Archiv für Juni 2013

VA: iSlaves ? Ausbeutung und Widerstand in Chinas Foxconn-Fabriken

Dienstag 9. Juli 2013 | 19.30 Uhr | Zentrum Hohentorsheerstr. 24

Foxconn beschäftigt allein in China mehr als eine Million Menschen. Der weltweit größte Auftragsfertiger produziert für Apple und viele andere Elektronikmarken. Foxconns Arbeiter*innen sind die iSlaves, die unter horrenden Arbeitsbedingungen Kommunikationsgeräte wie iPhones und iPads herstellen.

2010 erschütterte eine Selbstmordserie unter diesen Arbeiter*innen die chinesischen Foxconn-Fabriken und erregte weltweite Aufmerksamkeit. Die Konzernleitung versprach, die Bedingungen zu verbessern und die Löhne zu erhöhen, aber seitdem hat sich wenig verändert: Foxconn beschleunigte die Verlagerung von Fabriken in Chinas Hinterland, beschäftigt Praktikant*innen von Schulen als „billige“ Arbeitskräfte, vertuscht Arbeitsunfälle und setzt weiter auf ein militaristisches Managementregime. (mehr…)

Bremer VS-Bericht für 2012 erschienen

Wer sich den Scheiß antun will: [hier] als pdf.

Verbot für „Brigade 8 Crew“

Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, hat heute eine Partyveranstaltung der „Brigade 8 Crew Bremen“ in Bremen verboten. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden war diese Party ohne Nennung eines konkreten Ortes für den 22. Juni 2013 in Bremen oder dem Umland angekündigt.

In der Verbotsverfügung heißt es: „Es wird Ihnen untersagt, am 22.06 und 23.06.2013 im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen eine „Open House Party“ oder vergleichbare Partys (Ersatzveranstaltungen jeglicher Art) mit und ohne Livemusik und Teilnehmern aus der rechtsextremistischen Szene durchzuführen“. Dabei wird davon ausgegangen, dass die vermeintliche Party einzig das Ziel verfolgt, eine die nationalsozialistische Ideologie verherrlichende Veranstaltung zu sein. (mehr…)

Narichten über Kontaktformular ab sofort verschlüsselt

Uns steht jetzt ein neues Kon­takt­for­mu­lar zur Ver­fü­gung, das die Kodie­rung von Nach­rich­ten (inklu­sive Absen­der und Absender-E-Mail-Adresse) mit PGP ermög­licht.

Geheimsache: Atommüll auf Fähren

Giftiges Abwasser in Boden gepresst

kopiert aus dem Weser Kurier

Dass noch immer riesige Mengen giftiges Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung ungereinigt ins Erdreich gepresst werden, liegt am veralteten Bergrecht, sagte die Bundestagsabgeordnete Johanna Voß (Linke) am Mittwoch bei einer kleinen Rundreise durch den Landkreis Rotenburg. Zudem beklagt sie die mangelnde Distanz zwischen Industrie und Behörden. (mehr…)

Einstellen oder nicht?

kopiert aus der taz

Heute verhandelt das Landgericht Bremen wieder über den Brechmittel-Tod des mutmaßlichen Drogendealers Laye Condé. Kommende Woche könnte das Verfahren eingestellt werden. Für die taz diskutieren zwei Juristen das Für und Wider.

Den Bremer Brechmittelprozess einstellen? „Ja“, erklärt Johannes Feest:

Dieses Verfahren ist gründlich verfahren. Bei der Frage, ob es eingestellt werden soll, bin ich ziemlich leidenschaftslos. Es macht für mich keinen großen Unterschied, ob der Angeklagte zu einer Geldbuße, Geldstrafe oder, im Höchstfall, zu einer Freiheitsstrafe (mit Bewährung) verurteilt werden wird. Nichts davon wird Laye Alama Condé wieder lebendig machen. Und diejenigen, die eine Bestrafung fordern, wird nichts davon zufrieden stellen. Das gilt auch für die Medien. Vielleicht erwarten sie einfach zu viel vom Strafrecht. (mehr…)

Feindbild: endofroad

Eigentlich meinte sie endofroad.

Kriegsgerät made in Bremen

kopiert von Reuters

Bundeswehr soll neue Späh-Satelliten im All bekommen

Dies geht aus einer Haushaltsvorlage hervor, über die der Bundestag voraussichtlich in der kommenden Woche entscheiden soll und die Reuters am Mittwoch vorlag. Das neue Satelliten-Aufklärungssystem namens Sarah soll dem Papier zufolge vom Bremer Raumfahrtkonzern OHB sowie der EADS-Raumfahrttochter Astrium geliefert werden. Es soll den Vorgänger SAR-Lupe (Synthetic Aperture Radar) ersetzen, mit dessen fünf Satelliten die Bundeswehr seit 2008 die Erde aus 500 Kilometern Höhe bis in den letzten Winkel ausspähen kann. Zu den wesentlichen Zulieferern zählt nach Angaben aus Sicherheitskreisen Thales. (mehr…)

fasicme karsi omuz omuza II

Am Samstagnachmittag, den 15. Juni 2013, folgten circa 150 Menschen einem Aufruf mehrerer Gruppen, um unter dem Motto „Von Frankfurt nach Taksim – Schluss mit der Polizeigewalt!“ eine Kundgebung am Hauptbahnhof abzuhalten und ihre Solidarität mit den Betroffenen von Repression zu zeigen.
Neben der Kritik an der Polizeirepression gegen Aktivist_innen in der Türkei und der Polizeirepression bei Blockupy in Frankfurt, wurden auch andere Vorfälle thematisiert:

    London: Convergence Space gestürmt
    Hamburg: der permanente Ausnahmezustand durch die Erklärung des Schanzenviertels zum Gefahrengebiet
    München: die ständigen Nazi-Angriffe und Gewaltdrohungen auf Migrant_innen Nebenkläger_innen im NSU-Prozess und linke Einrichtungen
    Paris: der Mord an Clément Meric in Paris
    Syrien: Nieder mit dem Regime
    Köln: räumungsbedrohtes AZ

Die geplante Deomonstration im Anschluss der Kundgebung wurde von den Ordnungsbehörden aufgrund einer möglichen Kollision mit dem Straßenfest La Strada in der Innenstadt verboten. Deshalb wurde kurzerhand eine Spontandemonstration vom Bahnhof über den Dobben zum Ziegenmarkt durchgeführt. An der Demonstration beteiligten sich circa 60 Personen.

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