Archiv für April 2012

Fachtag: Rassismus in der Sozialen Arbeit

Fachtag | 07.06.2012 | 10-17 Uhr | Centro Cultural Bremen

Rassismus in der Sozialen Arbeit

Normalitäten sichtbar machen
Wie zeigt sich die „Normalität des Rassismus“ (Paul Mecheril 2007) im Alltag der Sozialen Arbeit? Ziel des Fachtages ist, eine ausdrücklich selbstkritische Perspektive auf rassistische Praktiken, Strukturen und Diskurse einzunehmen. Dabei soll sichtbarer werden, wie sich die Struktur des Rassismus und damit zusammenhängende verinnerlichte Machtverhältnisse in
der Sozialen Arbeit ausdrücken. Auf der diskursiven Ebene durch Vorstellungen von „Integration“ oder kulturalisierenden Erklärungsansätzen und Zielgruppenbeschreibungen ebenso wie auf der strukturellen Ebene in Einstellungsverfahren oder in Aufgabenverteilungen innerhalb von Teams. Alltagsrassismus findet sich aber auch unter Kolleg_innen, im Umgang mit Adressat_innen, in Teamsitzungen oder in Flurgesprächen, wo rassistische Sprache häufig unter Deckmäntelchen wie „Humor“ verharmlost oder schwer angreifbar gemacht wird. (mehr…)

24-Stunden – Neo­ko­lo­nia­len Lan­d­raub und Nah­rungs­mit­tel­spe­ku­la­ti­on stop­pen: Erste Eindrücke

„Friese in Furcht“

Das Jugendkulturzentrum „Die Friese“ befürchtet „erhebliche Einschränkungen“ der Jugendarbeit durch den neuen Wohnblock am Ziegenmarkt, der im Mai bezugsfertig sein soll. Angesichts von 50 Konzerten im Jahr und 25 probenden Bands sehe man „erhebliches Konfliktpotenzial“. Zusagen bezüglich Schallschutzmaßnahmen bei und Ergänzungen der Mietverträge zugunsten der Friese seien bisher „nicht umgesetzt“ worden, heißt es in einer Erklärung.

Quelle: taz.de

„Einladung ein offener Affront gegen die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung“

kopiert von linksunten.indymedia.org

Offener Brief an Ärzte gegen Tierversuche zur Demoteilnahme von Wolfgang Apel (Tierschutzbund)

Offener Brief der Gruppe Tierbefreiung Hamburg an die Organisation Ärzte gegen Tierversuche – „Keine Bühne und kein Forum für Wolfgang Apel“

Liebe Ärzte gegen Tierversuche! Wie auch im letzten Jahr in Hamburg werden wir uns auch dieses Jahr in Bremen an der von euch organisierten Demonstration gegen Tierversuche beteiligen. Bereits im letzten Jahr haben wir unser Unbehagen in Bezug auf die Teilnahme diverser Tierschutzgruppen zum Ausdruck gebracht. Diese Kritik begründet sich durch den Reformismus, der dem Tierschutz immanent ist. Dieser drückt sich in der Forderung der Verbesserung der Ausbeutung der Tiere aus, wodurch diese lediglich ‚verbessert‘ und infolgedessen legitimiert wird. Seit jeher hat der Tierschutz das Ziel verfolgt, die Umstände und Bedingungen der Tierausbeutung zu verbessern, nicht aber, die Tierausbeutung abzuschaffen. Auf Grund dessen entwickelte sich die (abolitionistische) Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung, die ein Ende der Tierausbeutung in jeder Form fordert und der wir uns zugehörig fühlen. (mehr…)

Demonstration zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche

28. April 2012 | 12.30 Uhr | Bahnhofsvorplatz

checkt tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de

Der erste Mai – Vom Feiern und Fordern

26.4. | 19h | Infoladen

Am 1. Mai ist in Deutschland was los auf den Straßen. Es ist der ‚Tag der Arbeit‘. Der Tag im Jahr, an dem Arbeiter_innen und Gewerkschaften antreten, um mit ihren Beschwerden und handfesten Forderungen gehört zu werden. Verwunderlich ist nur, dass zugleich an diesem Tag die arbeitende Bevölkerung von gewerkschaftlichen und staatlichen Vertreter_innen dafür gefeiert wird, und sich auch feiern und ehren lässt, dass sie ‚den Wohlstand und Reichtum unseres Landes’ erwirtschaftet. Arbeit muss den Gelobten anscheinend immer mehr Schwierigkeiten denn Nutzen bescheren, sonst bräuchte es nicht die ganze Ehre.
Wir finden eine Gesellschaft absurd, in der alle Seiten ausgerechnet und hauptsache Arbeit brauchen. Statt einer Feier der Arbeit wollen wir mit euch in dieser Veranstaltung folgende Thesen diskutieren:

  • Lohn ist alles andere als ein gutes Mittel zum Leben und das Streben nach einem „Fairen Lohn“ ein frommer und schädlicher Wunsch.
  • Die Forderung nach „Guter Arbeit“, also einer Arbeit, die einen nicht über die Maßen stresst und krank macht, zeugt bereits davon, dass zur (Lohn-)Arbeit ein stetiger Angriff auf das Wohlergehen gehört.
  • Die Arbeit der Gewerkschaften ist notwendigerweise ein Dauerprogramm und muss es leider auch bleiben.

