Archiv für August 2013

Mieten in Bremen

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Bremen mit höchstem Anstieg deutschlandweit

In Bremen sind die Mieten im Vergleich zu anderen deutschen Städten besonders stark gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der HSH-Nordbank, in der 14 Städte unter die Lupe genommen wurden. Mit einem Plus von 8,7 Prozent bei Bestandswohnungen 2012 liegt Bremen noch vor Düsseldorf und Stuttgart.

Bundesweit mussten Mieter im Schnitt 3,6 Prozent mehr Miete zahlen. Dies gilt für Wohnungen, bei denen es schon Verträge gab. Wer neu eingezogen ist, musste noch tiefer in die Tasche greifen (4,8 Prozent). Vor allem in Großstädten ziehen die Mieten weiter an. Gründe dafür sind laut Studie Zuwanderung, der Zuzug von Studenten in attraktive Universitätsstädte und die hohe Anzahl von Single-Haushalten in den Metropolen.
Bank erwartet niedrigeren Anstieg

Die Bank rechnet damit, dass die Mieten in den kommenden Jahren nicht mehr so stark steigen. Neu entstehender Mietwohnraum dürfte den Trend abschwächen, heißt es in der Studie. Eine ähnliche Entwicklung stellt die HSH-Nordbank für die Immobilenpreise in Aussicht. Sie geht davon aus, dass der Wert nicht mehr so stark steigt wie zuletzt. 2012 gab es noch ein Plus von neun Prozent.

Die Studie hat diese 14 Städte verglichen: Bremen, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart.

Quelle: Radio Bremen

Pro-Deutschland die Tour versauen!

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Gegen den Deutschen Mob

Spontane Solidemo für Flüchtlinge in Berlin
Rund 100 Antirassist_innen versammelten sich in den Abendstunden des 20.08.13 spontan und entschlossen am Berliner Platz in Bremen, um sich solidarisch mit den Flüchtlingen in Berlin Marzahn-Hellersdorf zu zeigen. Sie zogen von dort zum Goethetheater, wo sich die Demonstration auflöste. Es kam zum Einsatz von bengalischen Fakeln und lautstarken Sprechchören. Anwesende Passenden quitierten dies mit zustimmendem Beifall. Die Polizei war während der gesamten Aktion nicht vor Ort.

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Infos zu Berlin-Hellersdorf:
indy.linksunten: [B] Hellersdorf JETZT
indy.linksunten: Berlin/Hellersdorf: Der deutsche Mob tobt
indy.linksunten: Der Mob versammelt sich

Sommer für Sonja!

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Folgendes Schreiben hat uns erreicht:

Sommer für Sonja! Keine Freunde, keine Helfer!

Wir haben in der Nacht von dem 18.08. auf den 19.08.2013 die Stadtteilwache der Bullen im Neustadtspark in Bremen mit Farbe aus Feuerlöschern und Steinen angegriffen.

Es gibt genügend Gründe Bullenwachen anzugehen: Bullen sind grundlegend für die bestehende Ordnung, die nur über Herrschaft, Obgrigkeit und Unterdrückung funktioniert. Weltweit setzen Bullen diese Herrschaft, neben anderen Institutionen, durch.
Einleitend wollen wir uns an dieser Stelle aber bei denjenigen Bullen bedanken, die sich so viel Mühe gemacht hatten, selber nochmals beispielhaft zu verdeutlichen welche Funktion sie letztlich übernehmen, als sie zu siebt vor laufender Kamera in der Disko Gleis 9 weiter und weiter auf einen (schon längst am Boden liegenden) Menschen einprügelten. Solche Vorfälle sind keine Ausrutscher! Genau dafür gibt es Bullen, dass sie Menschen ordentlich auf die Fresse geben, um die staatliche Gewalt durchzusetzen. (mehr…)

Islamophobe Transpis in Hemelingen

Religionsfeindliche Spruchbanner

Am Samstagmorgen hingen von einer Fußgängerbrücke des Autobahnzubringers in Bremen-Hemelingen zwei Plakate mit islamfeindlichen Äußerungen.
Gegen acht Uhr entdeckte ein 20 Jahre alter Bremer die von der Brücke herunterhängenden Laken. Auf den gelb- und rosafarbenen Stoffen fanden sich den Islam verachtende Aussagen, wie: „SCHWEIN STATT HALAL – FUCK ISLAM“ oder „WIR SIND IM KRIEG MIT DEM FUCK ISLAM“.
Der 20-jährige Anzeigenerstatter ist türkischer Staatsangehöriger und zeigte sich den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber tief betroffen. Er hatte die Polizei u. a. gerufen, weil er verhindern wollte, dass noch mehr solcher Plakate aufgehängt würden.
Die Beamten entfernten die mit Kabelbindern angebrachten Banner umgehend, stellten sie als Beweismittel sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften ein.

Quelle: Pressestelle Polizei Bremen

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Rechte Scheiße stoppen!

