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Hausbesetzung und Repression

2. Oktober 2012 | 19 Uhr | Hausfriedensbruch [Oldenburg]

Bei einer Besetzung kommen Menschen zueinander. Ist sie offen, treffen sich verschiedenste Personen, spinnen rum, träumen, entwickeln Ideen. Mit weniger offenem Charakter schweißt es eine Gruppe ungeheuer zusammen. Aber bisher hatte wohl jede Besetzung ein Ende. Gruppen brechen auseinander, geben Häuser auf, Besetzungen werden legalisiert oder wie heute in den meisten Fällen geräumt.
Wenn frühmorgens die Tür auffliegt und es heißt: „Polizei Niedersachsen – – keine Bewegung! Liegen bleiben!“ wird das, was wir in unseren Texten oft anonym als Repression bezeichnen, auf einmal deutlich erlebbar. Doch wie geht es weiter? Wie ist der Verlauf einer „polizeilichen Räumung”? Wie entwickelt sich ein Strafverfahren nach einer Besetzung? Welche Konsequenzen können noch aus ihr erwachsen? Welche rechtlichen Grundlagen stehen dahinter und wie haben sich diese im Laufe der Geschichte verändert?
Dies könnten einige der Fragen sein, denen Wir uns am 2. Oktober nähern wollen.