Archiv für Oktober 2013

OL: 36 Ausrufezeichen in 19 Sätzen…

Seit Ende Au­gust 2013 exis­tiert in Ol­den­burg mal wie­der eine „freie Ka­me­rad­schaft“. Freie Ka­me­rad­schaf­ten sind Zu­sam­men­schlüs­se von par­tei­frei­en, mi­li­tan­ten Neo­na­zis. Das Label „Ka­me­rad­schaft Ol­den­burg“ wurde be­reits mehr­mals in der Ver­gan­gen­heit von neo­na­zis­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen ver­wen­det. Bei dem ak­tu­el­len Pro­jekt han­delt es sich aber um Per­so­nen, die vor­her nicht als ak­ti­ve Neo­na­zis in Er­schei­nung ge­tre­ten sind.

checkt: Antifa.elf

OL: Abschiebung verhindert!!!

Kopiert von: nwzonline.de

Demonstranten verhindern Abschiebung in Oldenburg

Vor der Oldenburger Wohnung eines 30-jährigen Flüchtlings von der Elfenbeinküste haben am Morgen Demonstranten die Einfahrt blockiert. Der Mann sei integriert und wolle in zwei Wochen seine deutsche Freundin heiraten, teilt seine Anwältin mit.

Demonstranten haben am Dienstag die Abschiebung eines Flüchtlings von der Elfenbeinküste in Oldenburg verhindert. Laut Polizeiangaben haben etwa 50 Teilnehmer der Aktion am frühen Morgen die Zufahrt zur Wohnung des 30 Jahre alten Mannes blockiert. (mehr…)

… sieh an, sieh an…

kopiert von radiobremen.de

Abgeordneter Korol jetzt „Bürger in Wut“

Der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Martin Korol ist zur Partei „Bürger in Wut“ gewechselt. Korol war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter, nachdem ihn die SPD wegen diskriminierender Äußerungen gegen Frauen sowie Sinti und Roma ausgeschlossen hatte. Mit dem Programm der Wählervereinigung „Bürger in Wut“ stimme er grundsätzlich überein, begründet der 68-Jährige den Wechsel auf seiner privaten Internetseite.

Er wolle sich auf die Bereiche Kultur, Finanzen und Seniorenfragen konzentrieren, schreibt Korol, und gegen Filz und eine enttäuschende Politik vorgehen. Die SPD habe ihn ausgeschlossen, weil er ein Querdenker sei. (mehr…)

OL: Brandanschlag auf Roma- und Sinti-Gemeinde

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es in Oldenburg einen Brandanschlag auf das Zentrum der Roma- und Sinti-Gemeinde „Maro Kher“ (Unser Haus) gegeben.

taz: Anschlag auf Sinti und Roma-Zentrum
Oldenburger Onlinezeitung: Brandanschlag auf Kulturzentrum

OL: „Es geht überhaupt nicht darum, dass die Wagenburg den Standort nicht freigeben will“

In Bezug auf die Kolumne des Oberbürgermeisters Gerd Schwandner vom 11.10.2013 möchten wir, die Wagenburg, folgendes antworten:
„Wagenburg beharrlicher als Gleise und Industrieanlagen.“
Dieser zentralen Aussage aus Ihrer Kolumne stimmen wir zu. Beim Rest ist leider oft das Thema nicht getroffen. Es geht überhaupt nicht darum, dass die Wagenburg den Standort nicht freigeben will – es dreht sich vielmehr schon seit Monaten darum, dass das anvisierte Ersatzgelände auf dem Fliegerhorst zu teuer ist und dass die Vertragsbedingungen nicht nur unzumutbare Meldeauflagen vorsehen, sondern auch insgesamt einen repressiven Charakter aufweisen. Würden Sie so einen Vertrag unterschreiben? Es geht auch darum, dass wir 150.000 Euro für Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen aufbringen sollen, obwohl dort alle Leitungen bereits im Boden liegen.
Verstehen Sie uns nicht falsch. Wir finden es gut, dass sich die Stadt 2008 für Wagenleben ausgesprochen hat. Wir begrüßen auch, die angebotene lange Vertragslaufzeit. Wenn sich aber fast alle anderen Umstände verschlechtern, ist es vielleicht nachvollziehbar dass wir nicht voller Dankbarkeit unser Leben und das Projekt Wagenplatz an die Stadtgrenze verlagern. (mehr…)

Novemberprogrom 1938 in Bremen II

Broschüre neu aufgelegt – Infos zur alten Broschüre [hier]
-- erhältlich im Infoladen, im Golden Shop oder bei der RLI --

checkt associazione.wordpress.com

„Die Rechte“ jetzt offenbar auch in Bremen

Es scheint, als hätte sich in Bremen ein Landesverband der Neonazi-Partei „Die Rechte“ gegründet. Bisher bestehen außerdem Landesverbände der Partei um Neonazi Christian Worch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Brandenburg und Niedersachsen. Die eigentlich vorgesehene Gründung eines Landesverbandes in Sachsen wurde vor einigen Tagen aus Sorge vor Störmanövern anderer Nazis verschoben [Info].

Aktionswochen gegen Antisemitismus

checkt beschissen.blogsport.de und caillera.net

Neonazi-Event bei der „singenden Wirtin“

kopiert von bnr.de

Im Emsland feiern Rechtsrocker und ehemalige „Blood&Honour-Aktivisten“ mit „Lunikoff“ in geschlossener Gesellschaft.

Eigentlich leben in der kleinen Ortschaft Groß Berßen im Emsland „alles ordentliche Leute“. „Wir haben hier die CDU“, sagt einer. Die Anwohner, viele Landwirte, sind stolz auf ihr Dorf. Am 10. Oktober stören zwei Veranstaltungen die gemächliche Abendruhe. In der Gaststätte „Zur singenden Wirtin“ hängt ein Schild mit der Aufschrift „Geschlossene Gesellschaft“ vor der Tür – dort feiern Neonazis ein Konzert mit dem Berliner Rechtsrocker „Lunikoff“, ehemals Sänger der verbotenen, kriminellen Band „Landser“. Nur wenige hundert Meter weiter protestieren rund 100 überwiegend junge Leute dagegen. Sie ziehen in einem Protestzug durch den Ortskern und haben kurzfristig noch ein Konzert mit einer regionalen Punk-Band auf die Beine gestellt. Bekannt wurde die Feier mit dem Kultstar der extrem rechten Szene nicht etwa durch die Behörden, sondern über eine Pressemitteilung der Nazigegner-Kampagne: „Keinen Platz für Nazis – in Lingen und anderswo“.

(mehr…)

Kunsturhebergesetz II

Vor kurzem berichteten wir über die Ermittlungen der Cops aufgrund eines Ver­sto­ßes gegen § 22 Kunst­UrhG [Info].
Nun haben wir die betreffenden Fotos aus dem entsprechenden Beitrag entfernt und stattdessen auf den originalen Artikel auf indymedia.​linksun­ten verwiesen. Dies reichte den Cops allerdings nicht aus.
Denn leider ist es so, dass die Ersetzung der Bilder durch einen Link rechtlich an der Sache überhaupt nichts ändert, weil eine solche Linksetzung, gerade wenn sie auch noch ausdrücklich auf die monierten Inhalte hinweist, ein aktives Zu-Eigen-Machen der verlinkten Inhalte ist.
Deshalb hat uns blogsport nahegelegt, auch diese Links zu entfernen. Um Ärger und Stress für Blog­sport zu ver­mei­den, haben wir uns abermals zähneknirschend dazu entschieden, den Beitrag wie gefordert zu zensieren.