checkt arbeitskreisaufloesen.blogsport.eu

Neonazis in Kutten

kopiert von bremer-schattenbericht.com

Neo­na­zis aus Wil­helms­ha­ven sind seit kur­zem bei der Rocker­gruppe „Red Devils” aktiv. Deut­sche Sicher­heits­be­hör­den brin­gen den Club immer wie­der mit kri­mi­nel­len Akti­vi­tä­ten in Ver­bin­dung. Das örtli­che „Wil­helms­ha­ve­ner Netz­werk gegen Rechts” schlägt nun Alarm: Die bei­den Neo­na­zis, Björn Wil­helm­sen und Jens M., sind so genannte „Pro­s­pects” (Mit­glieds­an­wär­ter) bei den Red Devils. Die Neo­na­zis in Rocker­kut­ten könn­ten eine gefähr­li­che Mischung werden.

Zu einem Tref­fen des Wil­helms­ha­ve­ner Netz­werk gegen Rechts waren am 20. Februar 2012 rund 30 Per­so­nen gekom­men. Dar­un­ter auch zwei Mit­glie­der der Red Devils. Dabei soll einer der bei­den die Besu­cher heim­lich mit sei­nem Handy abge­filmt haben. Die Red Devils bestä­tig­ten, dass die bei­den Neo­na­zis bei ihnen unter­ge­kom­men sind, sie seien jedoch nicht mehr „rechts”. Laut taz Bre­men teil­ten die Red Devils mit: „Wenn wir die raus­schmei­ßen, machen die mit dem rech­ten Kack weiter”. (mehr…)

VA: Befreiung und soziale Emanzipation

Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit dem Autor Roman Danyluk.

(mehr…)

„Aktivisten protestieren vor der Deutschen Bank“

Auf den Sprechblasen aus Pappe steht „Deutsche Bank macht Hunger“ und „Brot statt Biodiesel“: Bremer Aktivisten des internationalen Netzwerks „Afrique-Europe-Interact“ brachten sich am Donnerstag vor der Deutschen Bank am Domshof in Position.

Allerdings nur auf Probe: Die Aktion sollte auf eine 24-stündige Belagerung am kommenden Dienstag, 17. April, aufmerksam machen. Die Aktivisten wollen gegen Ackerlandkäufe in Ländern Afrikas und Südostasiens demonstrieren. Auch die Spekulation mit Lebensmitteln sind den Aktivisten ein Dorn im Auge. Die Deutsche Bank sei an beidem in großem Maße beteiligt, sagt Sprecher Olaf Bernau.

Die Kundgebung vor der Deutschen Bank ist Teil eines weltweiten Aktionstages, den „Afrique-Europe-Interact“ organisiert. In Bremen geht es um 16.30 Uhr los.

Quelle: Weser Kurier

Wei­te­re Infos zum Thema Land­grab­bing auf
www.​afrique-​eu­ro­pe-​in­ter­act.​net und www.​viacampesina.​org

Update 24-Stunden Belagerung

Neokolonialen Landraub und Nahrungsmittelspekulation stoppen. Für Ernährungssouveränität und ein gutes Leben für alle!

17. April, pünktlich ab 16.30 Uhr: 24-stündige Belagerung der Deutschen Bank auf dem Bremer Domshof – inklusive großer Versammlung („Asamblea“), Volksküche, Konzert, Theater, Film und vielem mehr. Bitte Stühle, Zelte, Regenschutz, Infomaterialien, eigene kulturelle Beiträge etc. mitbringen.

Die Zentrale der Deutschen Bank in Bremen liegt am Domshof – inklusive Nebeneingang von der Domshof-Passage aus. Die Öffnungszeiten sind zwar von 9.30 bis 18.00 Uhr, dennoch wäre pünktliches Erscheinen um 16.30 Uhr ausgesprochen hilfreich! Die Aktion ist nicht angemeldet, einfach weil eine offensive Belagerung vom Versammlungsrecht nicht vorgesehen ist. Insofern wissen wir auch nicht, ob wir die Aktion wie geplant umsetzen können. Klar ist jedoch zweierlei: Einerseits, dass wir gekommen sind, um 24 Stunden zu bleiben, andererseits, dass wir von uns aus keine Auseinandersetzung mit der Polizei oder Angestellten bzw. Kund_innen der Deutschen Bank suchen werden (was auch der Grund ist, weshalb es uns nicht um eine Blockade des Gebäudes geht). Im Zentrum nser Aktion steht vielmehr eine unmissverständliche Botschaft: Zugang zu bzw. Herstellung von Nahrungsmitteln ist ein unhintergehbares Menschrecht. Wer es in Frage stellt oder erletzt, muss jederzeit mit entschiedenem Widerstand rechnen – im Süden des Globus sowieso, zunehmend aber auch im Norden!

Wei­te­re Infos zum Thema Land­grab­bing auf
www.​afrique-​eu­ro­pe-​in­ter­act.​net und www.​viacampesina.​org