Antifaschismus bleibt legitim!

Am 11.05 beteiligten sich hunderte Aktivist*innen an verschiedenen Gegenaktionen gegen einen erneuten Naziaufmarsch in Kirchweyhe bei Bremen. Ein großes Polizeiaufgebot sicherte den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Einige Antifaschist_Innen gelangten dennoch auf die Route der Nazis und konnten diese einige Zeit blockieren. Die Polizei griff diese Versammlung gewaltsam an und nahm die Personalien auf.

Keine Zusammenarbeit! Keine Aussagen!

Die Behörden versuchen momentan den Protest zu kriminalisieren und schicken Vorladungen an Genoss*innen, welche sich an den Sitzblockaden beteiligt haben sollen.

Wir raten: Kommt der polizeilichen Vorladung nicht nach und verweigert konsequent die Aussage!

Ihr seid nicht verpflichtet als Beschuldigte polizeilichen Vorladungen nach zu kommen und habt das Recht zu schweigen. Alles was Ihr dort
sagt, kann und wird gegen Euch oder andere Genoss*innen verwendet werden. Nichts sagen ist die beste Verteidigung. Wenn einzelne Verfahren weiter betrieben werden sollten, kann nach Akteneinsicht eine Verteidigungsstrategie ausgearbeitet werden.

Nehmt Kontakt auf zu den Rote Hilfe Ortsgruppen oder den örtlichen EA’s. Dort können auch alle weiteren Fragen besprochen werden.

Solidarität ist eine Waffe!

Informiert euch auf
rote-hilfe.de und bremen.rote-hilfe.de