Pressemitteilung: Proteste werden von der Uni in die Bürgerschaft getragen

50 Studierende zeigten ihren Protest in der Bürgerschaft

Heute, Mittwoch dem 13.11.2013, wohnten 50 Studierende der Universität Bremen der 49. Landtagssitzung der Bremischen Bürgerschaft bei. Behandelt wurde ein Antrag zur Neuordnung der Hochschulfinanzierung. Zuerst erschienen über 100 Studierende für die geplante Aktion. Nur 50 Anwesende wurden jedoch in die Bürgerschaft gelassen. Um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, erhoben sich die Studiernenden während der Sitzung und präsentierten das Symbol der Kürzungen, die rote Schere samt Kürzungslinie, auf ihrer Kleidung. Die Parlamentarier zeigten sich irritiert. Zuspruch zu der Aktion kam nur von Seiten der Links-Fraktion, die sich in der Lesung als einzige Partei gegen den geplanten Stellenabbau an der Universität aussprach.
Derweilen entschlossen sich die übrigen 50 Studierenden in der Innenstadt mit Flyern auf die bevorstehenden Kürzungen aufmerksam zu machen.
An der Universität sollen derzeit laut eigenem Wirtschaftsplan bis 2014 211 Stellen, also 154 Wissenschaftliche Mitarbeiter sowie 57 Dienstleistende, abgebaut werden. Dies verschärft die ohnehin prekäre Lage der Lehre an der Universität aufgrund der unzureichenden Grundfinanzierung enorm.
Studierende und Wissenschaftliche Mittarbeiter_innen fordern auch weiterhin: Keine einzige Stelle darf gekürzt werden!
Desweiteren wird zum 28.11 vom Studentsichen Aktiventreffen zur studentischen Vollversammlung aufgerufen. Dieses beschlussfähige Gremium soll sich geschlossen als Verfasste Studierendenschaft der Universität Bremen gegen die Kürzungen aussprechen und zur Großdemonstration aufrufen.

Weitere Informationen unter:
blogs.uni-bremen.de/aktive2013/protestwoche

DiePresse-AG des studentischen Aktiventreffens und Studierende des Aktionsbündnisses