Archiv für Dezember 2013

VA: „Ich bin kein Sexist, aber…“

11.01.2014 | 19 Uhr | Belladonna e.V. (Sonnenstraße 8)

Das alltägliche Problem Sexismus stand durch „Dirndlgate“ und #aufschrei Anfang 2013 plötzlich unter dem Stichwort „Sexismusdebatte“ im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Durch die Art der Berichterstattung wurde eine wirkliche Debatte allerdings verhindert. Um diesem Missstand etwas entgegen zu setzen, hat Mithu Sanyal mit den Initiatorinnen des #aufschreis eine Streitschrift veröffentlicht: „Ich bin kein Sexist, aber …“ Sexismus erlebt, erklärt und wie wir ihn beenden. (mehr…)

„Gegen rechte Propaganda im Job“

kopiert aus dem Weser Kurier

Das Heft „Aufdecken! Rechtsextreme Gefährdung am Arbeitsplatz“ soll darüber aufklären, mit welchen Methoden Rechtsextreme für ihre Sache werben.

Bei der Firma Reetec, einem Dienstleister für Windenergie, begann es mit einer CD in einem Montage-Fahrzeug. „Vor anderthalb Jahren entdeckten wir in einem Auto, mit dem mehrere Kollegen unterwegs waren, eine CD mit rechtsradikaler Musik.“ Für Geschäftsführer Detlef Lindenau Anlass zu handeln. Er schickte eine Mitteilung an alle Mitarbeiter, dass er rechtsextreme Musik, Symbole und Äußerungen in seiner Firma nicht dulde. Assistentin Katharina Claus beauftragte er, das Thema nachhaltig anzugehen. In der europaweit tätigen Firma arbeiten 180 Beschäftigte aus Deutschland, Frankreich und Rumänien. (mehr…)

Flora bleibt!

Infoveranstaltung zum Hambacher Forst

26. Dezember 2013 | 19 Uhr | Sielwallhaus

Am 26.12. findet im Sielwallhaus um 19 Uhr eine Infoveranstaltung über die Besetzung im Hambacher Forst statt. Dort werden Waldbesetzer*innen berichten was dort wieso passiert und wie lange schon und wie die aktuelle Lage da gerade so ist usw. .

Da die Polizei dort regelmäßig vorbeischneit und auch am 19.12. schon wieder da war, natürlich immer mit ihrem Auftraggeber RWE im Schlepptau und sie sicherlich keinen veganen Kuchen mitbringen bei ihren Besuchen, sondern immer etwas von der Infrastruktur kaputt machen und wichtige benötigte Dinge mitnehmen, haben die Menschen auf der Besetzung Bedarf an vielen Dingen und Geld. Hilfe in Form von materieller, finanzieller Unterstützung und Solidarität sind hier gefragt.

checkt hambachforest.blogsport.de

OL: „Der Wagenplatz sagt Dankeschön!“

Am 9.12.2013 haben wir einen Mietvertrag für ein Gelände auf dem Fliegerhorst unterschrieben. Die Zukunft unseres Wohn- und Kulturprojekts in Oldenburg ist gesichert.

Einige Punkte im Vertrag sind nicht so, wie wir erhofft hatten. Mit anderen Punkten können wir zufrieden sein. Der Mietvertrag sieht unsere Zukunft für mindestens 20 Jahre gesichert. Und untragbare Klauseln, wie wir sie in ersten Versionen des Vertrags unterschreiben sollten, finden sich im jetzigen Vertrag nicht.

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PARADOX INS NEUE JAHR

31.12.2013 | ab 20 Uhr | Paradox

Ein schillerndes Programm am 31.12.2013 verspricht atemberaubende Erlebnisse:

    20h: Mitmach-Buffet, das heißt: bringt gerne auch was mit!
    21h: Szenische Lesung zu Militanz und anderen Fragen
    22h: Live-Musik mit Wirrsal + X
    24h: Punk bis Elektro vom Plattenteller.

