Archiv für März 2012

Cafe Karoshi zum Thema “Krise”


Wird in Deutschland über die Krise, ihre Ursachen und Folgen, gesprochen, so ist vor allem von gierigen Banker_innen die Rede und von „den Griechen“, die über ihre Verhältnisse gelebt hätten und für die „wir jetzt“ zahlen müssten. Dabei bleiben solche und ähnliche dümmliche „Erklärungen“ nicht auf den klassischen BILD-Leser_innenkreis beschränkt. Eine sich Kapitalismus-kritisch fühlende Denkhaltung, die vor allem Moral und Bankenkritik betreibt und sich Sorgen um das deutsche Gemeinwohl macht, ist weit verbreitet und reicht von Heiner Geißler von der CDU bis zu der Linkspartei und dem Attac-Netzwerk.

Wie aber ist es zu dieser Krise wirklich gekommen? Wie aber ist die Lage der Menschen in Griechenland wirklich und welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Niedriglöhnen und dem Sozialabbau hier und dem fast-Zusammenbruch des z. B. griechischen Staates? Wie können wir uns erfolgreich gegen die Versuche wehren die Krise von „rechts“ zu bewältigen?

23. März | 18 Uhr | BDB-Haus (Am Hulsberg 136)

„Wohnen bei Frau Nazi“

kopiert aus der taz

Mit Agnes Miegel und Hedwig Heyl ehrt Bremen zwei ausgewiesene Nazissen. Die systematische Befassung mit problematischen Patronen hinkt hinterher

Will man in einer Straße wohnen, die nach einer NS-Dichterin benannt ist? Dass Agnes Miegel, die im Habenhausen ausgerechnet gemeinsam mit Bertolt Brecht und Erich Maria Remarque geehrt wird, eine glühende Nationalsozialistin war war, kann kaum bestritten werden. Hitler nahm seine treue Anhängerin 1944 in die „Gottbegnadetenliste“ auf, bereits 1933 hatte sie ihm „treueste Gefolgschaft geschworen“. In der heutigen Fragestunde der Bürgerschaft will die Links-Fraktion die Benennung Bremer Straßen und Plätze nach Menschen mit nationalsozialistischem Hintergrund thematisieren. (mehr…)

Was andere schon immer wussten…

Auf dem Bremerhavener CDU-Kreisparteitag am 15. März bezeichnete der ehemalige CDU-Landeschef und ehemalige Bremer Innensenator Thomas Röwekamp seine Partei als einen „Saftladen“.
So sagte Röwekamp auf dem Parteitag, rückblickend zu seiner Abwahl vor einigen Monaten: „Ich hab am nächsten Tag so was wie eine Befreiung gespürt und hab gedacht… naja … ich will nicht sagen „den Saftladen“, aber ein paar der Menschen bist Du jetzt erstmal los und die lassen Dich jetzt in Ruhe.“

13,5 Millionen

Der Bremer Rüstungskonzern OHB konnte seinen Gewinn im Jahr 2011 deutlich steigern. OHB erwirtschaftete einen Überschuss von rund 13,5 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Gewinn bei circa 9,6 Millionen Euro. Für das Jahr 2012 erwartet OHB-Vorstandschef Marco Fuchs weitere Steigerungen.

siehe auch:
Weser Kurier: Satellitenprojekte sorgen für Gewinne bei OHB

Einstimmung M31

checkt march31.net/de/bremen

BÄM BÄM PARTYMONSTER

Q Flash Party
BÄM BÄM PARTYMONSTER

17.3. | JuZ Friese | 22.00 – 04.00

Party für das Q Flash, queerfeministisches festival in bremen

*all gender welcome! *mit sektbar und snacks *dress up!

Mensch statt Behörde!

Und wieder macht die Ausländerbehörde Bremen von sich reden.

Seit die damalige komissarische Leiterin des Stadtamtes, Wessel-Niepel, auf einem öffentlichen Hearing die Neustrukturierung der Ausländerbehörde ankündigte, ist nicht wirklich viel passiert. Im Gegenteil die Beschwerden von AnwältInnen, Ehrenamtlichen und Initiativen und Flüchtlinge selbst häuften sich. Die Medien griffen das Thema auf (buten un binnen NOV 2011) und neue Lösungswege wurden versprochen, u.a. die Erhöhung finanzieller Mittel. Doch auch noch 12 Monate später schreibt die taz Bremen von der “Servicewüste” (taz JAN 2012).

Zuletzt erwägt nun Innensenator Mäurer (siehe weser kurier FEB 2012 und zugehörige Pressemitteilung des FR) das Widerspruchsverfahren in Bremen abzuschaffen, um eine Arbeitserleichterung für die Behörde zu schaffen. Aus unserer Sicht spricht vieles dagegen. Es ist nicht nur der falsche Moment, sondern auch eine Verfahrensweise, die es den Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen finanziell, zeitlich und auch strukturell erschweren, ja unmöglich machen, würde, gegen Entscheidungen der BehördenmitarbeiterInnen Widerspruch einzulegen.

Wir sind entschieden gegen eine Abschaffung des Widerspruchverfahrens und gegen eine Behörde, die sich es sich einfach machen will. Auf Kosten der Menschen.

kopiert von fluechtlingsrat-bremen.de

FREIHEIT & GLÜCK

>> the same procedure as everywhere

Der Bremer Wohnungsmarkt ist laut einer Studie, die das Hamburger Forschungsinstitut Gewos im Auftrag des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen-Bremen (vdw) erarbeitet hat, angespannt.

Aktuell fehlen rund 7000 Wohnungen, bis 2025 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Es geht in erster Linie um kleinere Wohnungen im günstigen Preissegment, dementsprechend sind besonders ältere Menschen, Personen mit prekären Arbeitsverhältnissen und Transferleistungsbeziehende die Leidtragenden. Zudem verschärft sich die Situation durch Mietsteigerungen kontinuierlich. Siehe auch: Weser Kurier
Die innenstadtnahen Stadtteile Viertel und Neustadt sowie der an die Überseestadt angrenzende Stadtteil Walle sind besonders betroffen, weil u.a. durch Gentrifizierungsprozesse und/oder bewusst getroffene Maßnahmen zur „Standortsicherung“ eine stetig wachsende „Wertsteigerung“ zu verzeichnen ist. (mehr…)

STELL DIR EINE WELT VOR …