Archiv für November 2012

2. MOX-Transport über Nordenham

einen Pressepiegel findet ihr auf antiatombremen.blogsport.de

Szenische Lesung von Roberto Bolano: Lumpenroman

22.11.2012 | 20:00 | Universität Bremen Theatersaal (Zentralbereich B 0630)

Die Institute Cervantes in Bremen und Hamburg präsentieren gemeinsam eine szenische Lesung von Roberto Bolaños Lumpenroman in einer Adaption von Thomas Ebermann.Lumpenroman ist der letzte Roman von Roberto Bolaño, den
er zu Lebzeiten veröffentlicht hat. Aus der Ich-Perspektive erzählt Bianca, die Protagonistin, wie sie sich mit ihrem Bruder nach dem Unfalltod ihrer Eltern mit den schäbigsten Jobs durchschlägt. Die bekannten Theater- und Filmschauspieler Pheline Roggan, Robert Stadlober und Matthias Scheuring präsentieren eine szenische Lesung in der Fassung von Thomas Ebermann.

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„Beton im Gleisbett“ ab Donnerstag im Paradox: Vernissage 20 Uhr

BiG-BlockAb Donnerstag, 22.11., ist die interaktive Wanderausstellung „Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett“ in Bremen zu sehen. Um 20 Uhr findet die Vernissage mit Menschen aus dem überregionalen Ausstellungskollektiv statt.

Die Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufgezeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar. (mehr…)

Offenes Treffen Sylvester-Knast-Demos

Zu den Aufgaben und der Ausgestaltung des „Strafvollzugs“ heißt es im Strafvollzugsgesetz: „Dem Gefangenen sollen Fähigkeiten und Willen zu verantwortlicher Lebensführung vermittelt werden, er soll es lernen, sich unter den Bedingungen einer freien Gesellschaft ohne Rechtsbruch zu behaupten, ihre Chancen wahrzunehmen und ihre Risiken zu bestehen“.
Der Knast ist also das Instrument der Wahl um Menschen, die bestraft werden sollen, wieder in den Albtraum der kapitalistischen Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft zu zwingen. In den Knästen sehen wir deutlich die Denkweise einer brutalen Gesellschaft veranschaulicht, in der Gewalt Struktur hat; sie sind die Gitter und Schloss gewordenene Manifestation dieser Gewalt. Wir stehen gegen diese Repression und wollen auch dieses Jahr wieder unseren Protest an die Knastmauern tragen.

Wir möchten deshalb am Sonntag, den 25.11.2012 um 21:00 im SWH zu einem offenen Treffen einladen, um gemeinsam zu überlegen, wie an die Sylvester-Knast-Demos der letzten Jahre angeknüpft werden kann.

„Flüchtlinge sollen draußen bleiben“

kopiert aus der taz

Eine geplantes Asylheim sorgt in Bremens Stadtteil Ostertor für Diskussionen. Flüchtlinge seien willkommen, sagen Anwohner. Woanders sei es aber besser für sie.


Riss im Idyll: Bremer Häuser des links-alternativen Bürgertums gegenüber der Asyl-Unterkunft.

Seit in Bremens links-alternativem Stadtteil Ostertor eine Sammelunterkunft entstehen soll, ist die politische Welt in der Stadt verdreht. Da pocht die CDU darauf, zum Wohl der AsylbewerberInnen eine möglichst dezentrale Unterbringung in eigenen Wohnungen anzustreben – eine Forderung, mit der sich FlüchtlingsaktivistInnen jahrelang die Zähne ausbissen. (mehr…)

Mai piu fascismo!

Kein Vergeben! kein Vergessen!

1. Dezember | 13 Uhr | Bahnhof Harsefeld

Am 01. Dezember wollen wir in Harsefeld demonstrieren. Dort lebt seit Jahrzehnten unbehelligt der Nazi Kriegsverbrecher Alfred Lühmann. Obwohl er in Italien für seine im März und Mai 1944 begangenen Verbrechen an der italienischen Zivilbevölkerung bereits verurteilt wurde, hat er weder von Seiten des deutschen Staates noch von Seiten der Öffentlichkeit ernsthafte Konsequenzen zu befürchten. Der deutsche Staat beschränkt sich stattdessen darauf den italienischen Opfern eine Straßenumbenennung anzubieten. Bis heute gab es keine Entschädigungszahlungen für die von der Wehrmacht verübten Massaker.
Wir wollen am 01. Dezember Alfred Lühmann in seiner unverdienten Altersruhe stören und gleichzeitig unserer Forderung nach der sofortigen Entschädigung der Opfer und ihrer Hinterbliebenen Nachdruck verleihen.

Kein Vergeben! kein Vergessen !
Keine Ruhe für deutsche Nazi Verbrecher !
Der Opfer gedenken!

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Critical Mass: „Für eine bunte Schule“

Nach u.a. einem großen Schulstreik und vor u.a. einer Schulbesetzung gab es heute als Teil einer Reihe von Aktionen in Bremen eine Critical Mass:
Seit knapp einer Woche gibt es in Bremen im Rahmen des Global Education Strike verschiedene Aktionen, die sich gegen Noten, Konkurrenz, Zwang, also gegen die kapitalistische Schule richten. Heute trafen wir uns gemeinsam zu einer Critical Mass direkt in der Nähe des Stern, einer der größten Kreisel in Bremen. (mehr…)

Freiheit für Deniz K. Solididemo in HH

Dienstag(21.11.12) findet um 18:00 Uhr in Hamburg
(S-Sternschanze) eine Solidemo für Deniz K. statt.
Abfahrt ab Bremen ist 16:33 und Treffpunkt 16:15 am Service Point

Hier der Aufruf:
Unsere Solidarität gegen eure Repression – Freiheit für Deniz K.
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Rassismus im Viertel. Protest-Briefe gegen neues Flüchtlingsheim.

kopiert aus der taz

Im Viertel kam es zu ersten fremdenfeindlichen Reaktionen auf ein geplantes Asylbewerberheim in der Eduard-Grunow-Straße. Anfang der Woche wurde ein Flugblatt unter dem Titel“Kein Getto im Viertel“ breit gestreut an AnwohnerInnen und Geschäfte verteilt.

Darin fordern der oder die anonymen VerfasserInnen im Namen der „Viertelbewohner“, auf die Anmietung der Immobilie zu verzichten und sprechen „Wirtschaftsflüchtlingen“ das Recht ab, nach Deutschland zu flüchten. Ähnlich argumentiert der Vermieter eines Nachbarhauses der geplanten Sammelunterkunft in einer E-Mail an Ortsamtsleiter Robert Bücking und ParteienvertreterInnen. Ihm passen die AsylbewerberInnen nicht ins Viertel, er präferiert „Lager am Rande der Stadt“. (mehr…)

„Nordsturm Brema”: Mit Hakenkreuzen und Fäusten

kopiert von bremer-schattenbericht.com

Ein Wald irgendwo in Deutsch­land. Neonazi-Hooligans aus Bre­men und Duis­burg haben sich zum Kampf ver­ab­re­det. Auf dem mit Laub bedeck­ten Wald­weg war­ten 15 junge Män­ner der Gruppe „Nord­sturm Brema“ in zwei Rei­hen hin­ter­ein­an­der. Jog­ging­ho­sen, schwarze T-Shirts und Hand­schuhe sind Teil der mar­tia­li­schen Kampf­mon­tur. In vor­ders­ter Front tra­gen zwei Män­ner T-Shirts mit gro­ßen wei­ßen Haken­kreu­zen auf der Brust. (more…)