Zwischendurch gibt’s Cocktails!

veranstaltet von
FAU Bremen / Syndicats
NEAG – Noch eine autonome Gruppe

checkt paradox-bremen.de

„Innensenat mit Farbe und Steinen angegriffen.“

kopiert von indy linksunten


Rassistische Kontrollen, Druck auf die Flora, Zwangsevakuierung der ESSO-Häuser… Wir unterstützen den Aufruf der Roten Flora in Hamburg.

Die Situation in Hamburg sehen wir als Ausdruck und Ergebnis unerträglicher repressiver staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen an. Dies ist für uns nur ein weiteres Argument dafür, uns wieder stärker einzumischen. Wir wollen Menschen in Bewegung bringen, das Stadtbild prägen und wir wollen eine Stimmung, in der selbstbestimmtes Leben und selbstorganisierte Projekte wieder verstärkt denkbar werden. (mehr…)

Jahresrückblick 2013 von „pro aktiv gegen rechts“

Bremen 2013: Rechte Propaganda und Hetze gegen Asylunterkünfte


Das Theater am Goetheplatz beteiligte sich an den Protesten gegen den „Pro-Deutschland“ Wahlkampf in Bremen.

Bremen bleibt für die Rechten ein schwieriges Pflaster. „Pro Deutschland“ und NPD erzielen keine Erfolge. Zuwachs hat aber die rechtspopulistische Partei „Bürger in Wut“. Mobil gemacht wird besonders gegen Asylunterkünfte. Abseits der Parteien organisiert sich die rechtsradikale „Brigade 8″.

Wie traten rechtsextremistische Parteien während des Wahlkampfs in Erscheinung?

Die positiven Nachrichten aus Bremen vorweg: Auch im Wahljahr 2013 blieb die Stadt für rechtsradikale Parteien ein schwieriges Pflaster. Am 23. August machte „Pro Deutschland“ in Bremen Station und wurde von 300 Gegendemonstrant/innen empfangen. Die Kundgebungen konnten durch den lautstarken Protest keinerlei Außenwirkung erzielen. Das Theater am Goetheplatz beteiligte sich ebenfalls am Geräuschpegel: Über Lautsprecher beschallten die Theaterleute die Neonazi-Versammlung mit klassischer Musik. Medienvertreter zählten lediglich fünf Sympathisanten der islam- und ausländerfeindlichen Partei. (mehr…)

Nikoläuse not amused – Schelte für die AWO

Am Freitag, den 13.12.2013 statteten antirassistische Nikoläuse dem Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Burkhard Schiller, in der Hauptgeschäftsstelle in Bremen einen weihnachtlichen Besuch der besonderen Art ab. Hintergrund der Aktion sind die Beschwerden der Bewohner_innen der von der AWO geführten Übergangswohnheime wegen der seit Jahren bekannten schlechten Zustände in den Heimen. Bislang hat sich die AWO geweigert, die Kritik im Sinne der Betroffenen umzusetzen und die Missstände, insbesondere in der Zentralen Aufnahmestelle (ZASt) an der Steinsetzer Straße, zu beheben. (mehr…)

Rücktritt des NPD-Bundesvorsitzenden Holger Apfel

Exklusiv beim Bremer Schattenbericht zum Rücktritt des NPD Chefs Holger Apfel: Apfel: Rücktritt wegen sexuellen Übergriffs?

Bur­nout heißt die Tar­nung. Von einer Krank­heit ist im Zusam­men­hang mit dem über­ra­schen­den Rück­tritt Hol­ger Apfels als NPD-Chef die Rede. Tat­säch­lich soll Apfel heute aber unter dem Druck einer Gruppe vor allem aus den Rei­hen der NPD-Fraktionsmitarbeiter im Säch­si­schen Land­tag zurück­ge­tre­ten sein. Der Vor­wurf: Ein sexu­el­ler Überg­riff auf einen Kameraden. (mehr…)