Archiv für April 2013

Schulprotest in Bremerhaven

gefunden auf linksjugendsolidhb.wordpress.com

Die Bildungssituation in Bremerhaven ist verheerend:
Überfüllte Klassen, veraltete Schulbücher, Stundenausfall, Leistungszwang und allgemeiner Lehrer_innenmangel sind schon seit Jahren an der Tagesordnung! Auch dieses Jahr gehen nach den Sommerferien 60 Lehrer_innen in Rente und doch sollen nach dem Willen des Bremer Senats zum Jahr 2014 nur 40 neue Lehrer_innen eingestellt werden. Das bedeutet konkret eine weitere drastische Verschlechterung der Lernbedingungen zum nächsten Schuljahr!

Um das zu verhindern sind am 12. April etwa 3000 Schüler_innen in der Seestadt auf die Straße gegangen und haben für höhere Bildungsausgaben und die Einstellung von 170 neuen Lehrer_innen demonstriert. Gespräche mit dem Schuldezernenten Michael Frost (GRÜNE) verliefen ergebnislos. Aufgrund der Kürzungspolitik der Rot-Grünen-Landesregierung will man keine Mittel für den Bildungshaushalt freigeben! (mehr…)

„Frie­dens­zom­bis von der Villa Ichon“

kopiert von linkezeitung.de

Juden unerwünscht? Wie „Antideutsche“ in Bremen einen „antisemitischen“ Skandal inszenierten

Aufregung im Blätterwald von BILD bis zur taz und der Jüdischen Allgemeinen: In Bremen soll ein israelisches Paar von einer Vortragveranstaltung über Antisemitismus ausgeschlossen worden sein. Was war passiert?

Am Anfang des Bremer „antisemitischen“ Skandals stand eine Buchrezension. Der angesehene Bremer Sozialwissenschaftler Professor Rudolph Bauer hatte eine Rezension über das Buch „Wer rettet Israel? Ein Staat am Scheideweg“ geschrieben, das vom Verfasser dieser Zeilen stammt. Die Rezension durfte einige Tage auf der Webseite der Bremer Linkspartei stehen, dann kam aus der Berlin Parteizentrale die Anweisung: runternehmen! Was einer der Redakteure auch brav befolgte, obwohl er das gar nicht musste, denn die Landesverbände sind in dieser Hinsicht autonom. (mehr…)

„taz oder BILD?“

kopiert von juedische-stimme.de

Stellungnahme des Vorstandes der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zu dem Kommentar „Kein Zutritt für Juden“ von Eiken Bruhn in der taz vom 18.4.2013

(Der Artikel bezog sich auf eine Veranstaltung des Bremer „Gesprächskreises Nahost“, bei der die Hamburger Journalistin Susann Witt-Stahl zum Thema „Der Antisemitismus-Vorwurf als ideologische Waffe“ sprach. Angeblich wurden zwei Besucher abgewiesen, weil sie „Juden“ seien.)

Beim Lesen des Artikels in der taz („Kein Zutritt für Juden“, 18.4.2013) muss man sich fragen, ob man wirklich die taz oder die BILD-Zeitung liest. Die Überschrift verspricht einen Skandal, inhaltlich wird aber klar, dass die beiden potentiellen Besucher der Bremer Veranstaltung in der Villa Ichon nicht als Juden abgewiesen wurden, sondern als Besucher, weil die Räumlichkeiten in der Villa Ichon völlig überfüllt waren. (mehr…)

1 Mai auf nach Oldenburg.


Um gemeinsam aus Bremen zu fahren treffen wir uns um 12:00 Uhr am Haupteingang am Bremer Hbf. Der Zug fährt um 12:15 am Gleis 2.
Kommt zahlreich!!!

Aufruf zum 1. Mai in Bremen

Treffpunkt Blockupy Block: 10.00 Uhr vor dem Paradox

Aufruf:
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VA: Aufstieg des Neo-Faschismus? Griechenland in der Krise

Samstag, 25. Mai 2013 | 18 Uhr | Paradox

Infoveranstaltung mit ReferentInnen der Kampagne „Solidarität mit dem antifaschistischen Kampf in Griechenland“.

