Archiv für Januar 2013

Solikonto für Unruh

Kopiert : Rote Hilfe Bremen

Wir haben ein Spendenkonto für „Unruh“ eingerichtet. Das Geld geht komplett an die Antirepressionsstruktur der ehemaligen Besetzter_innen.
Solidarität ist eine Waffe!

Rote Hilfe e.V. OG Bremen
Postbank Hamburg
Kto.Nr. 4819 12206
BLZ 200 100 20
Stichwort: Unruh Antirep

http://unruhsquat.blogsport.de

VA: agitare bene: Enhancement – der perfektionierte Mensch

Mittwoch,06.02. 2013 – 19:30
Die Vorstellung, dass Menschen mit Prothesen besser sein könnten als „das Original“ fasziniert und erschreckt. Die öffentliche Wahrnehmung von Gentechnik, Präimplantationsdiagnostik (PID) und der medizinischen Möglichkeiten der Neurophysiologie sind durchzogen von der Angst vor dem erfolgsnormierten Menschen der Zukunft, dabei ist dieser in der Konkurrenzgesellschaft längst Wirklichkeit.

Eine Veranstaltung der Gruppe „Kritik im Handgemenge“ Bremen
Ort: Grüner Zweig
Erlenstraße 31
Bremen/Neustadt

Der Norden schaut hin Doku.

/Für die Dokumentation „Der Norden schaut hin – Die rechte Szene in Norddeutschland“ waren Reporter vom NDR und Radio Bremen ein halbes Jahr lang in Norddeutschland unterwegs.
hier das Viedeo: Wie rechts ist der Norden?

Neujahrsempfang der Bundeswehr

kopiert aus dem Weser Kurier

Friedensaktivisten protestieren gegen Bundeswehr

Draußen vor der Tür des Rathauses standen rund 20 Vertreter des Bremer Friedensforums mit ihren Regenbogenfahnen im strömenden Regen und forderten: „Bundeswehr raus aus Afghanistan“. Die Überzeugung der Friedensaktisten lautet: „Bremer Waffen, Bremer Geld morden mit in aller Welt“.

Drinnen in der bis auf den letzten Platz besetzten Oberen Rathaushalle begann dessen ungeachtet der traditionelle Neujahrsempfang, zu dem die Bundeswehr auch in diesem Jahr eingeladen hatte. Innensenator Ulrich Mäurer unterstrich in seinem Grußwort, dass das Rathaus als Ort des Empfangs auch ein Ausdruck dafür sei, dass die Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. (mehr…)

Kein „Brudermahl“

Frauen machen Krawall

Die diesjährige Schaffermahlzeit mit Störaktionen zu begleiten, hat die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Hauffe angekündigt. Die explizite Frauenlosigkeit dieser großen Traditionsveranstaltung sei „nicht nur uns ein Dorn im Auge“, so Hauffe. Daher ruft sie BremerInnen auf, am 8. Februar in schwarzen Jacketts, Blazern oder Mänteln, schwarzen Hosen und weißen Blusen den Marsch der Schaffer und ihrer Gäste vom Schütting zum Rathaus zu so zu säumen, dass diese durch ein Spalier aus Frauen gehen müssten. Es sei nicht länger möglich, „Frauen in unserer Gesellschaft zu ignorieren“, so Hauffe. Das Schaffermahl in Bremen gilt als ältestes jährliches Brudermahl der Welt. Trotz mehrerer Vorstöße weigert sich der Veranstalter beharrlich, Frauen zu dem Event zuzulassen.

kopiert aus der taz

Das Bremer Schaffermahl findet übrigens am 8. Februar im Rathaus statt.

siehe auch
Radio Bremen: Frauen-Protest gegen Männerdominanz geplant

30. Januar ’33

Hitlers Machtergreifung 1933

Als Hitler mit Hilfe von Reichspräsident Hindenburg 1933 an die Macht kam, da glaubte kaum einer daran, dass sich die Nazis lange halten würden. Doch innerhalb weniger Monate errichteten sie ein Terrorregime – auch in Bremen. Nur wenige leisteten Widerstand – darunter Gustav Böhrnsen, der Vater des Bremer Bürgermeisters Jens Böhrnsen. Der Bremer Historiker Jörg Wollenberg hat Böhrnsen und andere Widerstandskämpfer Ende der 70er Jahre interviewt. Die Aussagen der Zeitzeugen lassen die dramatischen Geschehnisse in Bremen nach dem Januar 1933 wieder lebendig werden.

checkt radiobremen.de

‚One Billion Rising‘

Eine von drei Frauen auf diesem Planeten wird im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Greuel. Am 14. Februar 2013 läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg.

Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.

Macht alle mit!
ONE BILLION RISING • STRIKE • DANCE • RISE !
Lasst uns gemeimsam “tanzen”!

in Bremen:

14.2.2013 | 16 bis 17 Uhr | Marktplatz

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Anti-Atom- News

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch diese Woche gibt es wieder atompolitische Nachrichten, unter anderem aus Frankreich, Gronau und Jülich.

In Frankreich ist am Montag ein Zug entgleist, die brisante Fracht: mehrere Waggons mit Uranoxid und ein Castorbehälter. Laut französischen Medien wurde keine Radioaktivität freigesetzt und die Behälter blieben offenbar unversehrt.Bei dem Uranoxid handelt es sich um in Beton gegossenen Uranmüll, der offenbar aus einer der Urananreicherungsanlagen der Firma Urenco in Gronau und Almelo stand. Nach neuesten Informationen war der Zug auf dem Weg ins niederländische Zwischenlager COVRA, ein oberirdisches Langzeitzwischenlager.

http://blog.eichhoernchen.fr/post/Entgleister-Atommuellzug-war-nicht-nur-Uranbeladen-sondern-auch-Castor
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Neustadt: neues Zentrum bzw. Beratungsladen

Am 4. Februar 2013 eröffnen der Bremer Erwerbslosenverband, die Fachgewerkschaft Seehäfen –contterm- und die IWW Gruppe Bremen eine neue Anlaufstelle, Gruppenzentrum und gemeinsames Beratungsbüro in der Neustadt, Hohentorsheerstr. 24 / Ecke Lahnstraße.

Gewerkschaften und Erwerbslosenverband gemeinsam, mit ihren jeweiligen Beratungen, sind ein inhaltlich sinnvolles, sich ergänzendes Angebot. Der Anteil der Menschen im Niedriglohnsektor, gerade in der Logistik der Neustädter Häfen, nimmt kontinuierlich zu. Sehr viele haben Ansprüche auf ergänzende Hartz IV Leistungen. Umgekehrt können Erwerbslose „ihre“ Kämpfe gegen Sanktionen, Zwang in den Niedriglohn, nicht allein führen. Kämpfe, die inhaltlich zusammenhängen und Organisationen die sie führen, können in dem neuen Zentrum auch ihre organisatorische Zusammenarbeit finden.
Auch wenn am Anfang noch nicht alles rund laufen wird, wir wollen den Versuch starten das Zentrum zu einem lebendigen Ort zur Diskussion und für sozialpolitische Kämpfe zu entwickeln. (mehr…)

VA: Marx-Leserunde

Lektürekurs zu Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Band 1

Kursbeginn: Anfang Februar 2013, jeweils Montag | 19 bis 21 Uhr | Infoladen

Mit der aktuellen Krise wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken, Management und „die da oben“. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht, bietet aber nach wie vor eine der profundesten Analysen des Kapitalismus. (mehr…)