Sound of Death – Bundeswehrkonzert in Oldenburg

Am Montag Abend hat das Revolutionäre Antimilitaristische Bündnis Oldenburg (RAMBO) friedlich und kreativ gegen die Verharmlosung der Bundeswehr sowie ihrer Militäreinsätze durch den Auftritt ihrer Big Band protestiert.

RAMBO hat eine „Sound of Death“ Band mit blutigen Pappinstrumenten als krassen Kontrast zu den feinen Herren auf der Bühne aufgestellt. Leider wurde der Lambertimarkt wieder einmal durch ein massives Polizeiaufgebot abgeriegelt und zwei „Bandmitglieder“ wurde bereits willkürlich der Zutritt verweigert bevor es überhaupt losging. Begründung: Es könnte eine Zugehörigkeit zur „linken Szene“ bestehen. Anscheinend spielt die Bundeswehr nicht für alle Menschen. Wenigstens konnten die beiden vor der Absperrung ein paar Flyer verteilen.

Die anderen „Bandmitglieder“ sind erfolgreich auf den Platz gekommen und haben für etwa 10 Minuten mit ihrer Playback-Show die Zuschauer belustigt, unterhalten und verärgert. Dann fand auch bereits der Zugriff durch zwei Kriminalpolizist_innen in zivil statt. Nachdem einem unbegründeten Platzverweis nicht sofort Folge geleistet wurde, sind die Beamten auch schnell handgreiflich geworden, rissen ein Plakat aus den Händen und stießen und schubsten die friedlich Protestierenden durch die Menge. Zum Glück ist bei diesem völlig maßlosen Einsatz von Gewalt keiner der Aktivist_innen und Zuschauer_innen zu Schaden gekommen.

Vor der Absperrung der Polizei wiedervereint konnte die gesamte „Band“ dann weiter friedlich zur Musik grooven und Flyer verteilen.

RAMBO wird auch weiterhin die Versuche der Bundeswehr ihre Kriegspropaganda zu verbreiten kritisch begleiten und sabotieren.


1 Antwort auf „Sound of Death – Bundeswehrkonzert in Oldenburg“


  1. 1 Ist das wichtig 28. August 2013 um 16:30 Uhr

    „friedlich und kreativ […] protestiert.“

    Ist es wichtig, dass das „friedlich“ war??? Das ist reine Spalterein. Interssiert doch niemanden, ob das friedlich war oder nicht!

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