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Rund 300 Menschen haben am Wochenende im Kreis Rotenburg/Wümme gegen das umstrittene Fracking bei der Erdgasförderung demonstriert. Bei der Technologie werden Chemikalien in den Untergrund gepumpt, um aus großen Tiefen Erdgas zu fördern. Viele Bürger fürchten, dass es so zu einer Grundwasser-Verunreinigung kommen könnte.
Experten gehen davon aus, dass durch Fracking viel Erdgas in Deutschland gewonnen werden kann.
Zu der Demonstration in Bötersen hatte eine örtliche Bürgerinitiative aufgerufen. Die Demo fand in unmittelbarer Nähe des dortigen Erdgasfeldes statt. Dort waren vor einigen Monaten bei Untersuchungen bereits kleine Undichtigkeiten an einer Wasserleitung festgestellt worden. In der Vergangenheit hatten Benzolfunde in der Nähe von solchen sogenannten Lagerstättenwasserleitungen auf verschiedenen Erdgasfeldern für Schlagzeilen gesorgt.
Viel Erdgas in Niedersachsen und Nordrhein-WestfalenBenzol ist krebserregend. Das Landesbergamt legte deswegen diverse Leitungen still. Vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden große Vorkommen an Erdgas vermutet, das im Gestein gebunden ist. Dieses Gas könnte mit Hilfe von Fracking gefördert werden. Landesweit machen aber immer mehr Bürger dagegen mobil.
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