… sieh an, sieh an…

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Abgeordneter Korol jetzt „Bürger in Wut“

Der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Martin Korol ist zur Partei „Bürger in Wut“ gewechselt. Korol war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter, nachdem ihn die SPD wegen diskriminierender Äußerungen gegen Frauen sowie Sinti und Roma ausgeschlossen hatte. Mit dem Programm der Wählervereinigung „Bürger in Wut“ stimme er grundsätzlich überein, begründet der 68-Jährige den Wechsel auf seiner privaten Internetseite.

Er wolle sich auf die Bereiche Kultur, Finanzen und Seniorenfragen konzentrieren, schreibt Korol, und gegen Filz und eine enttäuschende Politik vorgehen. Die SPD habe ihn ausgeschlossen, weil er ein Querdenker sei.

Erst im Februar war der pensionierte Lehrer für die SPD als Nachrücker in die Bürgerschaft eingezogen. Dort war er schnell in die Kritik geraten. Er hatte über Roma und Sinti geschrieben, dass sie noch im Mittelalter lebten. Außerdem hatte er den „Wahn der Selbstverwirklichung der Frau“ beklagt. Korol selbst bezeichnete die Äußerungen heute als „dummen Fehler“.

Bisher sind die „Bürger in Wut“ nur mit einem Abgeordneten im Parlament vertreten. Zu zweit gelten sie jetzt als parlamentarische Gruppe, die mehr Rechte und eine bessere finanzielle Ausstattung hat als Einzelabgeordnete.

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siehe auch:
taz – Korols wahre Heimat


1 Antwort auf „… sieh an, sieh an…“


  1. 1 Jussuf 25. Oktober 2013 um 15:44 Uhr

    Mit Timke und Korol wächst zusammen, was zusammen gehört.

    http://www.bild.de/regional/bremen/bremen/korol-33084252.bild.html

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