Mahnwache

Für den 09. April 2013 ruft das BREMER BÜNDNIS GEGEN ANTISEMITISMUS zu einer Mahnwache auf dem Goetheplatz (19 Uhr) auf. Der Anlass ist der Protest gegen eine Veranstaltung in der Villa Ichon.

Aufruf [von againstantisemitism.blogsport.de]

Wieder linker Antisemitismus in Bremen

Am 09. April versammelt sich die Crème de la Crème, die sichtbare Spitze des Eisbergs, linker Antisemit_innen (der Bremer Gesprächskreis Nahost, der Bremer-Linkspartei-Vorstand und andere Bremer Friedensfreund_innen) in der Villa Ichon. Im Kontext einer Diskussionsveranstaltung soll ein etwaiger „Antisemitismusvorwurf als ideologische Waffe“ (Titel der Veranstaltung) diskreditiert werden.

Zu dem Gesprächskreis ist neben Arn Strohmeyer („Wer rettet Israel?“), auch Dr. Rudolph Bauer („Ist Israel noch zu retten?“) geladen, während Sönke Hundt (Linkspartei) als Moderator fungiert. Alle ‚Diskutant_innen‘ wurden in der Vergangenheit für antisemitische Politik kritisiert – eine kontroverse Diskussion ist also nicht zu erwarten. Ergänzt wird das Potpourri antisemitischer Geschmacklosigkeiten von der selbsternannten Antizionistin Susann Witt-Stahl aus Hamburg. Aus ihrem politischen Umfeld wurde im Oktober 2009 die Vorführung des Filmes „Warum Israel?“ von Claude Lanzmann blockiert und Besucher_innen angegriffen1.

Obligatorisch distanzieren sich die Organisator_innen bereits im Ankündigungstext von antisemitischen Einstellungen. Sie verstehen sich ja schließlich als links: Die „Entlarvung, Ächtung und Bekämpfung des Antisemitismus“ sei „eine gesellschaftliche Notwendigkeit“ – dieser wird jedoch nur als Phänomen der extremen Rechten begriffen. Eine Analyse bleibt aus. Antisemitismus ist jedoch ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Nach Auschwitz war die öffentliche Artikulation antisemitischer Positionen tabuisiert. Infolgedessen formierte sich das antisemitische Ressentiment als vermeintlich legitime Kritik am Zionismus.

Der Staat Israel – Schutzraum für die von Vernichtung bedrohten Jüdinnen_Juden – ist Gegenstand dieser tendenziösen „Israelkritik“, diese gehört nicht nur in Deutschland zum „guten Ton“. Israel wird unter anderem als künstliches Gebilde delegitimiert und als Kriegstreiber dämonisiert. Parallel wird die israelische Politik an doppelten Standards gemessen. Antizionismus bedeutet die Ablehnung und Dämonisierung des Staates Israel und ist als antisemitisch zu verstehen.

Die Veranstaltung inszeniert Antisemitismus als isoliertes Phänomen einer Minderheit von Neonazis. Parallel sollen Antisemitismusvorwürfe gegen deutschlinke Friedensfreund_innen entkräftet werden. Das ist nicht nur Ignoranz, sondern Verharmlosung von Antisemitismus. Als im Bremer Bündnis gegen Antisemitismus organisierte Gruppen und Einzelpersonen haben wir mehrfach darauf hingewiesen, dass sich vermeintlich linke Positionen und Antisemitismus keineswegs kategorisch ausschließen.

Wir sind nicht bereit eine derartige Veranstaltung kommentarlos hinzunehmen und fordern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Antisemitismus – auch in der Linken. Aus diesem Grund ruft das Bremer Bündnis gegen Antisemitismus für den 09. April 2013 (19.00 Uhr) zu einer Mahnwache auf dem Goetheplatz auf. Wir protestieren in dieser Form gegen diese antisemitische Veranstaltung in der Villa Ichon.

http://b-g-h-u.blogspot.de/2009/11/antisemitische-schlager-unmoglich.html


6 Antworten auf „Mahnwache“


  1. 1 Hmmm 08. April 2013 um 19:36 Uhr

    Der Titel des Aufrufes sagt, dass Antisemiten eine aufs Maul bekommen sollten (Faust), aber was hat es mit der Pfote auf sich? Sollen auch Tiere die Antisemiten angreifen und wenn ja, wie kann man den Tieren das dann plausibel vermitteln?

