„Geschmacklos: Werbung mit Panzerstahl“

kopiert von weserreporter.de

In den letzten Tagen verzierte die Werbung eines Baumarkts zahlreiche Werbetafeln der BSAG an den Haltestellen. Auf ihnen wurde für ein Produkt, einen Hammer, mit den Worten geworben: „Geboren aus Panzerstahl. Gemacht für die Ewigkeit.“

Hintergrund ist, dass ein einziger Panzer aus Tschechien „abgerüstet“ wurde, um daraus zu Werbezwecken „limitierte“ Hammer herzustellen. Leider war die ganze Aufmachung so gemacht, dass am Ende doch wieder ein militärfreundlicher Panzermythos dabei herauskam: „Gemacht aus Panzerstahl. Gemacht für die Ewigkeit.“, so, als wenn ein Hammer aus Panzerstahl etwas Besseres und Wertvolleres wäre.

Wesentlich sinnvoller wäre es, diese Werbetafeln einmal mit Plakaten zu füllen, die Frieden und Abrüstung fordern. Das Bremer Friedensforum hat in der Vergangenheit versucht, die Werbefläche eines Straßenbahnzuges gegen Bezahlung zu erhalten. Aber die Worte „gegen Rüstung“ hat die BSAG abgelehnt. Das heißt: Abrüstung ist nicht erwünscht, leider auch bei der BSAG nicht.

Quelle: weserreporter.de

siehe auch
BLÖD: Friedensaktivisten erklären BSAG den Krieg


2 Antworten auf „„Geschmacklos: Werbung mit Panzerstahl““


  1. 1 schwarz rotes zebra 26. Juli 2013 um 19:23 Uhr

    Vielleicht geht es auch nur darum, dass für Panzer meist besonders hochwertiger Stahl verwendet wird? Also eine eher eine Tatsache als eine Wertung? Und das Friedensforum die Tafeln nicht bekommt ist schon gut so.

  2. 2 Kolga 28. Juli 2013 um 15:03 Uhr

    Mehr Abrüstung geht doch kaum… Da wird ein Panzer demontiert und ihr findet es geschmacklos? Ich Finds witzig.

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