Die letzten Tage „Beton im Gleisbett“ im Paradox

noch geöffnet:
Samstag, 1. Dezember & Sonntag, 2. Dezember | 12 bis 20 Uhr | Paradox

Finissage:
Sonntag, 2. Dezember | 16 Uhr | Paradox

Nur noch bis Sonntag, 2.12., gibt es die Gelegenheit die interaktive Wanderausstellung „Beton im Gleisbett“ in Bremen zu sehen. Die multimediale Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken bei Atomtransporten – mit vielen Original-Dokumenten, Bildern und einer originalgetreuen Installation einer Schienen-Ankett-Vorrichtung.

Am Sonntag um 16 Uhr findet die Finissage-Veranstaltung statt, ein Referent vom Bremer Anti Atom Forum wird dann den Bogen zu den Atomtransporten durch Bremen schlagen:

Während in den 1980er Jahren neben Materialblockaden Sitzblockaden mit vielen Menschen ein beliebtes und kriminalisiertes Mittel war, um Transporte zu behindern, gab es schon beim ersten Castor-Transport 1995 die ersten Versuche sich mittels Ankettens dem Transport in den Weg zu stellen. Ideen zur Verfeinderung der Technik kamen damals vor allem aus England. Seitdem hat sich viel verändert. Alle Anketttechniken sind aber der gleichen Fragestellung ausgesetzt: Wie ist es möglich sich unauffällig und schnell an etwas anzuketten, was dann mitten im Weg eines Atomtransportes steht und sich mit der Person nicht mehr weg bewegen lässt.

Auch unabhängig von Castor-Transporten kann es spannend sein, diese Fragen zu diskutieren. Noch immer fahren fast täglich Atomtransporte durch Norddeutschland und halten die Atomindustrie weltweit am laufen. Während im Wendland eine breite Bewegung bereit steht um aufwendige Ankettaktionen zu unterstützen, wird dies Bespielsweise bei Transporten auf dem LKW aus Nordenhamm schon schwieriger. In der Veranstaltung soll daher diskutiert werden, wie die Situation von Atomtransporten sich allgemein darstellt und wie sie sich behindern ließen.

antiatombremen.blogsport.de
Zur Ausstellung siehe auch blockblog.blogsport.eu