„Prozess um falsche Benutzung des Sozialtickets“

kopiert von radiobremen.de

Ein Mann muss sich vor dem Amtsgericht Bremen verantworten, weil er sein vergünstiges Monatsticket der BSAG immer wieder falsch benutzt hatte. Der Mann besitzt ein sogenanntes Sozialticket, auf dem er eine Kundennummer eintragen muss. Das tat er jedoch absichtlich nicht. Der Angeklagte wollte damit Berichten zufolge gegen die bisherige Form des Sozialtickets protestieren.

Das günstigere Sozialticket der BSAG ist nämlich nicht auf andere übertragbar, normale Monatstickets dagegen schon. Der Angeklagte ist offenbar der Ansicht, dass damit die Idee, dass sozial Schwache weniger zahlen, unterlaufen wird. Jedes Mitglied einer Familie müsse nämlich ein eigenes Sozialticket kaufen. Die Verkehrsbehörde prüft seit zwei Jahren, ob das Sozialticket in seiner bisherigen Form bestehen bleiben soll oder vielleicht doch übertragbar werden könnte. Anfang August 2013 sollen die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen und dann im Bremer Senat besprochen werden. Im Schnitt verkauft die BSAG monatlich rund 17.000 vergünstigte Monatskarten.

kopiert von radiobremen.de