Zurück zur D-Mark

Bremen – Die rechtspopulistische Wählervereinigung „Bürger in Wut“ (BiW) hat das Internetportal „zurueck-zur-dm.de“ gestartet.

Die „Bürger in Wut“ setzen sich laut eigenem Bekunden im Gegensatz zu anderen Euro-ablehnenden Gruppierungen „ohne und Aber für die Rückkehr zu den nationalen Währungen in Europa ein“. Der Auffassung von BiW zufolge „soll mit dem Euro gegen den Willen der Völker“ ein „zentral geführter europäischer Einheitsstaat … erzwungen werden“. Im Angebot der rechtspopulistischen Gruppierung sind Aktionsaufkleber, die den Slogan der Kampagne „Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur DM!“ (Stückpreis: 1.50) tragen.

Die in der Bremischen Bürgerschaft vertretene Wählervereinigung ging aus dem 2004 aufgelösten Landesverband der Partei „Rechtsstaatliche Offensive“ („Schill-Partei“) unter dem Vorsitz von Jan Timke hervor. Timke, Domaininhaber des Internetportals „zurueck-zur-dm.de“, war zuvor Vorsitzender des Bremer Landesverbandes der „Schill-Partei“. In der extrem rechten Wochenzeitung „Zur Zeit“ beklagte Timke im Jahr 2010, dass „die Linken“ in „allen wichtigen Machtpositionen von Politik und Gesellschaft … mittlerweile tonangebend“ seien „und bestimmen, was gut oder böse, richtig oder falsch ist“.

Quelle: blick nach rechts


1 Antwort auf „Zurück zur D-Mark“


  1. 1 Tour-Finanziers Boykott 28. August 2013 um 15:13 Uhr

    Die proDeutschland machen eine Tour durch über 50 Städte. Wer finanziert ihnen das?
    Es wäre toll das zu recherchieren, und zum Boykott dieser Firma aufzurufen.
    z.B. Müller Milch, die ja auch in der Landwirtschaft große Scheiße machen.
    Müller Milch finanzierten schon mehrfach rechte Parteien.

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