Archiv für März 2013

War starts here: Bundeswehr-Termine II.Quartal 2013

Auf eine parlamentarische Anfrage zu Werbe- und Rekrutierungsterminen wurden folgende Termine für Bremen veröffentlicht:

    Messe- und Ausstellungsbeteiligungen der Bundeswehr
    06.06.2013-07.06.2013 Messe Vocatium Bremen, BLG-Forum Überseestadt, Am Speicher XI

    Vorträge / Veranstaltungen von Karriereberaterinnen/Karriereberatern
    13.06.2013 Bremen, Schulzentrum Grenzstraße OS / Höhere Handelsschule: Vortrag im Unterricht für die 10. – 12.Klasse

    Weitere Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit außerhalb militärischer Liegenschaften
    22.06.2013 Vortrag beim Kongress der Jungen Union Norddeutschland

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„nur die Spitze des Eisbergs“

33 Tonnen Waffen pro Tag
2011 und 2012 wurden im Land Bremen 24.031 Tonnen an Waffen und Munition für den Export verladen. Die Explosivstoffmasse betrug 1.640 Tonnen. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Den größten Anteil machen demzufolge Patronen aus, gefolgt von Gefechtsköpfen und Raketen. Laut Hafenpolitiker Klaus-Rainer Rupp erfasst die jetzt veröffentlichte Liste „nur die Spitze des Eisbergs“. Rüstungselektronik, Panzer ohne Munition oder ungeladene Sturmgewehre fielen nicht unter die Meldepflicht, weil von ihnen keine Explosionsgefahr ausgeht. Jeden Tag würden 33 Tonnen todbringende Fracht verladen. Die Linkspartei fordert ein Umschlagverbot solcher Transporte, ähnlich wie es sie bei den Kernbrennstoffen gibt. Nach Angaben des Hafenressorts entscheidet die Bundesregierung über den Export von Waffen und Rüstungsgütern. Deshalb sei den Landesbehörden nicht bekannt, wohin die Lieferungen gingen, sagte ein Ressortsprecher.

kopiert aus der taz

Neonazi-Modemarke “Walhall Athletik”: neuester Kämpfer ist Michael Wöhlke aus Bremen.“

kopiert von autistici.org

Walhall Athletik – mehr als eine Marke

2012 gründete der Wackersdorfer Neonazi Daniel Weigl eine Modemarke, die speziell auf die Kampfsportszene ausgerichtet ist. Wer ist Daniel Weigl und warum sollten Kampfsportvereine und Verbände die Marke “Walhall Athletik” meiden?

Die Person Daniel Weigl

Daniel Weigl aus Wackersdorf ist eine der Führungspersonen des bayerischen Kameradschaftsdachverbands “Freies Netz Süd” (FNS) in der Oberpfalz. Bereits 2009 wurde er auf einer internen Liste als Ansprechpartner für die Region Schwandorf geführt. Während er damals noch ein hooligantypisches Aussehen bevorzugte, änderte er über die Jahre sein Outfit zu einem eher unauffälligem Look. Innerhalb der Naziszene bekleidete Weigl mehrere Positionen, unter anderem war er zeitweise Vorstand des Bezirksverbandes der oberpfälzischen NPD, aus der er im Mai 2012 austrat. Im Moment ist Weigl der Vorsitzende der neonazistischen “Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz e.V.”. (mehr…)

„Brauner Spuk in Kirchweyhe“

kopiert von bnr.de

Neonazis versuchen, die Tötung eines Jugendlichen zum „Rassenkonflikt“ hochzustilisieren und sind erneut in der niedersächsischen Region nahe der Landesgrenze zu Bremen aufmarschiert – die Polizei schreitet trotz extrem radikaler Äußerungen bei der Abschlusskundgebung nicht ein.

„Du bist auch noch dran!“ „Wundert mich, dass du noch lebst“ oder „Bullenfotze“ waren nur drei der zahlreichen Beleidigungen, die die etwa 90 Teilnehmer der Kleindemonstration von „Die Rechte“ am Samstag in Kirchweyhe losließen. Im Internet eskalierte die Situation nach dem Tod von Daniel S. vor zwei Wochen. Die Neonazis um Christian Worch und Dieter Riefling versuchen, den Fall zum „Rassenkonflikt von Weyhe“ hochzustilisieren und für ihre Zwecke zu nutzen.

Der Weyher Bürgermeister Frank Lemmermann und seine Mitstreiter verweigerten Rechten und Neonazis jedoch zum zweiten Mal erfolgreich den Zutritt zum Bahnhofsvorplatz in Kirchweyhe, an dem der Jugendliche von einem anderen nach dem Diskobesuch getötet wurde. (mehr…)

Einladung zum offenen Vorbereitungstreffen eines Stolpersteinputztages.

Wie in den letzten 3 Jahren ist es uns ein Herzensanliegen, als antifaschistische Praxis Stolpersteine in Teilen Bremens zu putzen. Die bronzenen Gedenktafeln für im Nationalsozialismus verfolgte und/oder ermordete Menschen bedürfen einer regelmäßigen Pflege, um als Stolpersteine dem Sinne nach angemessen wahrgenommen werden zu können. Neben dem Putzen nutzen wir die Aktion, um der Toten zu gedenken und uns Lebenden die Lehren aus den Taten der NationalsozialistInnen im Bewusstsein zu erhalten.Zur Planung und Vorbereitung dieses für den 8. Mai angedachten Stolpersteinputztages laden wir Dich, Euch und Sie ein, zu einem offenen Treffen zu kommen.

