Archiv für Januar 2014

Bundesweite Refugee Solidarität auch in Bremen

13. Februar 2014 | 17 Uhr | Ansgarikirchhof (an der Obernstraße)

Schüler*innen und Studierende in mehreren Städten rufen zum 13.02.2014 zu einem bundesweiten „Refugee Schul- und Unistreik“ auf. Es ist unser Anliegen, die untragbare Lebenssituation von Gefl üchteten in der BRD zu thematisieren und grundlegende Verbesserungen zu fordern!

Flyer und Plakate (auf deutsch und englisch) gibts demnächst u.a. im Infoladen.

checkt refugeeschulstreik.wordpress.com

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„Musikschau der Nationen“: Jubeldemo und Protest

Am Samstag Mittag zog die Jubeldemo „Flöten! Tröten! Töten! – Gib Krieg eine Chance“ mit zeitweise knapp 100 Leuten mitten durch die Innenstadt und zum Militärmusikfestival „Musikschau der Nationen“, wo dann das Eintreffen der Gäste gestört wurde.

Nachdem schon Freitag Abend ein kleines Grüppchen die „Musikschau“-Gäste mit antimilitaristischem Protest empfangen hatte, rollte am Samstag pünktlich um 11 Uhr der Panzer-Lauti auf dem Marktplatz vor (mit Konfettikanone übrigens!). Allerlei Uniformierte und Gleichgesinnte versammelten sich bei eisigen Temperaturen um getreu dem Motto „Schlechtes Wetter, harte Zeiten – für mehr Militarismus fighten!“ ein Zeichen für mehr Militarisierung und Krieg zu setzen. Die Eröffnungsrednerin begrüßte, dass sich auch die „echte“ Polizei so zahlreich zur Unterstützung eingefunden hatte (wobei einige von denen unpassenderweise ihre Uniformen vergessen hatten…). Dann marschierte die Samba-Marching-Band ein und der Trupp setzte sich gen Haupteinkaufsstraße in Bewegung. „Und alle so yeah“ schallte es aus den Boxen, „Neue Männer braucht das Land“, „In the army now“ usw.. Dazwischen waren Kriegsgeräusche zu hören und Parolen wie „Yo Nation, Yo Border – Love Law and Order“, „Bürger lasst das Glotzen sein – steigt in einen Panzer ein!“ oder „Mehr, mehr, mehr Militär“. Ein Flyer erklärte das Anliegen der Demo. (mehr…)

„Homophobie ist heilbar“ II

Folgendes Schreiben hat uns erreicht:

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde an das Haus der CDU-Landtagsabgeordneten Sigrid Grönert in Habenhausen folgende Botschaft hinterlassen:

Grüße von „militanten Aktivisten aus dem homosexuellen Milieu“ (pi-news.net)

siehe auch
buten un binnen: Schwulenfeindliche Petition
taz: „Homophobie ist heilbar“
Weser Ku­rier: Ak­ti­ons­plan gegen Dis­kri­mi­nie­rung Ho­mo­se­xu­el­ler
AKJ: Offener Brief an Sigrid Grönert CDU Bremen (pdf)

„Auschwitz-Überlebende in Bremen zu Gast“

gefunden im Weser Kurier

Donnerstag, 30. Januar 2014 | 10 Uhr | Uni Bremen

Freitag, 31. Januar 2014 | 18 Uhr | Paradox

Eine Zeitzeugin aus Belarus ist auf Einladung unter anderem der Universität Bremen in der Hansestadt zu Gast. Die Auschwitz-Überlebende Aleksandra Wasiljewna Borisowa berichtet an zwei öffentlichen Terminen über ihre Erinnerungen. Sie wurde 1936 in dem Dorf Kurino im Nordwesten von Belarus geboren. Als Siebenjährige wurde sie zusammen mit ihren Eltern zuerst in das Lager Majdanek und später nach Auschwitz gebracht. Ihnen wurde vorgeworfen, sich an der Partisanenbewegung beteiligt zu haben. Aleksandra Wasiljewna Borisova reist im Rahmen des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar nach Bremen und erzählt in einigen Schulen, an der Universität Bremen und vor einer interessierten Öffentlichkeit ihre Lebensgeschichte. Die öffentlichen Termine sind: Donnerstag, 30. Januar, um 10 Uhr in der Universität Bremen, GW 2, Raum B 2770. Freitag, 31. Januar, um 18 Uhr im Kulturzentrum Paradox, Bernhardstraße 10-12. Die Teilnahme am Zeitzeugengespräch ist kostenfrei

siehe auch
buten un binnen: Kindheit im KZ

Aua, Protest.

