Bericht: Pro D in HB

kopiert von antifa-bremen.org

Die rechtspopulistische Kleinstpartei „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ bereist im Rahmen einer deutschlandweiten Wahlkampftour auch Bremen. Wie auch in anderen Städten planten sie, vor einer wilden Mischung aus vermeintlich „linken“ und vermeintlich „islamistischen“ Zentren Kundgebungen abzuhalten. Auf der geplanten Route für Bremen finden sich neben einem islamischen Kulturzentrum am Breitenweg und einer Moschee in Gröpelingen auch der Bremer Infoladen, das ZAKK, ein Wohnprojekt in der Grünenstr. sowie das Kurzschluss in der Neustadt. Das Bremer Stadtamt genehmigte allerdings für Station 3 und 4 nur eine gemeinsame Kundgebung, und zwar auf dem Goetheplatz vor dem Theater.

Morgens um etwa halb Zehn erscheint unter der Führung von Manfred Rouhs (seines Zeichens Ex Junge Union, Ex-CDU, Ex-JN, Ex-NPD, Ex-REP, Ex-DLVH, Ex-Pro Köln …) auch tatsächlich ein Kleinbus mit unter 10 Nazis, die zunächst neben dem Bundeswehr-Hochhaus und anschließend in Gröpelingen versuchen, ihre Hetze kundzutun. Beide Male werden sie von der Polizei in großräumige Gitter-Gehege verfrachtet, und beide Male wird ihre Hetze von 50-100 zumeist jungen Leuten gestört. Aufgrund von Trillerpfeifen und Zwischenrufen ist auch für zufällig vorbeikommende Passant*innen kaum was zu verstehen, ganz generell hält sich das Interesse der Bevölkerung an den „Inhalten“ der Hetzclique in engsten Grenzen. (mehr…)