Griechenland im Umbruch: Der Widerstand gegen die Austeritätspol itik der Troika in der Krise führte Massen von Menschen auf die Straße. Nicht wenige hofften angesichts der massiven Ausschreitungen im Zuge der Generalstreiks, aber auch nach dem Aufstieg der SYRIZA-Partei, auf eine progressive Veränderung der Gesel lschaft. Nach aktuellen Meldungen über Wahl – und Umfrageerfolge der offen neonazistischen Partei Chrisy Avgi macht sich jedoch Ernüchterung breit: Die polizeilich durchgeführte Internierung tausender illegalisierter Menschen in eigens für sie eingerichtete Camps, Straßenterror durch faschistische Schlägerbanden und deren offene Unterstützung durch örtliche Polizeieinheiten zeigen ein Szenario, dasähnlich auch für den Rest Europas denkbar erscheint. Höchste Zeit über die internationale Dimension antifaschistischer Politik ins Gespräch zu kommen.

antifagriechenland.blogsport.de

VA: Der NSU-VS-Komplex

Eine Buchvorstellung mit Wolf Wetzel und anschließender Diskussion

08. Mai 2013 | 19.30 Uhr | Paradox

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VeranstaltungsAnkündigung“

In letzter Zeit erreichten uns immer wieder Bitten, doch diese oder jene Veranstaltung anzukündigen und zusätzlich mit einem Banner auf der rechten Seite hier auf dem Blog zu bewerben.

Dazu zwei Gedanken von uns:

  • Endofroad ist kein Veranstaltungskalender. Nutzt doch bitte planlos, um eure Veranstaltung zu bewerben. Natürlich werden wir auch weiterhin auf eure Veranstaltungen hinweisen. Es kann allerdings nicht sein, dass ihr 6 Wochen vor der Veranstaltung Werbung für eure Veranstaltung bei uns macht und ihr euch dann eine Woche vorher nochmal mit der Bitte um nochmalige Werbung meldet. Nutzt planlos dafür!
  • In die Bannerspalte werden wir ab sofort nur noch Veranstaltungen mit besonderer regionaler bzw. überregionaler Bedeutung aufnehmen. Diese Spalte ist eine starke Werbefläche. Wenn wir allerdings jeder Bitte um Aufnahme einer Veranstaltung in diese Leiste nachkommen würden, wäre die Spalte nur noch ein blinkendes Konglomerat aus endlosen Bannern. Auch hier wieder: Geht es euch um das Bewerben von Veranstaltungen, nutzt planlos dazu!

NPD-Oldenburg: Vorstandswechsel mit neuem Gesicht

Absehbar war dieser Wechsel allemal: Immer wenn Ulrich Eigenfeld eine neue Funktion für die NPD auf Bundes- oder Landesebene übernimmt, tritt er von seinem lokalen Amt als Vorsetzender des NPD-Unterbezirks Oldenburg zurück. Und immer übernimmt Eckhard Aden diesen Posten. So auch am vergangenen Wochenende, als die Jahreshauptversammlung des NPD-Unterbezirks stattfand. Eckhard Aden, emsiger Parteiaktivist aus dem Oldenburger Stadtteil Ofenerdiek, führt nun also die Geschäfte des nur bedingt handlungsfähigen Unterbezirks weiter. (mehr…)

Solidarität contra Abwiegelei!

Seit sechs Monaten Streikkämpfe bei Neupack

Nach 50 Jahren tariflosem Zustand und Willkür der Kapitalistenfamilie Krüger sind die Arbeiterinnen der Firma Neupack in Hamburg-Stellingen und Rotenburg/Wümme am I.November 2012 in den Streik getreten. An den beiden Neupack-Standorten arbeiten ca. 200 Beschäftigte. Die zirka 110 Streikenden teilen sich auf beide Werke auf. Abgesehen davon, dass es teilweise seit 10 Jahren im Betrieb keine Lohnerhöhungen mehr gab, werden Beschäftigte bei gleicher Tätigkeit nach Gutdünken der Vorgesetzten unterschiedlich bezahlt. Sie bekommen ohne Erklärung entweder 25 oder 30 Tage Urlaub und bei einem Weihnachts- und Urlaubsgeld in Höhe von 300 Euro werden pro Krankheitstag 25 bis 35 Euro wieder abgezogen. Die Wut auf diese Verhältnisse hat sich über Jahre aufgebaut und letztlich dazu geführt, die Aufteilung und das gegeneinander Ausspielen von Arbeiterinnen aus Deutschland, Polen, Griechenland oder der Türkei aufzubrechen. Die gemeinsamen Forderungen sind: Ein Haus-Tarifvertrag, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen. Schluss mit Willkür und Diskriminierungen.

Kampf gegen Polizei und Streikbrechertum
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