Archiv für April 2013

Kneipenabend – Tag der Befreiung Bremens

26. April | 21.30 Uhr | Paradox

Am 27.April 1945 wurde Bremen durch britische Truppen befreit, neun Tage vor der Kapitulation Nazi-Deutschlands. Die Hansestadt war durch ihre Anbindung an die Weser zuvor ein wichtiger Standort für die maritime Kriegsproduktion gewesen. Mehrere zehntausend Zwangsarbeiter_innen wurden in den letzten Kriegsjahren zur Arbeit in den Fabriken und auf den Werften gezwungen, so z.B. am “Bunker Valentin” in Bremen-Farge.
Die britischen Verbände bombardierten den Bremer Westen und nahmen schließlich nach zwei Tagen Straßen- und Häuserkampf die Altstadt sowie den Rest der Stadt ein.

Um an die Befreiung Bremens zu erinnern, möchten wir euch zu einem gemütlichen Kneipenabend einladen. Bei Snacks, Getränken und Überraschungen möchten wir mit euch einen schönen Abend verbringen.

checkt beschissen.blogsport.de

Gegen Diskriminierung!

Demonstration & Kundgebung

7. Mai | 12 Uhr | Bahnhofsvorplatz

Einen Aufruf (pdf) gibt es [hier]

„Kein Zutritt für Juden“

kopiert aus der taz

Ein Student und eine Lehrerin dürfen an einem Vortrag zum Thema Antisemitismus in der Villa Ichon nicht teilnehmen. Türsteher sagten, in der Disco würde man auch gehen, wenn man abgewiesen werde

Da lädt ein Bremer Kreisverband der Linken die Hamburger Tierrechtlerin und Publizistin Susann Witt-Stahl ein. Um sich von ihr sagen zu lassen, dass der Antisemitismusvorwurf, den sich Linke und Friedensbewegte gefallen lassen müssen, wenn sie über den Nahostkonflikt judenfeindlich diskutieren, nur „eine ideologische Waffe“ ist – geschmiedet von „Neokonservativen, neuen Rechten, aber auch von moderateren Vertretern neoliberaler Politik und von etablierten Medien“, die damit „notwendige (friedenspolitische) Debatten ersticken“ wollen. (mehr…)

Fahrradstadtführung „Koloniale Spuren in Bremen“

mit Kim Annakathrin Ronacher

4. Mai 2013 | 15 Uhr | Ecke Emma Str./ H.H. Meier Allee

Da die Teilnehmer_innenzahl begrenzt ist (15 Leute) und damit wir besser planen können, wäre es gut, wenn ihr kurz unter laok[ät]riseup.net Bescheid gebt, dass ihr kommt.

Spuren des deutschen Kolonialismus sind allgegenwärtig im Bremer Stadtraum – beispielsweise in Form von Straßennamen, Gebäuden, Denkmälern. Gleichzeitig wissen viele Menschen nicht um den kolonialen Hintergrund von bekannten und vertrauten Straßen und Orten. Bei der Fahrradstadtführung werden wir einige dieser Orte aufsuchen und uns mit deren Geschichte und Bedeutung beschäftigen. Dabei wird es auch um Fragen nach dem aktuellen Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte gehen. (mehr…)

17.4. Weltweiter Aktionstag des Via Campesina Netzwerkes

BiG-BlockGestern fanden in Bremen zwei Aktionen in diesem Rahmen statt:

  • Ein FLASHMOB in den Räumen der Deutschen Bank am Domshof [mehr]
  • Das Info-Festival STOPPT DIE AGRARINDUSTRIE! GEGEN LANDRAUB, NAHRUNGSMITTELSPEKULATION & GENTECHNIK FÜR ERNÄHRUNGSSOUVERÄNITÄT & EIN GUTES LEBEN FÜR ALLE – WELTWEIT !

Am Wochenende folgen zwei Veranstaltungen im Paradox.

  • Am Sa 20.4. 19 Uhr zu Arbeitskämpfe im Plastikmeer in Almeria; mit Aktivist_innen der SOC-SAT [mehr]
  • Am So 21.4. 16 Unr zu CECOSESOLA – Film, Lesung und Diskussion zu einer sehr großen Kooperative mit Anstruch auf herrschaftsfreien Umgang miteinander [mehr]

Der Flashmob am Nachmittag beinhaltete Aktionen von stillem Theater und bekam Unterstützung von einer Samba-Band – nach 10 Minuten erschien die Polizei, aber es verlief alles ohne Stress für die Beteiligten (schön wärs, wenn eine_r der Beteiligten das ergänzte). (mehr…)

„Ausgeliefert“

BiG-BlockDer folgende Bericht wurde uns von einem Kollegen geschickt. Der Bericht zeigt, wie unsichere Aufenthaltsbedingungen Kollegen in beschissene Arbeitsverhältnisse zwingen und notwendigen Widerstand bremsen.