  2. 2 günni 08. April 2013 um 20:22 Uhr

    Quatsch mit (veganer) Sosse!
    Was hier in diesem Fall die Antispe-Linke und,zum wiederholten Male, das Bremer Bündnis gegen Antisemitismus verzapfen,ist eine totale Katastrophe. Was hier als „antisemitische Veranstaltung“(1), als angebliches Treffen der „Crème de la Crème linker Antisemit_innen“(2) hochstilisiert wird, ist nichts weiter als eine kämperisch herbeigeredete Farce. Man kann Arn Strohmeyer einseitig in seiner Israel-Kritik nennen und man muss auch nicht mit den Formen des Protestes des Bremer Friedensforums übereinstimmen,um zu erkennen, dass das Bremer Bündnis gegen Antisemitismus einen völlig reflexhaften und inflationär gewandten Antisemitismusbegriff benutzt. Antizionismus sei per se der neue Antisemitismus, Kritik an israelischer Besatzungspolitik ebenso und fertig ist das Feindbild des neuen „bundesweit bekannten Antisemiten“(3). Das Bündnis gegen Antisemitismus muss sich genau den Vorwurf gefallen lassen, den ihre Gegenspieler_innen auf der angeblich zu bemahnenden Veranstaltung erheben:
    den verharmlosenden Missbrauch und die ideologische Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs!

    (1) aus dem Aufruf zur Mahnwache BBGA
    (2) ebenda
    (3) aus dem Text der Antispe-Linken

  3. 3 Weniger abstrakt mehr Dialog! 08. April 2013 um 21:06 Uhr

    Stichworte zur Veranstaltung:
    Der Veranstaltungsaufruf klingt so, als sei alles was dem linken Spektrum an Antisemitismus vorgeworfen werden kann, rechts, neoliberal, von außen, und nur eine Taktik etc. So wird eine Gruppenzugehörigkeit, eine Abwehr formuliert.

    Eigentlich sollte es nicht um eine Selbstimmunisierung gehen, sondern darum sich mit den problematischen Formen der Israelkritik in den letzten Jahren (in Bremen) auseinanderzusetzen.
    Dazu gehörte Kritik an mehreren Transparenten und auch ein Problemverständnis der Israel-Boykott-aufrufe (BDS):
    - welche Wirkung kann das überhaupt haben?
    - ist das überhaupt Druck auf das Besatzungsregime?
    - wird das nur wirkungsvoll, wenn möglichst viele Antisemiten mitmachen?
    - soll generell alles was aus Israel kommt, boykottiert werden?

    Und gehört die eingeladene Referentin Susann Witt-Stahl zur 9/11-Truth-Szene, die behauptet, der Anschlag auf die World Trade Center sei nicht von außen verübt worden, sondern ein fingierter Akt der Bush-Regierung, um Krieg und Invasion zu beginnen?

    Auf dass es noch andere Bestandteile an der Auseinandersetzung gibt als beleidigten Trotz!

  4. 4 Simon Bouzid 10. April 2013 um 12:53 Uhr

    Problematisch an dem Aufruf der „Antispe Linke Bremen“, die es zudem vor der Aktion gar nicht gegeben zu haben scheint und danach wohl auch nicht mehr geben wird, finde ich unter anderem die „wir“-Konstruktion.
    „Alle die das Naturverhältnis emanzipatorisch überwinden wollen“ haben eben nicht eine einheitliche Position zur Veranstaltung mit Susan Witt-Stahl! Diese Block-Konstruktion führt weg von einem kritischen Diskurs.

