereichen ist der Durchschnittspreis aber in den letzten Jahren auf ca. 8 Euro angestiegen.
    Die WGs die dank der HFK entstanden sind treiben die Mieten ganz schön hoch.

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