Wie uns zugetragen wurde, will rechtspopulistische Kleinstpartei „Pro Deutschland“ am Freitag, 23. August 2013, in Bremen vor linken und muslimischen Zentren demonstrieren:

Bremen: 3. Tag (23. August, Freitag)
09.30 bis 11.30 Uhr: Islamisches Kulturzentrum [Salafisten], Breitenweg 59
11.30 bis 13.30 Uhr: Furqan-Moschee [Salafisten], Seewenjestr. 77
13.30 bis 15.30 Uhr: Infoladen St.-Pauli-Str. 10
15.30 bis 17.30 Uhr: Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, Sielpfad 11
17.30 bis 19.30 Uhr: Wohnprojekt, Grünenstr. 18
19.30 bis 21.30 Uhr: Kurzschluß, Lahnstr. 16″

UPDATE:
Der Bremer Schattenbericht berichtet, dass die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) am 24.8. um 15 Uhr eine Veranstaltung im Bürgerpark (Waldbühne) abhalten will. Dabei soll der Mitbegründer der AfD Bernd Lucke als Sprecher auftreten.

siehe auch:
taz – Kalkulierte Eskalation
blick nach rechts – „Pro Deutschland“ geht auf Tour

Videos: NPD in Bremen-Vegesack

NPD-Ordner rastet in Vegesack aus:

Noch ein anderes Video:

siehe auch
Bremer Schattenbericht – Pleite für die NPD in Bremen

Pleite für die NPD in Bremen

kopiert vom Bremer Schattenbericht


Die NPD-Wahlkampftour nahm an der Weser ohne einen ein­zi­gen Wort­bei­trag ein abrup­tes Ende. Eige­nes Ver­sa­gen und mas­si­ver Gegen­pro­test sorg­ten dafür. Pein­lich zudem: Die NPD wirbt mit Songs von Annett, die eins­tige Kult­fi­gur aber dis­tan­ziert sich von den KameradInnen.

Ein „Hei­ßer Som­mer 2013″ soll die „Deutsch­land­fahrt” der NPD wer­den. So ver­spricht es der Slo­gan auf den blauen Regen­ja­cken, die auch der Par­tei­vor­sit­zende Hol­ger Apfel und sein Adla­tur Mat­thias Faust tra­gen. In Bre­men bewahr­hei­tete sich die Pro­phe­zei­ung. Am drit­ten Tag ihrer Bun­des­tags­wahl­kampf­tour fuhr die Fahr­zeug­ko­lonne mit dem partei-eigenen LKW mit NPD-Werbung am Bahn­hof im Stadt­teil Vege­sack in Bremen-Nord vor. Zuvor hatte sie am Vor­mit­tag eine Kund­ge­bung vor rund 50 Gegen­de­mons­tran­ten und fünf Bau­ar­bei­tern in der nie­der­säch­si­schen Stadt Olden­burg abge­hal­ten. Kaum waren die Akti­vis­ten nach der Mit­tags­pause gegen 15.30 Uhr in Bre­men aus­ge­stie­gen, emp­fing sie laut­star­ker Pro­test und wei­ches Gemüse. Demons­tran­ten aus den Rei­hen des DGB, der Lin­ken, den Grü­nen, meh­re­rer enga­gier­ter Stif­tun­gen und anti­fa­schis­ti­scher Grup­pen hat­ten sich fried­lich vor Ort ver­sam­melt. Viele Migran­tIn­nen waren anwe­send. Par­tei­chef Apfel kom­men­tierte bei Face­book: „Abso­lu­ter Wahn­sinn. In Bre­men erwar­tete uns soeben ein Hagel von Eiern, Toma­ten und ande­ren Wurfgeschossen”. (mehr…)

Kategorie C auf Schulschiff der Bundeswehr

kopiert von ndr.de

Gorch Fock: Rechtsrock auf Marine-Schulschiff

Der „Gorch Fock“ droht neuer Ärger. Auf der ersten großen Ausbildungsreise des Marine-Schulschiffs nach dem Tod einer Kadettin haben Besatzungsmitglieder offenbar Musik einer einschlägigen rechtsradikalen Band gehört. Das zeigen Aufnahmen, die per Zufall im Rahmen einer Reportage für das NDR Fernsehen entstanden sind. Ob die Matrosen wissen, welche Art von Musik gespielt wird, ist unklar. Das NDR Team hatte das Schiff auf der Fahrt von Madeira nach London begleitet. An Bord waren dem Fernseh-Team keine rechtsextremistischen Umtriebe aufgefallen. (mehr…)

„Polizeiübergriff vorerst ohne Nachspiel“

kopiert aus der taz

Zu eindeutigen Bildern einer Disko-Überwachungskamera kann der Bremer Innensenator nichts sagen – wegen laufender Ermittlungen. Prügelpolizist aus dem „Gleis 9″ in den Innendienst versetzt

Acht Wochen nach dem brutalen Prügeleinsatz gegen einen Besucher der Bremer Diskothek „Gleis 9″ findet der Innensenator noch immer kein Wort des Bedauerns. „Es sind schockierende Aufnahmen einer Überwachungskamera“, das hatte die Bild-Zeitung am 10. Juli geschrieben. Ihr war das Video offenbar zugespielt worden – „für wie viel Geld, weiß ich nicht“, sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) gestern den Abgeordneten der Innendeputation. (mehr…)