Mittwoch, dem 27. März 2013, treffen wir uns um 19 Uhr im „LINKS-TREFF“ in der
Friesenstraße 6, 28203 Bremen (auch wenn wir uns dort treffen, handelt es sich um KEINE Parteiveranstaltung).

Mit solidarischen Grüßen,
Putz & Rosen

Demonstration: Kein Nazi-Treffen in Pinneberg!

Am 14.03. machten Antifaschist_innen öffentlich dass sich im „Rondo“ in der Richard-Köhn-Str. 46 die Neonazis des NPD Kreisverbands-Pinneberg treffen. Wir freuen uns sehr, dass das Treiben der NPD öffentlich gemacht wurde, denn dort, wo sich Nazis ungestört treffen, kann sich ihr Gedankengut ohne Widerstand ausbreiten. Es ist offensichtlich, dass sich der NPD-Landesverband Schleswig-Holstein in einer tiefen Krise befindet. Die andauernden personellen Probleme der NPD wurden schon vor der Landtagswahl am 6.Mai 2012 deutlich, wo die Partei nur 0,7% der Wählerinnen stimmen bekam. In folge dieses Wahldesasters wurde Jens Lütge am 10. Juni nicht wieder als Vorsitzender bestätigt und Ingo Stawitz zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auch der einzige regelmässige Naziaufmarsch Schleswig-Holsteins in Lübeck wird dieses Jahr nicht stattfinden. (mehr…)

Anschlag auf kurdischen Verein?

Rohrbomben-Anschlag verhindert

In Walle ist offenbar am frühen Samstagmorgen gerade noch rechtzeitig ein Anschlag auf ein Mehrfamilienhaus vereitelt worden. Ein Anwohner hat eine Plastiktüte mit einer Rohrbombe gefunden.
Der Mann entdeckte die Tüte, die mit PET-Flaschen und einem Metallrohr samt Lunte gefüllt war, gegen 1.20 Uhr. Mittlerweile ist klar, dass es sich um eine mit Brandbeschleunigern kombinierte Rohrbombe handelt. Der Täter hat versucht sie zu zünden, dies ist offenbar fehlgeschlagen. Mehr will die Polizei dazu zunächst nicht sagen.
Wenn die Bombe explodiert wäre, hätte das Erdgeschoss des Wohnhauses sehr schnell und großflächig in Flammen gestanden, so die Polizei.
Staatsanwaltschaft und Staatsschutz ermitteln derzeit, der Anschlag wird als „politisch brisant“ eingestuft.
In dem Haus, vor dem die Tüte abgelegt wurde, befindet sich unter anderem der Sitz eines kurdischen Vereins.

Quelle: Weser Kurier

siehe auch

Demonstrationsverbot in Weyhe aufgehoben

Das Verwaltungsgericht Hannover hat gerade das gestern von der Gemeinde Weyhe erlassene Verbot der „Die Rechte„-Demonstration in Weyhe am kommenden Smastag aufgehoben.

Entsprechend planen die Nazis, sich am Samstag, 23. März, um 12 Uhr am Bahnhof in Weyhe zu treffen, um gegen Versammlungsverbote zu demonstrieren.

… und weil’s gerade so schön passt: Nachtrag zur Presseerklärung des Haus Friedensbruch

bezieht sich auf die Presseerklärung vom 13. März

Anlässlich der neusten Statements von Herrn Peter Thomas, möchten wir ausdrücklich klarstellen:

Richtig ist, dass Peter Thomas niemals Kontakt zu uns aufgenommen hat. So gab es auch nie eine Aufforderung, das Haus zu verlassen. Die Strafanzeige hat Herr Thomas am zweiten Tag nach der Besetzung wieder zurückgezogen.

Selbst wenn Herr Thomas keinerlei Medien konsumiert und somit sämtliche Presseberichte lokaler und überregionaler Medien verpasst haben sollte, kann ihm unsere Anwesenheit nicht verborgen geblieben sein. Das hat er durch sein Verhalten auch immer wieder bestätigt.

Im Sommer 2011 wurde die Fassade „seines“ Hauses renoviert und neu gestrichen.

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Bernd goes Oldenburg

liebe bremer*innen.
im herbst habe ich euch bei der besetzung der spedition unruh geholfen.
leider habt ihr mich dort vergessen. da lag ich nun. mit vom pfefferspray der polizei geröteten augen. es war ganz schön kalt. ich war einsam – und dennoch irgendwie schön bei euch in bremen mit dem ganzen schneematsch.
nun möchte ich wieder nach hause nach oldenburg, weil das haus friedensbruch meine unterstützung braucht. bei dem macht nämlich der neue eigentümer ärger.
aber schaut selbst auf https://hausfriedensbruch.wordpress.com/
vielleicht helft ihr ja auch mal in oldenburg aus, wenn es bei uns stress gibt.

viele liebe grüße,
euer bernd (das brot)

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