Archiv für August 2012

Mal etwas Anderes

Nächtliche Sportveranstaltung auf der Sielwallkreuzung

Nicht Fußball sondern Frisbee

In der vergangenen Nacht war die Sielwallkreuzung mal wieder Schauplatz einer „Blockadeaktion“. Etwa 6-10 Personen spielten mit einer Frisbee-Scheibe, blockierten damit die Kreuzung und ca. 50 weitere Personen schauten dabei zu.
Beim Eintreffen der Polizei wurden die Beamten beschimpft. Eine Person konnte vorläufig festgenommen und am Revier vorgeführt werden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.
Nach einer Stunde war der Kreuzungsbereich wieder befahrbar.

Quelle: polizeipresse hb

„Protest gegen Atomtransport durch Region“

kopiert von nwzonline.de

Minister fordert Zurückhaltung – Brennstäbe kommen über Nordenham

Im Streit um Atomtransporte von Nordenham nach Grohnde fordert Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) Umweltorganisationen auf, es bei friedlichen Protesten zu belassen. Der Minister rechnet dabei nicht mit massiven Ausschreitungen wie bei den Castor-Transporten. „Ich glaube, dass das Ganze eine ganz andere Dimension besitzt“, sagte Schünemann gegenüber dieser Zeitung. „Schon in der Vergangenheit hatten wir ähnlich Transporte, die friedlich umgesetzt wurden“, betont der Minister: „Insofern kann ich nur an alle appellieren, hier kein neues Thema aufzumachen.“

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ENTER_THE_GAP! – Info und Austauschveranstaltung!

29. August | 20 Uhr | Infoladen

Gegen Sexismus und Verharmlosung von sexualisierter Gewalt. Für einen offenen Umgang mit Sexualität und Geschlecht.

Infos zu den Veranstaltungen: enterthegap.blogsport.de
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Solidarität mit dem Antifacamp Dortmund

checkt jetzterstrecht.noblogs.org

Prozessberichterstattung

Der Arbeitskreis kritischer Jurist_innen wird übrigens regelmäßig vom Prozess wegen des Angriffs in der Klause 38 eine Zusammenfassung der Geschehnisse zur Verfügung stellen.

checkt akj-bremen.org

Soli-Mahnwache am Samstag

Samstag, 25.8.12 | 12 Uhr | vor der Glocke (Domsheide)

Als möglichkeit für alle, die am Samstag nicht zur antirassistische Demo in Rostock-Lichtenhagen fahren, findet am Samstag vor der Glocke an der Domsheide eine Soli-Mahnwache unter dem Motto „Rostock-Lichtenhagen bis Bremen-Woltmershausen, der nationale Mob wütet immer noch!“ statt.
Bringt Transpis, Redebeiträge (für das offene Megaphon) und Flyer mit!

Prozess gegen Bremer Nazi eröffnet

kopiert aus der taz

Mit der abgebrochenen Flasche

Das Landgericht verhandelt gegen einen Mann, der rechten Kreisen zugerechnet wird und einen 24-Jährigen in einer Kneipe fast erstach.


„Gemütlicher Treffpunkt“: In der Kneipe „Klause 38″ am Bahnhof wurde im März ein Gast fast umgebracht.

Sascha S. ist in dunklem Sakko und feinem Schuhwerk vor Gericht erschienen, aufrecht steht er da, lässt sich filmen, fotografieren. Das blütenweiße Hemd trägt er hochgeschlossen. Nur ein klein wenig blitzt sie hervor, die Tätowierung am Hals, die auf „Blood & Honour“ verweist. Also jenes internationale, 2000 in Deutschland verbotene rechtsextreme Netzwerk, das Kameradschaftskader mit Rechtsrockern vernetzt. (mehr…)

KC-Konzert abgebrochen

Eigentlich sollte die Bremer Nazi-Hooliganband Kategorie C in Nienhagen bei Halberstadt zusammen mit Hausverbot und dem rechten Berliner Liedermacher Sacha Korn ein Konzert geben, veranstaltet vom KC-Bassisiten Stefan Behrens.
Allerdings erhielten Kategorie C ein Auftrittsverbot durch die Verbandsgemeinde Vorharz, „was sie allerdings nicht daran hinderte, noch einige Lieder zu spielen. Das brachte die, mit 150 gut ausgerüsteten Einsatzkräften, vor Ort befindliche Staatsmacht nach Angaben der Band dazu, mit der „Zerstörung der Anlage und der Bühne“ und weiteren Maßnahmen gegen die Teilnehmer zu drohen, um eine Beendigung der Veranstaltung zu erzwingen. Daraufhin teilte Sänger Hannes Ostendorf, welcher unter anderem 1991 bei einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Bremen beteiligt war, mit den Worten „Wir beenden das Konzert jetzt“ den Abbruch der Veranstaltung mit.“
Behrens wurde im Folgenden von den Bullen in Gewahrsam genommen. Ebenso beschlagnahmten die Bullen Gelder in unbekannter Höhe.

Quelle: linksunten.indymedia.org

Doku zu Rostock-Lichtenhagen

„Das Nazi-Progrom 1992 in Rostock gegen Roma und Vietnamesen“ (2,8 MB, 36 Seiten) [Download pdf]

Wer die Dokumentation in Papierform haben möchte, kann sie gegen 1 Euro plus Portokosten bei uns bestellen.

Kritik oder Anregungen sind wie immer erwünscht.

Gewantifa

„Rassistisches Pogrom wird vertuscht“

kopiert von yenihayat.de

„Immer wenn ich Abends in mein Zimmer gehe, mache ich die Decke über meinen Kopf und verkrieche mich in der Ecke“, sagt der 10-Jährige Umut. Er hat Angst, dass das, was seiner Familie am 28. Juni diesen Jahres passiert ist, erneut geschehen könnte. Gegen kurz nach drei Uhr kommt sein älterer Bruder Fatih in dieser Nacht nach Hause. Er wohnt gemeinsam mit der Mutter und sechs Geschwistern in einem Reihenhaus im Bremer Stadtteil Woltmershausen. Nachbarn der türkischstämmigen Familie C., die ihren ganzen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, feiern auf der Terrasse vor ihrem Haus. Als sie Fatih sehen, entlädt sich ihr Hass, den sie seit Langem auf die Familie C. hegen: „Ausländer raus! Ausländer raus!“ skandieren sie lautstark. Ein Nachbar will sogar die Worte „Sieg Heil!“ gehört haben. Fatih verschwindet nach eigenen Angaben wortlos im Haus. Kurze Zeit später klingelt es. Der 20-Jährige bemerkt Feuer an der hölzernen Eingangstür. Einer der Täter soll den Brand mit seinem in einer brennbaren Flüssigkeit getränkten T-Shirt gelegt haben. Fatih kann der Brand löschen und ruft die Polizei. Erneut werden rassistische Parolen gerufen, das Glas der Eingangstür wird mit Knüppeln eingeschlagen. Als die Polizei vor Ort eintrifft, nimmt sie drei alkoholisierte Männer im Alter von 25, 31 und 33 und eine 43 Jahre alte Frau als Tatverdächtige vorläufig fest. Noch am selben Morgen werden sie wieder freigelassen. (mehr…)