Brandstiftung am Wagenplatz Querlenker

In der Nacht vom 22.03. auf den 23.03. um etwa 02.30Uhr kam es auf dem Wagenplatz Querlenker zu einer Brandstiftung. Unbekannte entzündeten einen Sperrmüllhaufen, das Feuer zerstörte den dahinter liegenden Zaun auf einer Länge von etwa 10 Metern. Ein dahinter parkender LKW konnte in letzter Minute gerettet werden, wobei trotzdem ein Sachschaden an diesem entstand.

Als die ersten lauten „Feuer!“-Schreie die meisten aus den Betten rissen, war der gesamte Sperrmüllhaufen, der außerhalb des Platzes am Zaun lagerte, bereits lichterloh am brennen und nicht mehr eigenständig zu löschen. Der zum Feuer hin nächstgelegene LKW befand sichin etwa zwei Metern Entfernung, eine Seite erhitzte sich so stark, dass der Lack abplatzte und die Isolation im Inneren schmolz, der Innenraum war komplett voller Rauch. Glücklicherweise befand sich niemand im LKW, da dies sehr wohl lebensgefährlich gewesen wäre. Durch die bis zum Bahnhofsvorplatz und noch weiter zu sehende Rauchsäule wurden auch Passanten auf das Feuer aufmerksam, was die Polizei und etwa 10 Minuten nach diesen auch die Feuerwehr auf den Plan rief. Diese verhinderterte dann weiteres Übergreifen des Feuers.

Die Brandstiftung war nicht das erste Mal, das es auf dem Platz zu Sachbeschädigungen von außen kam. So wurde zum Beispiel bereits vor zwei Monaten versucht mit einem Kombi und einem Spanngurt mitten in der Nacht unser Eingangstor herauszureißen, was durch beherztes Eingreifen der Platzbewohner verhindert wurde.

Verdammte Scheiße! Wir wohnen und leben hier und solche Sachen sind immer auch ein Angriff auf unsere Lebensform und können schnell auch zu einem Angriff auf Menschenleben werden, dabei spielt es keine Rolle, ob gedankenlose Jugendliche oder braunes Pack die Täter waren. Die Azeptanz alternativer Lebensformen in der Gesellschaft scheint weiter zu schwinden, wobei wir uns nicht einschüchtern lassen werden und uns dagegen wehren.
Wagenplätze bleiben! Basta!


1 Antwort auf „Brandstiftung am Wagenplatz Querlenker“


  1. 1 butscher 27. März 2012 um 20:17 Uhr

    Was für ´ne scheisse. Wie kann man Solidarisch oder/und auch helfend zur Seite stehen? Demo, BauMaterial, etc….?

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