    Antispes und Tierbefreier*innen werden seit über 10 Jahren massiv von „Linken“ angegriffen, vornehmlich aus dem Spektrum das sich „Antideutsch“ nennt. Susan hat die beinahe Zerschlagung ihrer Bewegung mitbekommt und sich so mehr mit einigen „antideutschen“ Konzepten und Argumentationen auseinandergesetzt. Unter anderem dadurch hat sie in England zur „English Defense League“ geforscht, einer extrem rechten/rechtspopulistischen Bewegung, die unter anderem von der Bahamas-Redaktion gefeiert wurde. Und die Bahamas sind bekanntlich wichtige Stichwortgegeber der „antideutschen“ Idee gewesen.
    Das heißt natürlich nicht, dass alles was „antideutsch“ ist, totaler Quatsch und tendenzel rechtspopulistisch ist. Aber ich würde Susan recht gegeben, dass sich viele Neokonservative Ideen in einem sehr attraktiven linken Gewand in die deutsche Linken einschleusen.
    Ich finde den Kampf gegen Antisemitismus wichtig. Daher fänd ich es auch wichtig das für und wider einer Boykott-Kampagne zu diskutieren. Die genannten Punkte im letzten Kommentar sind ein Anstoß. Die Thematisierung des Antisemitismus-Vorwurfs als Herrschaftsinstrument, wie es Moshe Zuckermann vorschlägt, finde ich auch wichtig, vor allem die Unterscheidung wo es wichtige Antiherrschaftliche Kritik und wo Herrschaftsinstrument ist.
    Arn Stroh­mey­er als bundesweit bekannten Antisemit zu brandmarken scheint mir gnadenlos überzogen. Dennoch muss kritisiert werden ob Arn Strohmeyer nicht tatsächlich auf problematische Weise Diskurse führt.
    Ich finde dass eine Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus strukturell eine rassistische Implikation in sich trägt. Das hängt aber auch an der Definition von Zionismus und Antizionismus. Im Text wird behauptet Antizionismus bedeute „die Ab­leh­nung und Dä­mo­ni­sie­rung des Staa­tes Is­ra­el“. Das halte ich für falsch oder in vielen Fällen falsch. Erstens wird laut Wikipedia „Der Zionismus … als Ideologie den Nationalismen, als politische Bewegung den Nationalbewegungen zugerechnet.“ Nachdem der Nationalstaat etabliert ist, kann Antizionismus auch als typisch linken Antinationalismus gewertet werden. Linke unterstützen Nationale Befreiungsbewegungen in der Regel nicht über die Staatsgründung hinaus.
    Zweitens, und das ist das wesentliche, kann Zionismus heute nicht nur als israelischen Nationalismus verstanden werden, sondern als Bewegung die das gesamte Palästina zu einem „jüdischen“ Gebiet machen will. Das impliziert die Vertreibung der muslimisch-arabischen Mehrheit in den besetzten Gebieten und die Besiedelung durch ultra-orthodoxe Juden. Da es für die dort lebenden Palästinenser naturgemäß in ihrem „objektiven Interesse“ als kollektive Unterdrückungsopfer ist, in diesem Sinne Antizionisten zu sein, bedeutet eine Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus, dass quasi alle Palästinenser zu Antisemiten gemacht werden. Daher der versteckte Rassismus in diesem Punkt.
    Es wird klar dass die Komplexität tatsächlich mehr Dialog erfordert und diese Blockkonfrontation kontraproduktiv ist. Mich erinnert das zu sehr an die Argumentationen der „demokratischen Rechte“ des Westblocks gegen die „sozialen Rechte“ des Ostblocks: zwei Teilemanzipationen gegeneinander, die damals nicht die Linke sondern die Gesamtweltgesellschaft spaltete.

  5. 5 Unsere Ba-Hamas is klasse! 10. April 2013 um 19:16 Uhr

    Liebe Leute,
    die Veranstaltung war von ca. 100 Leuten besucht. Die Referentin war besser als ich befürchtete;

    Als ich verspätet um 20:15 eintraf, standen vor der Villa zwei Wannen mit je zwei Bullen drin. Am Eingang standen vier
    Drinnen waren einige Palästinenser oder Ägypter, arabisch Sprechende.
    Vor dem Goethetheater stand ja eine Gruppe die gegen die Veranstaltung protestierte.

    In den Gesichtern der vielen älteren Teilnehmer_innen sah ich Anspannung und auch Mißtrauen.
    Es referierte Susan Witt-Stahl, kurze Beiträge kamen von Arn Strohmeyer und Rudolph Bauer, es moderierte Söhnke Hundt.

    Eine Kopie der BILD-Zeitung vom 16.12.2012 lag aus zusammen mit der Retourkutsche der junge Welt vom 21.01.2013 als Buchvorstellung:
    „Landnahme-Mythen. Arn Strohmeyers Buch über Israels Geschichte und Politik“

    http://www.bild.de/politik/inland/guenther-jauch/nahost-talk-bei-jauch-frieden-fuer-israel-27368108.bild.html
    http://www.jungewelt.de/2013/01-21/002.php

    Der Vortrag von Susann Witt-Stahl behandelte das Thema, wie Neokonservative in USA und viele ihrer Adepten und Varianten den Antisemitismusvorwurf instrumentalisieren und gegen alles einsetzen, was links ist, auf Klassenkampf orientiert oder universelle Menschenrechte fordert.

    Von Stiftungen finanziert werde Druck auf die Opposition, auf Linke gemacht, eine Hegemonie hergestellt.

    Weiteres Thema waren die rhetorischen und semantischen Techniken, von Verdrehungen und Unterstellungen, in denen v.a. die Pauschalitäten der Autoren deutlich würden. Ständiges Thema waren die antideutschen Deutschen.

    Per Beamer wurden Zitate präsentiert, z.B. Stephan Grigat über den „Umma-Sozialismus, der wohlfahrtsstaatlich, almosengebend und totalitär“ sei.

    Ivo Bozic in der jungle world über die „Links-Jihadistischen Bündnisse: seit der Mavi Marmara sei die Linke eine andere.“
    Achse des Guten-H.Broder und 9/11 waren nicht Thema, weil es so viele andere aktuelle Beispiele gab.

    Wiederholt empfahl sie allen die Lektüre der Kritischen Theorie, die eine marxistische Theorie sei und zitierte Max Horkheimer.