Im Mai 1999 bin ich mit meiner Frau und unserem Kind aus Jugoslawien (heute Kosovo) in die Bundesrepublik eingereist. Zunächst erhielt ich eine Duldung, immer verbunden mit der Angst wieder nach Jugoslawien abgeschoben zu werden. Ich habe in zahlreichen Jobs gearbeitet, meistens nur kurzfristig und/oder schlecht bezahlt, so dass wir fast ständig auf Sozialleistungen angewiesen waren. Seit fünf Jahren sind wir im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 AufenthG, die immer wieder verlängert wird, bei dauerhaftem Hartz IV Bezug aber auch widerrufen werden kann. Unsere Hoffnung besteht darin, einen unbefristeten Aufenthaltstitel, die sog. Niederlassungserlaubnis, zu erhalten. Dies ist nur möglich, wenn wir nachweisen können, dass wir mehr als ein Jahr ohne ergänzende Hartz IV Leistungen ausgekommen sind und feste Arbeitsverträge haben. (mehr…)

Aufruf: AUTONOMER 1. MAI in Oldenburg

BiG-BlockAufruf zur autonomen 1.Mai Demo in Oldenburg

„Hör mir auf mit Miete!“
Die Stadt gehört allen

Wahrscheinlich ist es der einen oder anderen Person schon aufgefallen – das Motto „Hör mir auf mit Miete“ der autonomen 1. Mai Demo 2013 in Oldenburg ähnelt inhaltlich doch ziemlich stark dem „Recht auf Stadt“ Aufruf aus dem Jahr 2010. Dies liegt nicht zwangsläufig an mangelnder Kreativität der Mottosuchenden. Vielmehr sind diese Parallelen dem Umstand geschuldet, dass die Verhältnisse für viele in Oldenburg und anderswo lebenden Menschen heute genauso oder gar deutliche beschissener sind als noch vor drei Jahren. Und wegen eben diesen ätzenden Verhältnissen wollen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße gehen. Wir tun dies nicht, um zu jammern oder für ein (größeres) Stück des Kuchens zu betteln! Wir wollen auf die Straße gehen, um gemeinsam in solidarischen und emanzipatorischen Kämpfen die Beschissenheit der Verhältnisse hinter uns zu lassen, um Allen ein gutes Leben zu ermöglichen. (mehr…)

„Arm trotz Arbeit“

30. April & 2. Mai 2013 | ab 7.45 Uhr | Arbeitsagentur Doventor

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Soli-Kundgebung für die vom NSU-Terror Betroffenen

Am Mittwoch, den 17.04.2013, beteiligten sich rund 100 Personen an einer Kundgebung zum baldigen NSU-Prozess auf dem Bahnhofsvorplatz . Der in drei Wochen beginnende Prozess sorgte schon im Vorfeld für Brisanz, schloss man doch türkische Journalisten zunächst von der aktiven Berichterstattung aus, woraufhin der eigentliche Termin verlegt wurde. Bei der Kundgebung wurde einerseits zur Solidarität mit den Betroffenen aufgerufen, andererseits aber auch Kritikpunkte formuliert. So wurde unter anderem die von Rassismus geprägte Ermittlungspraxis der Polizei bemängelt, aber auch die fehlerhafte Berichterstattung der Presse. Während der etwa einstündigen Kundgebung war die Polizei fast durchgehend abwesend.

Quelle & weitere Fotos: dissentimages.wordpress.com

Bankenbesetzung

BiG-Blockkopiert aus der taz

Xanadu in der Deutschen Bank

Weil die Deutsche Bank nicht daran denkt, mit Spekulationen auf Nahrungsmittel aufzuhören, haben AktivistInnen anlässlich des „Tags der Landlosen“ die Filiale am Domshof gestürmt

Die MitarbeiterInnen der Deutschen Bank am Domshof waren sichtlich überfordert – schließlich singen nicht alle Tage bunt angezogene Menschen lauthals den selbst gedichteten Song „Widerstand“ über die Melodie von Olivia Newton John’s Hit „Xanadu“ und tanzen dazu mitten in der Filiale. (mehr…)