Mieten in Bremen

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Bremen mit höchstem Anstieg deutschlandweit

In Bremen sind die Mieten im Vergleich zu anderen deutschen Städten besonders stark gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der HSH-Nordbank, in der 14 Städte unter die Lupe genommen wurden. Mit einem Plus von 8,7 Prozent bei Bestandswohnungen 2012 liegt Bremen noch vor Düsseldorf und Stuttgart.

Bundesweit mussten Mieter im Schnitt 3,6 Prozent mehr Miete zahlen. Dies gilt für Wohnungen, bei denen es schon Verträge gab. Wer neu eingezogen ist, musste noch tiefer in die Tasche greifen (4,8 Prozent). Vor allem in Großstädten ziehen die Mieten weiter an. Gründe dafür sind laut Studie Zuwanderung, der Zuzug von Studenten in attraktive Universitätsstädte und die hohe Anzahl von Single-Haushalten in den Metropolen.
Bank erwartet niedrigeren Anstieg

Die Bank rechnet damit, dass die Mieten in den kommenden Jahren nicht mehr so stark steigen. Neu entstehender Mietwohnraum dürfte den Trend abschwächen, heißt es in der Studie. Eine ähnliche Entwicklung stellt die HSH-Nordbank für die Immobilenpreise in Aussicht. Sie geht davon aus, dass der Wert nicht mehr so stark steigt wie zuletzt. 2012 gab es noch ein Plus von neun Prozent.

Die Studie hat diese 14 Städte verglichen: Bremen, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart.

Quelle: Radio Bremen