    Arn Strohmeyers Buch lag aus: Wer rettet Israel? Ein Staat am Scheideweg, Selbstverlag, er habe keinen Verlag gefunden.
    Gaby Webers neues: Eichmann wurde noch gebraucht. Der Massenmörder und der Kalte Krieg. Das Neue Berlin, Berlin 2012, in der die Mossad-Entführung als Mythos bezeichnet wird.
    Moustafa Bayoumi (Hrsg.): Mitternacht auf der Mavi Marmara. Der Angriff auf die Gaza-Solidaritäts-Flottille, übersetzt von Sigrid Landhäuser, LAIKA-Verlag, Hamburg 2011

    In der Diskussion tauchte die Frage auf, warum besonders in der jüngeren Generation so viele Zionismus-idealisierende Israel-Beschützer zu finden seien und wie es zu dieser Agitation und Militärverherrlichung komme. Susann Witt-Stahl schätzte, es sei zum einen ganz allgemein die Wirkung der Diskursverschiebung des Neoliberalismus, der zu einer massenhaften Verblödung geführt habe; zum anderen seien linke Strukturen und Organisationen zusammengebrochen und Enttäuschungen nicht aufgearbeitet worden.

    Ein Teilnehmer nannte den Aspekt für Entstehung dieser Haltung: da streben Leute an ganz individuell zu sein und sind gegen Zwangskollektive. Es gäbe eine Furcht vor autoritären Massenorganisationen.

    Rednerin und Publikum diskutierten auch über die allgemeine Frage was „links“ heute ausmacht. Aus der neuen Marx-Lektüre werde die Klassentheorie herausgewaschen, so Witt-Stahl. Gemeint sind die Publikationsgruppen um R Kurz und die Krisis, Ingo Stützle und Michael Heinrich.

    Söhnke Hundt äußerte sein mit Entsetzen gemischtes Staunen darüber, wie es möglich sei, dass sich Leute heute mit einer solchen Israel-idealsierung antinational nennen können und trotzdem als links bezeichnen, was dann ja irgendwie stimme.

    siehe auch der Aufruf auf indymedia 2011, eine Veranstaltung der Antifa Mannheim mit Stephan Grigat zu boykottieren!
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/35171

    Eine Diskussion über die Kritikpunkte an antizionistischen Äußerungen der letzten Jahre (in Bremen) fand nicht statt.

    Der Vortrag bestand viel aus Rhetorik, und die ganze Veranstaltung diente der Identitätsstiftung der Linken gegen alles was Rechts ist. Was an Nationalismus befreiend gewesen sei oder nicht sein konnte, war kein Thema. Es gab einige Rhetorikanlässe für heftigen Beifall.

    Susann Witt-Stahl schrieb auch zum Thema 9/11 und die patriotisch gewendete Kulturindustrie (in den USA), sieht jedoch neben den ungeklärten Fragen des Anschlagsablaufs auch rechte und antisemitische Verschwörungstheorien.

    Einer der verantwortlichen Redakteure ihrer Zeitschrift Hintergrund.de (die sie mitbrachte), Ronald Thoden, publizierte im Kai Homilius-Verlag, der neben alten SED-Majoren wie Heinz Geyer auch Jürgen Elsässers Aufruf zur Volksinitiative Gegen Finanzdiktatur (2009) und in Elsässers Reihe Abu Bakr Rieger „Weg mit dem Zins: soziale Wirtschaft im Dialog der Religionen“ 2011, Berlin: Homilius Elsässers Reihe Compact 26, veröffentlichte.

    Jedenfalls sind rechtsradikale und nationalrevolutionäre Strömungen sehr auf der Lauer, Slogans und Redewendungen des nationalen Antiimperialismus aufzugreifen, und da fehlt es vielen Altlinken an Aufmerksamkeit. Ihr gemeinsamer Nenner ist: nationaler Antiimperialismus.

    Aber auch bei den antinationalen Kommunisten und anderen, noch stärker auf Rhetorik begrenzten Critique-Gruppen fehlt die Orientierung auf die sozialen Konflikte. Brüder im Geiste sind beide verfeindeten Lager in ihrem identitären Verharren in der „Außenpolitik“.

    Ein junger Teilnehmer kritisierte, dass sich hier nun alle vor allem als Opfer fühlen würden. Witt-Stahl wies seine Wahrnehmung zurück, dass sie gesagt hätte, der antimuslimische Rassismus habe den Antisemitismus abgelöst oder, dass sie die beiden gleichgesetzt habe.

    Antizionistische Äußerungen passen besser zu Selbstkritik und Sachlichkeit!

  1. 1 « end of road Pingback am 11. April 2013 um 16:19 Uhr
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