Spitzel in Braunschweig enttarnt

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In Braunschweig ist Ende 2013 der Spitzel Ralf Gross enttarnt worden, der seit Frühjahr 2012 dortige Zusammenhänge infiltriert hat. Im Mittelpunkt seines Einsatzes stand offensichtlich die Kampagne gegen die Schlachtfabriken in den niedersächsischen Orten Wietze und Wietzen (Wietze/n-Kampagne). Gross interessierte sich aber auch für weitere Kampagnen der Tierbefreiungsbewegung, die Waldbesetzung im Hambacher Forst, überregionale Anti-Repressions- und lokale Antifa-Strukturen.

Im folgenden ist aufgeführt, wie Gross sich Stück für Stück in die Szene einschlich, wie er auftrat und was an ihm auffiel. Daran schließt eine Schilderung seiner Enttarnung und eine Einschätzung des Falls an.

Chronik: Ralf Gross‘ Tätigkeit in der Szene

Diese Aufstellung ist nach Wissensstand der Autor_innen umfassend. Sollten andere Personen oder Gruppen Ralf begegnet sein und noch etwas zu ergänzen haben, schreibt bitte eine Nachricht an: kampagnenbuero-bs@riseup.net
Aufgetaucht ist Gross erstmals am 22.03.2012 im Bremer Sielwallhaus zu einem Vortrag über „Europas größte Hühnerschlachtfabrik in Wietze bei Celle“. Er fertigte heimlich einen Mitschnitt des Vortrags an, den er von seinem E-Mail-Konto an einen Fritz.fuchs24@yahoo.de schickte.
Während des Vortrags wurde für einen Gerichtsprozess wegen der Besetzung des Baugeländes in Wietze mobilisiert, der am 19.04.’12 in Celle stattfand. Gross nahm als vermeintlich solidarischer Zuschauer an diesem und zahlreichen weiteren Strafprozessen teil. (mehr…)


1 Antwort auf „Spitzel in Braunschweig enttarnt“


  1. 1 Wietze im SWH 27. Januar 2014 um 23:34 Uhr

    die genannte veranstaltung im swh taucht sogar hier im blog auf:
    http://endofroad.blogsport.de/2012/02/13/450-tausend-haehnchen-pro-minute/

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