„Den vielen Jugendlichen, die in ihren Ferien ehrenamtlich Kriegsgräber pflegen und damit Friedensarbeit leisten, tun diese Proteste weh. Ohne die Unterstützung durch die Einnahmen aus der Musikschau der Nationen, die im letzten Jahr rund 30000 Euro betrugen, könnten sie diese Arbeit nicht leisten“, betont Isa Nolle. „Wir möchten die Demonstranten gerne einladen, sich selbst hinter den Kulissen der Musikschau, die im Zeichen der Völkerverständigung steht, ein Bild zu machen“.

Quelle: Weser Kurier

siehe auch
Radio Bremen – Blasmusik-Festival mit 750 Musikern
taz – Blasmusik für den Frieden

NOWKR 2014

Es ist wieder einmal soweit. Am 24. Jänner findet der Wiener Akademikerball in der Hofburg statt. Dort treffen sich wie jedes Jahr; Rechtspopulisten und Hetzer unter dem Deckmantel einer intellektuellen Veranstaltung.

Initiert durch die FPÖ, unterstütz mit einem Großaufgebot der Polizei aus ganz Österreich, netzwerken internationale PolitkerInnen und Wirtschaftstreibende und setzen Österreich dadurch in den Mittelpunkt internationaler politischer Propaganda. (mehr…)

„Homophobie ist heilbar“

Grönert gegen Homophobie
Einstimmig hat die Bürgerschaft am Mittwoch einen Aktionsplan gegen Homophobie beschlossen. In namentlicher Abstimmung sprachen sich Abgeordnete aller Fraktionen dafür aus. Auch die CDU-Abgeordnete Sigrid Grönert. Vor einer Woche hatte die taz veröffentlicht, dass Grönert eine Petition unterschrieben hat, die verhindern will, dass in Baden-Württembergs Schulen diskriminierungsfrei über Homosexualität gesprochen wird. Als Reaktion bemalten Unbekannte ihr Haus mit einem Regenbogen und dem Slogan „Homophobie ist heilbar“.

Quelle: taz.de

siehe auch:
Weser Kurier: Aktionsplan gegen Diskriminierung Homosexueller

„Da werden Kinder indoktriniert“

kopiert aus dem Weser Kurier

Schulze von Glaßer kritisiert Bundeswehr-Werbung

Die 50. Musikschau der Nationen steht bevor. Was 1965 als Militärkonzert begonnen hat, ist heute ein Benefiz-Blasmusik-Festival, organisiert vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Politikwissenschaftler Michael Schulze von Glaßer hat im Kulturzentrum Paradox im Ostertor einen Vortrag über die Bundeswehr und ihre Werbung gehalten und auch die Musikschau in seine Kritik einbezogen. Clemens Haug sprach mit ihm über Militär und Werbung.

Die Bundeswehr ist seit ihrer Reform eine Freiwilligen-Armee, muss also um neue Soldaten werben. Was ist daran aus Ihrer Sicht verwerflich?

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Aktueller Stand der Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der Unruh-Besetzung

In den Verfahren, die im Zusammenhang mit der Unruh Besetzung im Herbst 2012 eingeleitet wurden, gab es einen ersten Strafbefehl.
Diesen wollen wir zum Anlass nehmen, den aktuellen Stand der Verfahren darzustellen und einen generellen Umgang mit diesen vorzuschlagen.

Gegen die meisten Menschen, die an dem Tag mitgenommen wurden, laufen Verfahren wegen schweren Hausfriedensbruchs. Davon sind 46 Menschen betroffen. Neben diesen Ermittlungsverfahren gibt es noch drei weitere Verfahren, die abgetrennt von den Hausfriedensbruchs-Vorwürfen laufen. (mehr…)

VA: Treffen der neugegründeten Gruppe gegen TTIP („Freihandelsabkommen“)

Sonntag, 26.1.14 | 16 Uhr | Kurzschluss

Am vorletzten Sonntag haben wir mit ca 10 Leuten beschlossen, eine Gruppe zu gründen und uns alle 2 Wochen sonntags zu treffen.
Themenvorschläge für den kommenden Termin sind bisher: Erarbeitung einer Zielsetzung, Austausch aktueller Informationen, Planung von Mobilisierung, Recherchearbeit und Aktionen.
Wir freuen uns über weitere Interessierte! Hintergrundinformationen gibt es unter onde-diplomatique.de